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	<title>Sturzbügel e.V.</title>
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	<description>Motorradverein in Esslingen</description>
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		<title>Camping 4.0 Eine Motorradtour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gudy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230; voller Knödel, Schotter, Regen und anderer völlig unnötiger Überraschungen Es sollte eine ganz normale Motorradtour werden. Also zumindest theoretisch. Armin hatte geplant. Sein Chef hatte offenbar nicht ganz verstanden, dass Armins ausgeklügelte Präsenzzeit-Minimierungs-Strategie eigentlich ein hochkomplexes logistisches Meisterwerk war, und ihm den Urlaub verweigert. Also musste Ecki die ersten beiden Tage übernehmen. Und damit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8230; voller Knödel, Schotter, Regen und anderer völlig unnötiger Überraschungen</h2>
<p>Es sollte eine ganz normale Motorradtour werden.<br />
Also zumindest theoretisch.<br />
Armin hatte geplant. Sein Chef hatte offenbar nicht ganz verstanden, dass Armins ausgeklügelte Präsenzzeit-Minimierungs-Strategie eigentlich ein hochkomplexes logistisches Meisterwerk war, und ihm den Urlaub verweigert. Also musste Ecki die ersten beiden Tage übernehmen.<br />
Und damit nahm das Schicksal seinen Lauf, denn inzwischen wissen wir:</p>
<h4>Wer mit Ecki fährt, landet früher oder später im Schotter.</h4>
<p>Ganz egal, was im Tourplan steht. &#8211; Ganz egal, was das Navi sagt. &#8211; Ganz egal, ob die Straße eigentlich asphaltiert sein sollte.<br />
Ecki findet den Schotter. Das ist keine Vermutung mehr. Das ist inzwischen wissenschaftlich hinreichend belegt.<br />
Und so starteten wir voller Zuversicht in eine Tour, bei der wir anfangs ziemlich genau wussten, wo wir hinwollten. Spätestens nach der ersten ungeplanten Abzweigung wussten wir immerhin noch, dass wir irgendwo unterwegs waren.</p>
<p>Aber eines war von Anfang an sicher:<br />
Es wurden Ängste überwunden, Premieren gefeiert und Geschichten produziert, die wir noch lange erzählen werden.<br />
Ecki, der Schotterflüsterer. Wie bereits erwähnt, gilt seit dieser Tour ein unumstößliches Naturgesetz:<br />
Wer mit Ecki fährt, landet im Schotter.<br />
Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, was ursprünglich geplant war. „Schotterfrei“ kann auf der Karte stehen, im Navi eingestellt sein oder vom Tourenplaner persönlich versprochen werden – Ecki findet ihn. Immer. Irgendwo. Und wenn keiner da ist, organisiert er vermutlich welchen. Für erfahrene Fahrer ist das natürlich kein Problem. Die fahren da einfach drüber, als wäre es das Normalste der Welt. Für andere Mitglieder der Truppe ist Schotter dagegen ungefähr so beliebt wie Glatteis mit Gegenverkehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-59050" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/10/eckischotter.jpg" alt="" width="446" height="321" />Als Ecki mitten auf der Straße plötzlich anhielt, abstieg und Richtung Kolonnenende marschierte, war jedenfalls sofort klar: Da kommt etwas. Sein Gesichtsausdruck verriet alles. Und tatsächlich: Die Straße hatte sich in ein wunderschönes, strahlend weißes Schotterparadies verwandelt. Bei einem Mitglied der Truppe plumpste das Herz spontan in die Hose.</p>
<p>Schotter. Nicht ein bisschen. Nicht ein paar harmlose Steinchen am Straßenrand. Nein. Schöner, weißer, ausgewachsener Schotter. Offenbar hatte Ecki beschlossen, aus einer gemütlichen Motorradtour kurzerhand ein Enduro-Schnuppertraining für Triumph-Fahrer zu machen.Nach ein bisschen Überredung und sehr viel gutem Zureden wurde die kleine Triumph schließlich auf das Minen-… äh… Schotterfeld geschickt. Und siehe da: Sie fuhr! Zwar nicht unbedingt mit der Eleganz eines afrikanischen Wüstenprofis, aber sie fuhr. Gudi übernahm dabei dankenswerterweise die Rolle des persönlichen Fahrsicherheits-Coaches im Ohr. Mit kurzen, präzisen Ansagen, hilfreichen Tipps und vermutlich dem einen oder anderen Stoßgebet lotste sie die Triumph über die steinige Piste.<br />
„Langsam.“ &#8211; „Blick nach vorne.“ &#8211; „Locker bleiben.“ &#8211; „Nicht bremsen.“ &#8211; „Weiter.“</p>
<p>Kurz gesagt: Gudi sprach. Die Triumph gehorchte. Und die Fahrerin versuchte, nicht zu sterben. Bis zur Kurve. Denn hinter der Kurve wartete die nächste Überraschung: tiefe Auswaschungen. Natürlich. Warum sollte es auch einfach werden? Die Schotterstrecke hatte offenbar einen kleinen Parcours vorbereitet. Wer hier durch wollte, musste nicht nur fahren, sondern gleichzeitig lenken, balancieren, vorausdenken und vermutlich einen Doktortitel in Geologie besitzen. Dank weiterer Fahr- und Blicktipps von Gudi wurde weder aufgegeben noch umgekippt. Die kleine Triumph kämpfte sich tapfer weiter – Stein für Stein, Auswaschung für Auswaschung. Und dann endlich:</p>
<p>Der Rest der Truppe!</p>
<p>Geduldig stand man vorne und wartete bereits. Vermutlich mit der Mischung aus Sorge, Erleichterung und der leisen Hoffnung, dass jetzt bitte nicht noch eine zweite Schotteretappe um die Ecke kommen möge. Aber nein. Es war geschafft! Der Schotter lag hinter uns. Die Nerven waren noch vorhanden. Die Triumph stand noch auf zwei Rädern. Und vermutlich hatten alle Beteiligten in diesem Moment eine neue Definition von „gemütlicher Motorradtour“.</p>
<p>Nach einer kurzen, leicht zittrigen Pause ging es schließlich weiter – auf ordentlichen, gepflegten und vor allem geteerten StraßenRichtung Fichtenranch.</p>
<p>Doch wer jetzt dachte, Ecki hätte seine Schottermission für beendet erklärt, kennt Ecki schlecht. Am nächsten Tag fand er gleich zweimal eine Schotterpiste. Und das Erstaunliche: Mit jedem Schotterstück wurde es besser! Was am ersten Tag noch für Herzstillstand und spontanes Umziehen der inneren Organe in die Hose gesorgt hatte, wurde langsam zur Routine. Vielleicht hatte Ecki also doch einen Plan. Vielleicht wollte er uns einfach nur weiterbilden. Vielleicht war das Ganze ein „Schotter-Fahrtraining by Ecki“, nur ohne vorherige Anmeldung und natürlich ohne dass irgendjemand davon wusste. Fest steht:</p>
<p>Wer mit Ecki fährt, landet im Schotter.</p>
<div id="attachment_58830" style="width: 498px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-58830" class="wp-image-58830" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-1024x720.jpg" alt="" width="488" height="343" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule.jpg" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-1024x720.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-300x211.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-768x540.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-1080x759.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-1280x900.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-980x689.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-480x337.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule-1320x928.jpg 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-06_18-35-27_Jule.jpg 1531w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 488px, 100vw" /><p id="caption-attachment-58830" class="wp-caption-text">Links Schotter. Rechts Schotter. In der Mitte eine Triumph mit leicht erhöhtem Puls.</p></div>
<p>Aber man lernt dabei. Man wächst über sich hinaus. Man entwickelt neue Fähigkeiten. Und irgendwann fährt man tatsächlich über das Zeug und denkt: „Ach, Schotter. Na und?“ Bis Ecki die nächste Überraschung findet.</p>
<div id="attachment_58815" style="width: 312px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-58815" class="wp-image-58815" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260827_175909-768x1024.jpg" alt="" width="302" height="402" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260827_175909.jpg" /><p id="caption-attachment-58815" class="wp-caption-text">Chili con Carne – weil belegte Semmeln einfach zu wenig Abenteuer bieten</p></div>
<h4>Fichtenranch – Chili statt Semmeln</h4>
<p>An der Fichtenranch erwartete uns zunächst eine Nachricht, die ungefähr so viel Begeisterung auslöste wie eine weitere Schotterpiste:<br />
Eigene Speisen und Getränke nicht erlaubt!<br />
Unsere sorgfältig vorbereiteten belegten Semmeln waren damit offiziell arbeitslos. Doch Gudi wäre nicht Gudi, wenn sie sich damit zufriedengeben würde. Dank konsequenter Nachforderung, hartnäckigem Verhandlungsgeschick und vermutlich einer gewissen diplomatischen Schmerzfreiheit wurde schließlich doch etwas Warmes organisiert: Chili con Carne statt Semmeln.</p>
<p>Und natürlich blieb das nicht ohne Nebenwirkungen. Das Chili gingen eine Verbindung ein, die man durchaus als akustische Zusammenarbeit bezeichnen konnte.<br />
Es gab Tönchen. &#8211; Kleine Tönchen. &#8211; Große Tönchen. &#8211; Und vermutlich auch Tönchen, über die wir hier aus Gründen des Jugendschutzes nicht weiter berichten sollten.</p>
<p>Immerhin: Dieses Mal blieb das dauernde „Ding Ding Ding“ unseres Mitfahrers aus. Und auch das Zelt stand sofort. Mit Heringen! Ein Meilenstein. Ein Durchbruch. Camping 4.0 war geboren.</p>
<p><span style="color: #333333; font-size: 18px;">Kaffee, bevor es offiziell Kaffee gab</span></p>
<p>Camping ohne Kaffee?<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-58848 " src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4021.jpeg" alt="" width="132" height="176" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4021.jpeg" />Unvorstellbar.<br />
Noch bevor offiziell Frühstück war, wurde die Kaffeemühle bereits erbarmungslos gequält. Denn eine eiserne Regel gilt: Bevor der erste Kaffee im Becher ist, fährt hier gar nichts.<br />
Nicht die Motorräder. Nicht die Menschen. Und das Gehirn schon gar nicht.</p>
<p>Während das Camp langsam erwachte, stellte sich außerdem heraus, dass manche Zelte über eine ganz besondere Komfortfunktion verfügten: Wasser marsch – direkt ins Schlafzimmer.<br />
Beim Öffnen des Reißverschlusses schoss das Wasser nicht etwa nach draußen. Nein. Es nahm den direkten Weg ins Zelt.<br />
Warum? Weil es kann.</p>
<p>Das neue Wassermanagement-System: Außen trocken, innen nass</p>
<h4>Fahrspaß ohne Alpenpanorama</h4>
<p>Wer behauptet, unspektakuläre Gegenden böten keinen Fahrspaß, hat vermutlich noch nie mit dieser Truppe eine Nebenstrecke befahren. Es braucht nicht immer spektakuläre Pässe, grandiose Panoramen oder berühmte Kurven.<br />
Manchmal reichen:</p>
<ul>
<li>• gute Straßen,</li>
<li>• eine flotte Gruppe,</li>
<li>• schöne kleine Nebenstrecken</li>
<li>• und Tourguides, die ungefähr wissen , wo es langgeht.</li>
</ul>
<p>Und genau das hatten wir. Wobei „flott“ natürlich immer eine Frage der Perspektive ist. Für den einen: sportliches Tempo. Für den anderen: „Ich kann noch atmen.“<br />
Und für Ecki vermutlich: „Ist da vorne Schotter?“</p>
<h4>Wie funktioniert das nochmal mit dem Marshall?</h4>
<p>Diese Szene darf in keinem Tourbericht fehlen. Stellte sich an mancher Stelle die Frage: Wo ist der Marshall? Stand er diesmal an passender Stelle und wurde übersehen. Gudi, ausgestattet mit ihrem ganz persönlichen Tunnelblick, fährt am eigentlich perfekt platzierten Marshall vorbei. Und was macht der Rest?</p>
<p>Natürlich: Hinterher. Was sonst? Motorradgruppen funktionieren schließlich nach einem sehr einfachen Prinzip: Wenn der Vordermann fährt, muss es richtig sein. Und so zog die Karawane brav am Marshall vorbei. Wie die Lemminge.</p>
<p>Irgendwann kam dann die Erkenntnis: Moment mal …<br />
Ein Marshall steht wahrscheinlich nicht zufällig am Straßenrand. Die Frage „Wie funktioniert das nochmal mit dem Marshall?“ dürfte seit diesem Tag zum festen Bestandteil unseres Tourwissens gehören.</p>
<p>„Marshall gesichtet. Marshall ignoriert. Gruppe folgt. Lehrgang abgeschlossen.“</p>
<h4>Kloster Weltenburg – Fährmann ade</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-58812 " src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260827_153128-1024x768.jpg" alt="" width="363" height="272" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260827_153128.jpg" />Auch das Kloster Weltenburg stand auf dem Programm. Doch diesmal hieß es: Fährmann ade.<br />
Die Donau hatte wegen der Trockenheit so wenig Wasser, dass die Fährüberfahrt inzwischen eher unter „Geduldsspiel“ fiel. Für uns lohnte sich das Übersetzen schlicht nicht.</p>
<p>Also: Planänderung.<br />
Und als wäre das noch nicht genug, führte die Ausweichroute auch noch über eine eigentlich gesperrte Straße. Na, wer hat die Tour angeführt?</p>
<p>Eeeeeccckkiiiii!<br />
Aber wir waren ja auf Motorradtour. Was sollte schon schiefgehen? Diese Frage hat uns übrigens schon mehrfach Probleme bereitet.</p>
<h4>Drei Knödel gegen den Regen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58751 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260828_124550.jpg" alt="" width="232" height="310" />Irgendwann mischte sich auch Petrus in die Tour ein. Nicht als freundlicher Gastgeber. Eher als unangemeldeter Mitfahrer mit schlechtem Charakter. Wir lernten: Regen kann man mit drei Knödeln überbrücken.<br />
Allerdings nur, wenn man schneller isst, als die Wolken nachladen. Unser Regenabwehrkonzept war also grundsätzlich genial. Nur die technische Umsetzung ließ etwas zu wünschen übrig.<br />
Auch der Besuch bei Käthi Bräu fiel dem Wetter zum Opfer. „Nix war’s.“ Der Regen war stärker als der Bierdurst.<br />
Und wenn eingefleischte Motorradfahrer freiwillig auf ein Bier verzichten, ist eindeutig Alarmstufe Rot.</p>
<h4>Die Nachzügler – und das Wetter im Gepäck</h4>
<p>Während wir uns bereits tapfer durch die Tour kämpften, kamen Armin und Klaus als Nachzügler hinterher. Dafür hatten die beiden etwas anderes dabei:<br />
Schlechtes Wetter.<br />
Sie schickten es uns voraus. Sehr aufmerksam. Wirklich. Danke dafür.<br />
Beim nächsten Mal vielleicht lieber Kuchen.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-59056 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/10/traumpaar.jpg" alt="" width="131" height="127" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/10/traumpaar.jpg" />Klaus traf nach über 20 Jahren wieder auf Arist.</h4>
<p>Eine Begegnung, die nach Drehbuch klingt. Zwei Menschen, Jahrzehnte getrennt – und dann führt sie ausgerechnet eine Motorradtour wieder zusammen. Romantischer geht es kaum. Nur die Filmmusik fehlte.</p>
<h4>Tschechien – immer einen Abstecher wert</h4>
<p>Tschechien ist immer einen Abstecher wert. Auch diesmal gab es wieder einiges zu entdecken. Im Böhmerwald trafen wir einen echten „Wunderheiler“, dessen Vorfahren angeblich sogar etwas mit Hans Zimmer zu tun hatten. Ob das medizinisch, musikalisch oder genealogisch korrekt war, konnte nicht abschließend geklärt werden.<br />
Aber: Einige Motorräder mitsamt Reisegruppe auf seiner Weide für ein Kulissenfoto aufzustellen, war definitiv eine gute Idee.<br />
Weiter ging es über den Spitzbergsattel zwischen Neuern und Markt Eisenstein. Und einmal mehr stellte sich die Frage:<br />
Warum haben tschechische Orte eigentlich Namen, bei denen selbst die Rechtschreibkorrektur irgendwann kündigt?</p>
<div id="attachment_58623" style="width: 798px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-58623" class=" wp-image-58623" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-1024x614.jpg" alt="" width="788" height="472" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-1024x614.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-300x180.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-768x461.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-1536x922.jpg 1536w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-1080x648.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-1280x768.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-980x588.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-480x288.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8-1320x792.jpg 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/5-Tschechien-8.jpg 1800w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 788px, 100vw" /><p id="caption-attachment-58623" class="wp-caption-text">Tschechien: Landschaft wunderschön. Ortsnamen: persönlicher Angriff auf die deutsche Rechtschreibung</p></div>
<h4>Camping-Olympiade</h4>
<p>Natürlich gab es auch diesmal wieder hochkarätige Camping-Disziplinen.</p>
<h5>Disziplin 1: Powernapping</h5>
<p>Eine Disziplin, die manche Teilnehmer offensichtlich bereits im Schlaf beherrschen.</p>
<h5><span style="color: #333333; font-size: 16px;">Disziplin 2: Wer braucht eigentlich Minimalismus?</span></h5>
<p>Armin jedenfalls nicht. Unser kleiner Armin hatte offensichtlich beschlossen:<br />
Nicht für ein Wochenende verreisen – sondern auswandern.</p>
<div id="attachment_58823" style="width: 276px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-58823" class="wp-image-58823" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260827_225600-768x1024.jpg" alt="" width="266" height="354" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260827_225600.jpg" /><p id="caption-attachment-58823" class="wp-caption-text">Man beachte die Nahrungsergänzung im Vordergrund</p></div>
<p>Dabei natürlich: das komplette Equipment. Und selbstverständlich: ein Bierfass. Minimalismus sieht anders aus.<br />
Wir nennen es: Arminismus.</p>
<h5>Disziplin 3: Rotlicht</h5>
<p>Auch das Rotlichtzelt durfte natürlich nicht fehlen. Und spätestens beim Ouzo-Staubsauger war endgültig klar:<br />
Diese Tour war nicht ausschließlich eine Motorradtour. Es war ein kulturelles Austauschprogramm. Mit Alkohol. Und Staubsauger.</p>
<div id="attachment_58638" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-58638" class=" wp-image-58638" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/3-Nightlife-12.jpg" alt="" width="384" height="216" /><p id="caption-attachment-58638" class="wp-caption-text">Tourplanung: Straße unklar, Wetter unklar, Feuerwerk garantiert</p></div>
<h4>Das Feuerwerk – nur für uns?</h4>
<p>Dann kam das Megafeuerwerk.<br />
Die große Frage: War das eigentlich nur für uns? Oder waren da tatsächlich noch ungefähr 100 andere Menschen?<br />
Wir wissen es bis heute nicht. Aber wir haben beschlossen: Es war für uns.</p>
<p>Schließlich muss man sich auf einer Tour auch mal etwas gönnen. Dachte sich Armin und hat keine Mühen gescheut, für uns, ein unvergleichliches Lichtspektakel am Himmel zu organisieren.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-58798" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260830_103703-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" />Kleine Missverständnisse auf der Rückfahrt</h4>
<p>Auch die Rückfahrt hatte noch einige Überraschungen. Zum Beispiel diese eigenwillige Dehnübung zwischen Gudi und Micha. Eigentlich sollte das ja andersherum laufen.</p>
<p>Aber: <strong>Emanzipation ist auf dem Vormarsch.</strong></p>
<h4>Und dann war da noch die Sache mit dem Ramazzotti.</h4>
<p>„Wo war jetzt gleich noch der Rest vom Ramazzotti?“ Kurzes Suchen. Blick durch die Gegend.<br />
Noch einmal suchen. Enttäuschung, er war weg.</p>
<p>Und dann, am nächste Morgen, als ihn niemand mehr verköstigen durfte um die Fahrtüchtigkeit nicht zu gefährden: stand er unübersehbar auf dem Tisch und wartete auf uns.</p>
<p>Man muss halt wissen, wo man suchen muss.</p>
<h4>Das große Finale: Eis in Bad Ditzenbach</h4>
<p>Nach all diesen Strapazen gab es eigentlich nur noch eine vernünftige Lösung: Eis.</p>
<p>Und so ging es zum großen Finale nach Bad Ditzenbach. Cremig. Kalt. Lecker. Und genau das Richtige nach einer Tour mit:</p>
<p>Regen, Sonne, Schotter, Umwegen, gescheiterter Fährüberfahrt, Chili, Campingabenteuern, kleinen Orientierungsproblemen, Tönchen, Wasser im Zelt.</p>
<p>Vor allem aber: Bauchschmerzen vom Lachen.</p>
<h4><strong><span style="color: #333333; font-size: 18px;">Fazit</span></strong></h4>
<p>Was bleibt von Camping 4.0?<br />
Eine Tour, bei der nicht alles nach Plan lief. Und genau deshalb eigentlich alles richtig war.</p>
<ul>
<li>Wir hatten Regen.</li>
<li>Wir hatten Sonne.</li>
<li>Wir hatten Schotter.</li>
<li>Natürlich hatten wir Schotter.</li>
<li>Wir hatten Chili statt Semmeln.</li>
<li>Zelte mit eingebauter Bewässerung.</li>
<li>Kaffee aus der gequälten Mühle.</li>
<li>Tönchen nach Chili.</li>
<li>Ein Rotlichtzelt.</li>
<li>Einen Ouzo-Staubsauger.</li>
<li>Ein Bierfass.</li>
<li>Ein Feuerwerk.</li>
<li>Eine vergessene Marshall-Regel.</li>
<li>Eine ausgefallene Fähre.</li>
<li>Einen Wunderheiler.</li>
<li>Tschechische Ortsnamen, die uns sprachlich an unsere Grenzen brachten.</li>
</ul>
<p>Und jede Menge Situationen, bei denen man sich hinterher fragt: „Wie konnte das eigentlich passieren?“</p>
<p>Die Antwort ist einfach: Wir waren dabei. Und vielleicht ist genau das der Sinn einer solchen Motorradtour.</p>
<ul>
<li>Nicht die perfekte Strecke zählt.</li>
<li>Nicht das perfekte Wetter.</li>
<li>Nicht der perfekte Plan.</li>
</ul>
<p>Sondern die Geschichten, die danach noch jahrelang erzählt werden. Und davon haben wir diesmal definitiv wieder reichlich gesammelt.<br />
Denn am Ende zählen nicht die Kilometer auf dem Tacho.</p>
<ul>
<li>Es zählen die Erlebnisse.</li>
<li>Die gemeinsamen Lachanfälle.</li>
<li>Die kleinen Katastrophen.</li>
<li>Die großen Heldentaten.</li>
<li>Und natürlich: der Schotter.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-59058 " src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/10/sribbere.jpg" alt="" width="450" height="309" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/10/sribbere.jpg" />In diesem Sinne: Bis zur nächsten Tour!</p>
<p>Vielen Dank an Armin und Ecki für unvergessliche Tage.<br />
Und Ecki: Wir freuen uns schon auf die nächste schotterfreie Tour. Also zumindest auf die ersten drei Kilometer davon</p>
<p>Bericht verfasst von Gudy und Jule (die beide an der Technik fast zu scheitern drohten)</p>
<div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hoch &#8211; Höher &#8211; Highline 179</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/hoch-hoeher-highline-179/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Der Siggi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 05:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Highline]]></category>
		<category><![CDATA[zwei Tage]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurvenspaß &#8211;&#62; Tourenspaß &#8211;&#62; Leffyant = 1 Bevor wir zur eigentlichen Tour kommen, hier nochmal ganz kurz &#8211; nur zur Auffrischung &#8211; die wichtigsten Grundlagen für die Berechnung des Spaßfaktors einer Tour mit Leffy. Die Rechengröße hierfür heißt &#8220;Leffyant&#8221; und der Maximalwert, den diese Größe erreichen kann, liegt bei &#8220;1&#8221;. Eine weitere, sehr einfache Beziehung, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kurvenspaß &#8211;&gt; Tourenspaß &#8211;&gt; Leffyant = 1</h2>
<p>Bevor wir zur eigentlichen Tour kommen, hier nochmal ganz kurz &#8211; nur zur Auffrischung &#8211; die wichtigsten Grundlagen für die Berechnung des Spaßfaktors einer Tour mit Leffy.<br />
Die Rechengröße hierfür heißt &#8220;Leffyant&#8221; und der Maximalwert, den diese Größe erreichen kann, liegt bei &#8220;1&#8221;.<span class="Apple-converted-space"><br />
</span>Eine weitere, sehr einfache Beziehung, die existiert: Leffyant = 1 entspricht dem eher bekannten TSF (Touren-Spaß-Faktor) von 100%.<br />
Wobei beim TSF, der mit in die Gleichung genommene KSF (Kurven-Spaß-Faktor), möglichst oft möglichst hoch sein sollte.<br />
Ganz besondere Erlebnisse &#8211; wie das Überwinden einer der höchsten, begehbaren, frei tragenden Fußgänger-Hängebrücken &#8211; fließen mit großer Gewichtung ebenfalls in die Formel ein, um am Ende beim Summenzug einen möglichst hohen TSF zu erreichen.<br />
Auf die weiteren Variablen „ATUL“ , „TPF“ , „LMTO“ , „IIR“ und „PMW“ gehe ich an gegebener Stelle genauer ein.<br />
Welche Variable mit „hoch 2“ oder „e hoch“ oder &#8220;als Wurzel&#8221; in die Formel einfließt, würde hier zu weit führen.<br />
Das Einzige, was man noch wissen muss: Je näher das Ergebnis später bei „1“ liegt, umso schöner war die Tour.</p>
<p>Genug der grauen Theorie &#8211; jetzt zu den erlebten Details der Tour &#8211; Highline 179.<br />
Die Tour war eine 2-Tages-Tour und fand statt am 12.09. und 13.09.2026.<br />
Es waren dabei: 11 Motorräder und in Summe 14 Personen.</p>
<p>Ich werde die tatsächliche Strecke nicht komplett wiedergeben. Zumal das meist eh sehr schwierig nachzuvollziehen ist, zum anderen müsste ich unzählige kleine und kleinste Orte nennen, um der tatsächlichen Route &#8211; auf super schönen und abgelegendsten Straßen &#8211; gerecht zu werden. Ganz grob: Von Kirchheim über die Schwäbische Alb über Reutte zum Plansee 😉</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-58913" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260912_100038-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Viel entscheidender sind jedoch die Ereignisse dazwischen. Kommen wir gleich zum Ersten davon. Wie schon erwähnt, super schöne und sehr abgelegene Straßen bis zu einem Parkplatz an einem See &#8211; mit Blick auf die Uhr, ganz klar: Kurze Biopause. Aber das wäre viel zu kurz gegriffen. Hier gab es für die ganze Gruppe lecker Kuchen und Kaffee aus dem bis dahin völlig unauffälligen Begleitfahrzeug. Derartige „Außerordentlichen Touren-Unterstützungs-Leistungen“ (ATUL) wirken sich in der Berechnung natürlich deutlich positiv aus. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-58912 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260912_100453-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p>Die Tatsache, dass bei der gesamten Tour keine Umleitung gefahren werden musste, war ebenfalls kein reiner Zufall. Hier wirkt sich der bei Leffy immer sehr hohe „Touren Planung Faktor“ (TPF) so richtig aus. Woher ich das wissen will, ob es nicht doch einfach nur Glück gewesen war &#8211; das mache ich an so nebenbei erwähnten Äußerungen von Leffy fest: „Heute morgen hat Kurviger doch echt noch Abschnitte gezeigt, die gesperrt sind &#8211; u.a. wegen Seifenkistenrennen. Musste also nochmal umplanen“. Also quasi Last-Minute-Touren-Optimierung (LMTO).</p>
<p>Nach weiteren, sehr schönen Streckenabschnitten, gab es eine Mittagspause &#8211; schönes Lokal, schönes Wetter, halb-schattige Plätze und leckeres Essen. Wenn dabei auch die Pause zeitlich maximiert wurde &#8211; aber das war ausnahmsweise mal ungewollt und dem Umstand geschuldet, dass die Bedienung zwei Tage zuvor ganz neu begonnen hatte und mit so vielen Stürzbüglern auf einmal etwas an ihre Grenze gekommen ist. Aber ganz ehrlich: Das tat dem Gesamteindruck der Tour keinerlei Abbruch und so richtig schlimm war es auch nicht &#8211; ein bisschen Pause tat eh gut. Ob die Bedienung weiterhin dort arbeitet, wissen wir aktuell nicht.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-58969" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_20260912_121038595_HDR-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Nach dem Mittagessen ging es mit stetig steigender Kurvigkeit weiter. Und exakt diese Passage ist prädestiniert, um die graue Theorie von ganz zu Beginn des Berichts nochmal aufzugreifen und greifbarer zu machen.<br />
Es geht um den eigentlich wichtigsten Faktor in der Formel &#8211; dem KSF (Kurven-Spaß-Faktor) &#8211; hier fließen bekanntlich viele nur schwer beeinflussbare Faktoren mit ein, wie z.B. Verkehrsdichte, Witterungsverhältnisse, Position in der Gruppe usw.<br />
Fährt man also am Riedbergpass an zweiter Stelle hinter dem Tour-Guide Leffy, Straße trocken, Sicht gut, Reifen warm, kein Auto vor sich und es ändert sich an diese Situation nichts &#8211; bis nach dem kompletten Durchfahren des Riedbergpasses &#8211; genau dann wurde das absolut mögliche Maximum des KSF erreicht. Und das alles Entscheidende: Berechnen lassen sich solche Beispiele viele, aber erst der tatsächlich erlebte KSF von 100% bringt dir das ersehnte, positive Gänsehaut-Erlebnis ;-))</p>
<p>Ortsmäßig fast schon am Ziel der Tour, führte der Weg bei Reutte zum namensgebenden Highlight der Tour &#8211; zur Highline 179. Nüchtern betrachtet ist es eine Fußgänger-Hängebrücke über der Bundesstraße B179. Punkt.<br />
Aber fügt man hier eine sehr deutliche Portion an „Höhe“ hinzu, dann noch eine beachtliche Länge, dann fühlt sich das Ganze schon weniger trivial an. Wenn sich auf so einer langen Brücke viele Menschen gleichzeitig bewegen, dann bewegt sich so eine Hängebrücke deutlich mit und da helfen auch die gigantischen Abspannseile nur begrenzt &#8211; der verbleibende Bewegungsradius des Metall-Kolosses bleibt groß genug, um beim Laufen regelmäßig Schlagseite zu bekommen. Man taumelt zwangsläufig &#8211; und das ohne einen Tropfen Alkohol oder andere in Betracht kommenden Drogen.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58953 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260912_171250-768x1024.jpg" alt="" width="224" height="299" /></p>
<p><span class="Apple-converted-space"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-58981" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_9621-300x225.jpeg" alt="" width="255" height="191" /></span>Und so hatte wahrscheinlich jeder so seine eigenen Gedanken auf der Brücke: Boah ist das hoch, ich schau lieber nicht runter, uhh so ein Gitterboden ist ganz schön durchsichtig, ob ich das wohl schaffe &#8211; waren auf jeden Fall dabei. Zum Teil konnte man exakt diese Gedanken klar und deutlich auch in den Gesichtsausdrücken der entgegenkommenden Personen ablesen.<br />
Andererseits gab es aber auch solche Gedanken wie: Wie die wohl das erste Seil rüber bekommen haben, was wohl ein so ein Spannseil wiegt, Wahnsinn was so ein bisschen Metall alles halten kann, oohaa eine Mutter mit geschätzter Schlüsselweite 160.<span class="Apple-converted-space"><br />
</span>So bunt und vielfältig wie die Truppe, so unterschiedlich waren sicherlich die Gedanken. Aber eines war am Schluss bei allen vorhanden: Ein super tolles Gefühl, diese echt außergewöhnliche Brücke zweimal passiert zu haben. Kalt gelassen hat das sicherlich keinen einzigen &#8211; aber cool war es am Ende ganz sicher für jeden gewesen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58898 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260912_165604-768x1024.jpg" alt="" width="413" height="551" /></p>
<p>Kurz nach 18:00 Uhr war dann Eintreffen an der Unterkunft In Ammerwald &#8211; einem BMW-Hotel. Baulicher Charm sieht anders aus, aber wie so oft zählen eh die inneren Werte. Die Unterkunft war gut. Lecker Abendbuffet, super Frühstück, gute Zimmer &#8211; also für die notwendige Erholung für den nächsten Tag waren alle Voraussetzungen vorhanden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-59002" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_9682-138x300.png" alt="" width="138" height="300" /></h2>
<p>Die Rückfahrt weiterhin geprägt von tollen Straßen meist abseits der sonst gängigen Verbindungsstraßen &#8211; was aber die ganze Zeit mitfuhr: Welche Wetter-App wird Recht behalten &#8211; wir fuhren grob von Süd nach Nord und eine massive Regenfront zog von Nord nach Süd &#8211; wer würde schneller am Zielort sein? Aber die Kurven hatten ganz klar die Hoheit behalten und bei der Mittagspause waren Wetter und Stimmung weiterhin top. Dieses Mal agierte unser Dieter als Aushilfspersonal der Gaststätte und nahm gekonnt und mit dem notwendigen Nachdruck die Bestellungen auf &#8211; das wirkte sich positiv auf die Durchlaufzeiten aus und wurde von der Wirtin sehr positiv honoriert.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-58998 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_9739-138x300.png" alt="" width="138" height="300" /></h2>
<p>Gut gestärkt ging es zum letzten Abschnitt der Highline 179 Tour. Kurz vor Münsingen kam dann übers „Labertratsch“ &#8211; flapsig, umgangssprachlicher Begriff für das „funkbasierte Mehrkanal Kommunikationssystem speziell für Motorradfahrer“ &#8211; also über Funk kam die Meldung: „Siggi, da vorne kommen deine Wolken“. Dabei waren es gar nicht MEINE Wolken &#8211; ich hatte nur im Vorfeld meine berechtigte Sorge geäußert, dass der Einfluss von Rainman sich mehr auswirken könnte als gewünscht. Klar war es nicht seine Tour, aber immerhin fuhr er ja mit. Aber um es gleich hier wieder aufzulösen der Faktor „PMW“ (Perfektes Motorrad Wetter) blieb auf Leffy’s Seite &#8211; die geschlossene Wetterfront zerbröselte in einzelne kleinste Zellen und deswegen gab es quasi kaum wahrnehmbare einzelne Regentropfen.  Diese nur sehr wenigen Tropfen waren so gering, dass deren Einfluss auf die Berechnung derartig klein war und sie beim Runden aus der Berechnung geflogen sind. Bei einem Eis in Münsingen endete offiziell die Tour und jeder trat die restliche Rückreise in Eigenregie an.</p>
<h3>Zusammenfassung:</h3>
<p>&#8211; Sehr viele Abschnitte mit einem Kurven-Spaß-Faktor (KSF) von 100% oder nur wenig darunter<br />
&#8211; Einbindung von Außerordentlicher-Touren-Unterstützungs-Leistung (ATUL) in Form von leckerem Kuchen und Kaffee<br />
&#8211; Absolutes Highlight: Zweifaches Überwinden der Highline 179<br />
&#8211; Beim Mittagessen nur einmal etwas mehr Geduld als sonst gefordert<br />
&#8211; Quasi keine Umleitung durch einen sehr hohen Touren-Planungs-Faktor (TPF)<br />
&#8211; Punktgenaues Eintreffen beim Bäcker, mit nur sehr kleinem Zeitfenster am Sonntag, durch einen sehr hohen Wert bei der Intensiven-Internet-Recherche (IIR)<br />
&#8211; Tolle Gruppe, tolle Unterkunft, Perfektes Motorrad Wetter (PMW)</p>
<p><strong>&#8211;&gt; Der Leffyant = 1 wurde gesichert erreicht &#8211; das entspricht einem Touren-Spaß-Faktor (TSF) von 100%</strong><br />
<strong>==&gt; Die dazu äquivalente, aber weniger technisch klingende Aussage: Die Tour hat Mega viel Spaß gemacht !</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-58906" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/09/20260912_120852-225x300.jpg" alt="" width="200" height="267" /></p>
<p>Danke Leffy !<br />
Immer wieder gerne dabei !</p>
<p>Der Bericht wurde persönlich verfasst und ist ohne Unterschrift gültig 😉</p>
<p>Siggi<br />
(Der Siggi)</p>
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		<title>Vinschgau &#8211; Durmelspaß mit Kaspressknödel</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/vinschgau-durmelspass-mit-kaspressknoedel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CAT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 19:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Vinschgau]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Anfahrt – Marcus alias &#8220;Rainman&#8221; Marcus wurde vor geraumer Zeit den Alias &#8220;Rainman&#8221; vergeben. Das bleibt wohl haften. Und wenn man es sich mit dem Universum morgens dann auch noch verscherzt, in dem man den Satz ausspricht &#8220;wer mit mir fährt wird nass&#8221;, dann kriegt man es mit dem Universum auch ganz praktisch zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die Anfahrt – Marcus alias &#8220;Rainman&#8221;</strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58279 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/32757fba-6acf-40b6-8457-185186bdee8a-150x150.jpeg" alt="" width="100" height="100" />Marcus wurde vor geraumer Zeit den Alias &#8220;Rainman&#8221; vergeben. Das bleibt wohl haften. Und wenn man es sich mit dem Universum morgens dann auch noch verscherzt, in dem man den Satz ausspricht &#8220;wer mit mir fährt wird nass&#8221;, dann kriegt man es mit dem Universum auch ganz praktisch zu tun. Es war schon immer ratsam seine Worte mit Bedacht zu wählen. Und genau so, wie ausgesprochen, wird die Anfahrt in den Vinschgau auch: Ziemlich nass. Nein, nicht nur nass, es schüttet durchgehend wie aus Kübeln. Auch die teuerste Kombi hält nach 7 Stunden dann nicht mehr, was sie einst versprochen hat und leitet das kühle Nass bis dahin, wo man sie gar nicht haben mag: Gaaaanz weit hinein. Beim Mittag heißt es alles ausziehen und am besten vor dem Lokal deponieren. Das blöde ist nur, nach dem lecker Essen muss man da wieder rein&#8230;Igitt&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58328 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/20260701_155914-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /> <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58333 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/20260701_155727-150x150.jpg" alt="" width="99" height="99" />Sooo schade um die schönen Strecken die mit so viel Bedacht geplant wurden. Bei &#8220;Kübelregen&#8221; sieht man kaum noch Landschaft, man guckt, dass man durchkommt. Es trieft von überall, von der Hose in die Stiefel, vom Helm in den Nacken, vom Ärmel in die Handschuhe&#8230; Beim Faust machen läuft die Soße im Strahl aus dem Handschuh. Aber wir wären keine echten Biker, wenn wir, egal wie nass wir werden, nicht noch ein Lächeln auf den Backen hätten. Trotzdem freuen wir uns wie Bolle, endlich in Naturns bei Werner anzukommen.</p>
<h5><strong>Tag 2: &#8220;Durmelspaß&#8221;: Die schwersten und die schönsten an einem Tag</strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58268 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5498-150x150.jpeg" alt="" width="103" height="103" /><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58267 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5496-150x150.jpeg" alt="" width="101" height="101" />Über 300 km anspruchsvolle Strecken stehen heute auf dem Plan. Gleich als Erstes und um richtig warm zu werden, starten wir mit dem Stilfser Joch. Die Pulks von Radfahrern, die sich auch gerade auf den Weg gemacht haben, &#8220;versägen&#8221; wir noch ziemlich am Anfang, sodass der Rest vom Pass nicht mehr ganz so voll ist. Rauf den Pass! Kurve – Kehre – Gas geben – runterschalten – Kehre – hochschalten – ausweichen – runterschalten – Kehre &#8230; Oben machen wir Halt an der Tibethütte für FKK &#8211; Fotos, Kekse, Klo.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58265 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5502-150x150.jpeg" alt="" width="104" height="104" />Stilfser runter, Torri di Fraele hoch. Haarnadelkurven haben es manchmal in sich, stellen wir fest &#8230; Ganz oben fahren wir noch ein Stück offroad und genießen die Sicht auf die Staumauer. Der folgende Passo Foscagno ist wunderschön, aber der kleine, unbekannte Mortirolo, noch viel mehr. Idylle pur. Sogar die Nichtromantiker sind ganz verzückt, wenn wir mittags auf der Alm, im saftigen Grün, rasten. Er läuft dem Passo Rest den Rang ab, da sind wir uns einig. Weil es immer noch nicht genug ist, geht&#8217;s mit dem Gavia weiter. Wir fahren ihn bergseitig hoch, sodass uns vom Abhang wenigstens 2 m Asphalt trennen. Gut für die &#8220;Höhenängstler&#8221;. Gerade mal eine Autobreite iss&#8217;er eng, dafür inzwischen mit bestem Asphalt. Voll eingetaucht im Kurventaumel geht&#8217;s noch mal hoch zum Stilfser und den Umbrail wieder runter. Zurück in Naturns ist&#8217;s einem ganz &#8220;durmelig wohl&#8221; im Kopf und überall, wo&#8217;s gut tut. Zufriedene Gesichter steigen von den Mopeds. Nur die Frisur hat nicht gehalten. Sch&#8230;.. egal, beschließen wir!<br />
Man munkelt, dass an diesem Abend welche brotfertig ins Bett fallen werden.</p>
<h5><strong>Tag 3: Aktiv pausieren<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58297 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260703-WA0035-150x150.jpg" alt="" width="101" height="101" /></strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58300 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260703-WA0029-150x150.jpg" alt="" width="125" height="125" />Nach dem anspruchsvollen Kurvenmarathon am Vortag, wollen sich an diesem Tag einige von uns erholen und eine Fahrpause einlegen. Die Nichtpausierer machen sich entschieden schnell mit Alternativ-Guide auf, um ihren Kurvendurst dennoch zu befriedigen. Andere entscheiden sich für eine kurze Runde.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58377 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8579-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" /></p>
<p>Und so fliegen sie nach dem Frühstück alle aus. Auf dem Meraner Markt gibt&#8217;s allerlei Leckereien und im Städtchen viel zum Shoppen.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58244 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5558-150x150.jpeg" alt="" width="107" height="107" /> Beim Wandern auf dem aussichtsreichen Meraner Höhenweg, überwinden zwei ihre Höhenangst und treten im Entenmarsch auf die Plattform, als hätten sie Windeln an. Übungsplattform sozusagen, denn die Highline-Tour kommt noch. Ziel fest vor Augen, es dann zu schaffen. Später trifft man sich mit Getränken am Pool, oder später, alle wieder beim Abendessen im Städtchen. Letzten Endes kommen an diesem Tag alle doch noch auf ihre Kosten und auch dieser Tag endet, für die meisten, mit Zufriedenheit.</p>
<h5><strong>Tag 4: Bozen-Tour mit Übungseinlage zum Start</strong></h5>
<p>An diesem Morgen denkt das Navi wohl gerade, dass es Zeit wäre für eine kleine Fortgeschrittenen-Übungseinlage.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58230 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/5ec236ee-7ab6-43f9-98d8-744d4fd2243f-150x150.jpeg" alt="" width="101" height="101" /> Von der Hauptstraße runter, führt es uns auf einen kleinen Weg durch die Weinberge. Das Sträßchen steigt langsam an und geht in Richtung Waldkante. Es wird steil und schließlich unangenehm grenzwertig steil &#8230; so sehr, dass wir hoffen, dass wir nicht anhalten müssen. Von oben kommt uns aber just ein Fahrzeug entgegen &#8230; wir müssen unausweichlich an dieser kaum überwindbaren Steigung anhalten &#8230; es wird brenzlig &#8230; Auf dem Asphalt liegt Sand &#8230; die Bremse hält gerade so, die Motorräder rutschen rückwärts &#8230; die Berg-Anfahrhilfe der GS &#8220;versagt&#8221; &#8230; Die Sozias steigen schnell ab &#8230; Der kalte Schweiß perlt auf der Stirn &#8230; Ruhig Blut &#8230; Irgendwie schaffen wir es nacheinander anzufahren und oben über die Kuppe &#8230; aber es geht auf der anderen Seite genauso steil wieder herunter und endet in einer Baustelle <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58231 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/d74cb780-4f68-45e6-b354-3904650c6a82-150x150.jpeg" alt="" width="102" height="102" />&#8230; keine Chance umzudrehen &#8230; viel zu steil, um überhaupt daran zu denken &#8230; Unten: Schotter/Sand &#8230; Es führt kein Weg daran vorbei, wir müssen da runter und irgendwie umdrehen. Mit hochrotem Kopf wird rangiert und gewendet, die Steine rollen einem unter den Füßen weg &#8230; Dann Anfahren in Schotter und Sand und mit Schwung und Drift die Asphaltkante erreichen &#8230; Adrenalin &#8230; Puls &#8230; PAUSE. Durchatmen. Helm runter. Herzschlag verlangsamen. Abklatschen. Wir haben es schadensfrei geschafft! Trainingseinheit absolviert und Soll für heute hoffentlich erfüllt. Leider bescheren uns Navis manchmal solche Irrfahrten, egal wie gut der Guide auch plant. Wenigsens ist die Sicht von hier oben beeindruckend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58374 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8464-150x150.jpg" alt="" width="96" height="96" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58372 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8461-150x150.jpg" alt="" width="103" height="103" />Der Rest des Tages wird dafür umso entspannter! Mit dem Navi wieder versöhnt, schwingen wir um die Kurven um Bozen herum.<br />
Terlan – Mölten – Jenesien – Ritten – Sarntal – Kalterer See – Mendelpass – Brezerjoch – Ultental – Naturns.<br />
Die zwei &#8220;Säulen-Polizisten&#8221;, die sich rechts und links in einer Kurve am Mendelpass aufgestellt haben, haben heute mit uns kein Glück und können die Kelle unten lassen. Die Community hat uns schon längst beim Entgegenkommen, mit Helmklopfen, auf die 2 Geldeintreiber aufmerksam gemacht. Auch mit einer Geschwindigkeit unter der Strafbarkeitsgrenze genießen wir diesen schwungvollen Pass, behalten alle unsere Pappe, grinsen zufrieden und danken der Community für den Zusammenhalt.<br />
Zu Mittag finden Südtiroler Kaspressknödel, auf einer schönen Alm im Hinterland, ganz ohne Navi, den Weg auf den Teller. Die Alm liegt Idyllisch schön, inmitten von saftig grünen Wiesen. Super ausgesucht, mal wieder.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58235 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/d610f92b-db6f-48b3-a1e8-7b11fc4c3f7d-150x150.jpeg" alt="" width="106" height="106" /></p>
<h5><strong>Tag 5: Heimfahrt &#8211; Weil´s sein muss</strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58286 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260705-WA0003-150x150.jpg" alt="" width="104" height="104" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58287 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/20260705_102250-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" />Wie eine Heimfahrt eben ist. Man verlässt den Urlaubsort ungern, hat keine Lust auf die Arbeit am nächsten Tag (für die, die müssen). Aber nach der Tour, ist vor der Tour. Der Reschenpass ist diesmal sonnig und wir machen ein Vorher-Nachher-Bild, im Vergleich zur nassen Anfahrt. Mittags halten wir, ohne näher darüber nachzudenken, in Lech an, weswegen wir uns nur die Tagessuppe leisten wollen – sollen sie ihr Geld an anderen verdienen. Die Pausen werden genutzt um mit Gymnastik die Knochen zu sortieren und den nächsten Baum aufzusuchen. Auf der weiteren Fahrt umschiffen wir erfolgreich einige Gewitter, aber eines zieht dann doch über uns hinweg. Wie könnte es denn anderes sein, als dass das so endet, wie es begonnen hat: Mit Rainman wird man eben nass. Aber wir sind ja jetzt geübt, die 10 Minuten halten wir aus. Am &#8220;Bödele&#8221;, am Bodensee, strahlt auch schon wieder die Sonne über Wiesen und das Wasser. Der Weg ist bekanntlich das Ziel und auch von der Heimfahrt gibt&#8217;s was zum Mitnehmen, unter anderem auch Erinnerungen an 5 tolle Tage und Touren und an einen herzlichen Gastgeber Werner mit seiner attraktiven Bar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58382 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8645-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58289 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260705-WA0001-150x150.jpg" alt="" width="127" height="127" /></p>
<p>Lieber Marcus, danke für die Planung von fünf abwechslungsreichen Tagen, mit unzähligen Kurven, Kehren und den Durmelspaß sowie allen, die dabei waren 🙂</p>
<p>Die CAT</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn die Spatzen rufen</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/wenn-die-spatzen-rufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:04:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mekatzer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Hunger uns ins Allgäu trieb, wir haben doch den Käs` so lieb und wenn man den dann mischt mit Spatzen, hört man alle glücklich schmatzen. Los ging es früh im schönen Zell, der Himmel war erfreulich hell, trotzdem man Regen angesagt, haben knapp 30 es gewagt, schwangen tapfer sich aufs Bike, alles für Bergkäs` [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hunger uns ins Allgäu trieb,<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-58012" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_083145-1.jpg" alt="Cabrio mit Schild &quot;Motorradgruppe voraus&quot;" width="366" height="274" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_083145-1.jpg" />wir haben doch den Käs` so lieb<br />
und wenn man den dann mischt mit Spatzen,<br />
hört man alle glücklich schmatzen.</p>
<p>Los ging es früh im schönen Zell,<br />
der Himmel war erfreulich hell,<br />
trotzdem man Regen angesagt,<br />
haben knapp 30 es gewagt,<br />
schwangen tapfer sich aufs Bike,<br />
alles für Bergkäs` und Teig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-58011" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_kaffee.jpg" alt="Heidi preist den Kaffee an" width="162" height="216" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_kaffee.jpg" />Schlußlicht war das Cabrio<br />
und an dem war`n alle froh,<br />
gab`s doch bei der nächsten Pause<br />
eine tierisch gute Jause.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-58010" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5398.jpg" alt="" width="150" height="200" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5398.jpg" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-58017" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_1160786.jpg" alt="" width="248" height="200" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_1160786.jpg" />„Wer will Zopf? Wer will Kaffee?“<br />
rief <strong>Heidi, uns`re Küchenfee!!</strong></p>
<p>Über traumhaft schöne Straßen,<br />
<strong>die Planung kann sich sehen lassen(!)</strong>,<br />
zum Meckatzer Löwenbräu,<br />
der Gasthof war uns allen neu.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-58016" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_124631_A.jpg" alt="" width="174" height="232" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_124631_A.jpg" />Doch das Fazit fiel nicht schwer:<br />
Hier kommen wir gern wieder her!<br />
Das ganze Haus und auch das Essen<br />
samt grünem Klo- bleibt unvergessen!<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-58015" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5415.jpg" alt="" width="188" height="250" data-wpmflightbox="0" data-wpmf_image_lightbox="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5415.jpg" /></p>
<p>Dunkel schien der Weg nach Haus,<br />
doch der große Guß blieb aus,<br />
so dass der Trupp samt Cabrio<br />
im Münsinger Pinocchio<br />
noch ein lecker Eis verspeiste,<br />
bevor ein jeder heimwärts reiste.</p>
<p><strong>Leffy, Heidi &#8211; DANKESCHÖN!!!!</strong><br />
Der Sonntag der war wunderschön !</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58014 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400.jpg" alt="" width="493" height="370" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400.jpg 1440w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-300x225.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-1024x768.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-768x576.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-510x382.jpg 510w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-1080x810.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-1280x960.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-980x735.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-480x360.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/06/20260531_5400-1320x990.jpg 1320w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 493px, 100vw" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn das Navi den Arm ausstreckt</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/wenn-das-navi-den-arm-ausstreckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CAT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 05:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Mühlentour auf weißen Straßen Egal wer von uns denkt, er habe im Umkreis von 120 km um seinen Wohnort schon sämtliche Straßen, die man sonntags so fahren kann, abgegrast, dem erzählt Ecki was anderes. Denn Ecki hat definitiv andere Straßenkarten als wir. Die Trüffel, auf die sich Eckis Nase bei der Planung der Route [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Mühlentour auf weißen Straßen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57532" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_150926-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57499" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_110149-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><br />
Egal wer von uns denkt, er habe im Umkreis von 120 km um seinen Wohnort schon sämtliche Straßen, die man sonntags so fahren kann, abgegrast, dem erzählt Ecki was anderes.<br />
Denn Ecki hat definitiv andere Straßenkarten als wir. Die Trüffel, auf die sich Eckis Nase bei der Planung der Route auf die Suche gemacht hat, waren nicht „die gelben“ auf der Landkarte, sondern „the white ones“. Das Ergebnis präsentiert er uns an diesem Sonntag.</p>
<p>Bevor es in Winterbach losgeht, gibt es noch ein Rätsel, das gelöst werden kann, mit Aussicht auf einen kleinen Preis: „Mühlenzählen“! Also Augen auf und Konzentration, nicht nur aufs Fahren, sondern auch auf Schilder und Hinweise auf vorhandene Mühlen.</p>
<p>Eckis „15-Mann-Einheit“ startet die Motoren und setzt sich neugierig in Bewegung. Schon nach ein paar Kilometern biegt unser Guide-Duo zum ersten Mal ab und ersetzt die eben noch bekannten Straßen durch neue, überraschende Wege. Wir tauchen ein in die heimatlichen Wälder, passieren Lichtungen und münden auf Kuppen, die in wunderschöne Täler um Welzheim und bis nahe Schwäbisch Hall hinabführen. Wir queren das, was wir schon kennen, und erleben doch alles neu. Es fehlen nur noch Elfen und Waldgeister.</p>
<p>Dass wir auf dem richtigen Weg (mit Ecki) sind, das ist absolut klar. Zu idyllisch ist die frühlingshafte Landschaft, zu reizvoll die gewundenen Sträßchen und zu gut die Stimmung der ganzen Truppe, als dass wir falsch sein könnten. Daran zweifelt keiner.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57538" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_151048-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />  <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57479" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/P1160746-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57559" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.52.03-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Beim Zählen der Mühlen ist das bissl anders. Während der Pausen denkt man nicht nur an ein geeignetes Gebüsch oder an die fehlenden Turbokekse. Der eine oder andere versucht herauszufinden, ob er mit der Anzahl der bisher gezählten Mühlen ebenfalls auf dem richtigen Weg ist. Die Tipps bleiben aus, aber Silkes Antwort fällt mit einem bezaubernden Lächeln und ganz nach ihrer Manier aus: &#8220;wird nix verraten, Weiteeeerzääääählen“!</p>
<p>Ecki kann nicht nur akribisch planen, er kann wohl auch &#8220;um den Finger wickeln&#8221;, denn sonst ist kaum zu erklären, wie er es geschafft hat, am Muttertag doch noch ein Lokal für 15 Mann zu finden, obwohl es schon aussichtslos war: &#8220;A Platzel&#8221; gefunden im bis auf den letzten Stuhl ausgebuchten Gasthaus, vorbeigeschleust an den Familienzusammenkünften, in einem Nebenzimmer, die vorbestellten Speisen ratzfatz auf den Tisch gebracht und bestens mit Getränken versorgt. Meisterleistung auf beiden Seiten!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57527" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_132014-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57529" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_132731-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Auch am Nachmittag geht es spannend weiter auf versteckten, unbekannten Strecken mit Pausen an verwunschenen, gut erhaltenen Mühlen, die idyllisch am Bächlein liegen. Das eine oder andere Mühlrad dreht sich trotz niedrigem Wasserstand, als hätte es bis zu unserem Besuch mit dem letzten Tropfen durchgehalten.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57486" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_103819-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57488" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_103828-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57508" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_110755-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Aber es gibt nicht nur poetisch-idyllische Sehenswürdigkeiten. Der Halt am Technikmuseum Kiemele bringt Erwachen, Staunen und Bewegung in den Haufen, wenn sich alle vor den Flugzeugen, um den Cadillac herum, zum Gruppenfoto hindrapieren.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57571" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG-20260510-WA0002-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57573" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_114852-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>So sind alle wieder fit und konzentriert für die letzte Etappe. Größere Straßen laden zwischendurch nämlich zum schwungvollen Fahren ein, aber nur bis Eckis Navi den Arm ausstreckt und die Gruppe in eine dunkle Waldeinfahrt navigiert (einmal etwas unerwartet&#8230; brems&#8230;breems&#8230;breeeeems!) &#8211; „Oha, ich seh nix&#8230; Ist da überhaupt ´ne Straße?“&#8230;: &#8220;Ab durch die Hecke – wird scho passen&#8221;.</p>
<p>Entgegen den wolkigen Wetterprognosen bescheren uns, bei der letzten Pause, an diesem durchgängig sonnigen Tag sechs Mammutbäume Schatten. Fünf „Mann“ braucht es, um den dicksten Riesen zu umarmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57572" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Screenshot_20260510_160036_Gallery-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Eckis unendliche Geduld beim Planen wird am Ende der Tour, beim langen Anstehen an der Eisdiele, dann doch nochmal hart auf die Probe gestellt. Der eine oder andere gibt auf. Ecki aber WILL jetzt Eis!, und die hinter ihm auch. Die meisten kommen doch noch zum Schlotzen und sobald die Waffeln bis zum letzten Krümel vertilgt und die Becher ausgekratzt sind, werden die Mühlen-Zahlen-Gebote abgegeben.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57566" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.59.49-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57565" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.58.17-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>So homogen die Gruppe an diesem Tag, so differenziert die Ergebnisse: Zwischen 8 und 37 Mühlen sollen gesichtet worden sein. Des Rätsels Lösung: Es waren 27. Und weil’s zum Thema passt, ist der Preis für das richtige Raten: Mehl für das sonntägliche Baguette Backen.</p>
<p>Mein ganz persönliches Fazit von diesem tollen Tag: Mut zu kleinen Straßen! Da siesch’s Ländle noch mal ganz anders!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57558" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.51.38-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /> Ecki, bisch a Planungskäpsele!</p>
<p>Die Cat</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3 Premieren in 1 Ausfahrt</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/3-premieren-in-1-ausfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabrina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 05:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[we proudly present: Follow the Hasenohren durch die schwäbische Toskana Aber beginnen wir von vorne. Treffpunkt wie gewohnt: Winterbach. Die Frage an diesem Morgen, Regenklamotte an oder aus…die Wahl fällt bei den 20 Fahrern unterschiedlich aus. Während noch darüber sinniert wird und Calimoto nicht bei jedem mit machen will, passiert es: Laola-Welle. Nicht im Stadion. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><img decoding="async" src="https://statics.teams.cdn.office.net/evergreen-assets/personal-expressions/v2/assets/emoticons/1f941_drumwithdrumsticks/default/50_f.png?v=v12" alt="Trommel" width="20px" height="20px" aria-label="Trommel" />we proudly present<img decoding="async" src="https://statics.teams.cdn.office.net/evergreen-assets/personal-expressions/v2/assets/emoticons/1f941_drumwithdrumsticks/default/50_f.png?v=v12" alt="Trommel" width="20px" height="20px" aria-label="Trommel" />:</h2>
<h3><strong>Follow the Hasenohren</strong><strong> durch die schwäbische Toskana</strong></h3>
<p>Aber beginnen wir von vorne. Treffpunkt wie gewohnt: Winterbach. Die Frage an diesem Morgen, Regenklamotte an oder aus…die Wahl fällt bei den 20 Fahrern unterschiedlich aus.</p>
<p>Während noch darüber sinniert wird und Calimoto nicht bei jedem mit machen will, passiert es:<br />
Laola-Welle.<br />
Nicht im Stadion. Nicht auf Knopfdruck.<br />
Sondern mitten am Treffpunkt.<br />
Für den einen Moment, den keiner mehr erwartet hat:<br />
Er ist pünktlich.<br />
Ein Moment zwischen Ironie und Anerkennung&#x1f609;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-57310 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/04/PHOTO-2026-04-19-21-06-24-1.webp" alt="" width="193" height="258" />Und genau in dieser Stimmung – noch bevor Gudy die Regeln erklärte – war klar:<br />
Dieser Tag würde anders werden.<br />
Zunächst ein Farbakzent, der sich jeder Zurückhaltung entzog:<br />
die Herren in Pink.</p>
<p>Mehr als nur ein visuelles Statement – sie hoben das Marshall-System auf ein neues Niveau.<br />
Hasenohren vorne- 1. letzter Mann in pink &#8211; 2. letzter Mann in pink (dem ab und an zu tief in die Augen geschaut wurde).</p>
<p>Zu Anfang gewöhnungsbedürftig und nichts für Routine-Menschen. Denn Gudy hat dafür gesorgt, dass die Truppe regelmäßig einmal ordentlich durchgemischt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also los Richtung Ilshofen, mit dem Ziel Kloster Schöntal- Mittagessen- über Möckmühl nach Bad Friedrichshall über Neuenstadt am Kocher zurück zum Ausgangspunkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-57271 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_3453-1.webp" alt="" width="385" height="289" /></p>
<p>Dank unseres Guides eine top gewählte Strecke entlang von Jagst und Kocher – so gut geplant, dass wir die Jagst gleich siebenmal und den Kocher dreimal überquert haben. Einfach traumhaft schöne Strecken!</p>
<p>Nach rund 300 km wieder zurück – und ein dickes Lob vom alten Hasen an das neue „Hasi“: Für sie war es die Feuertaufe als Guide, ihre erste offizielle Tour – und die hat sie souverän gemeistert. Auf viele weitere Touren und danke dafür liebe Gudy!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-57272 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_3484-1.webp" alt="" width="385" height="289" /></p>
<p>Für alle, die die drei Premieren nicht entdeckt haben:<br />
Was haben eine neue Guide-Rolle, ein Paar Hasenohren und ein „Paar“ Herren in Pink gemeinsam? Richtig – allesamt hatten auf dieser Tour ihren allerersten Auftritt &#x1f609;</p>
<p>PS: „mein Abenteuer, meine Geschichte“ &#x1f60a;</p>
<p>Sabrina (oder auch Larissa genannt)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Habe fertig</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/habe-fertig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dieter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 16:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sturzbuegel.de/?p=56661</guid>

					<description><![CDATA[das Jahr 2025 die Planungen für 2026 den Umzug auf neue Hardware meine Schlankheitskur Aber fangen wir heute ausnahmsweise mal hinten an: Meine Schlankheitskur ich hoffe, ihr habt die nach dem Weihnachtsfest nicht nötig. Bei mir war es aber dringend an der Zeit. Meine Archive waren auf schlappe 200GB angewachsen. Da könnt ihr euch vorstellen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li style="text-align: center;"><strong>das Jahr 2025</strong></li>
<li style="text-align: center;"><strong>die Planungen für 2026</strong></li>
<li style="text-align: center;"><strong>den Umzug auf neue Hardware</strong></li>
<li style="text-align: center;"><strong>meine Schlankheitskur</strong></li>
</ul>
<p>Aber fangen wir heute ausnahmsweise mal hinten an:</p>
<h2>Meine Schlankheitskur</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-56677 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/01/schlank-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />ich hoffe, ihr habt die nach dem Weihnachtsfest nicht nötig. Bei mir war es aber dringend an der Zeit. Meine Archive waren auf schlappe 200GB angewachsen. Da könnt ihr euch vorstellen, dass ich mich kaum noch bewegen konnte und die Auslieferung der Bilder und Videos immer mühsamer wurde. Da hat auch der Umzug – komme ich nachher noch dazu – nicht wirklich geholfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-56667" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/01/hardware-300x200.jpg" alt="" width="165" height="110" />Langer Rede wenig Sinn: Ich bekam Ballast ausgelagert und jetzt bekommt ihr Archivbilder und Videos von dicken Servern bei Google und YouTube geliefert. Natürlich können das nur angemeldete Mitglieder anschauen – aber das war schon immer so.</p>
<p>Auch eure Menüs (also nicht die zum Essen) wurden schlanker. Das Hochladen von Bildern und Videos ist einfacher geworden und ich hab’ mich angestrengt euch alles hübsch zu erklären.</p>
<h2>Ein bisschen Stolz bin ich auf meinen gelungenen Umzug.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-56668 " src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/01/kueche-e1767290133644.jpg" alt="" width="173" height="160" />Ihr kennt das sicher: Neue Wohnung – schicke Einrichtung – und die Küche &#8211; boah die Küche – Geräte nur vom Feinsten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-56666" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/01/manta-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Bei mir heißt das übersetzt: Eine super-coole CPU im Kern meines Servers – hübsche schnelle NVMe Speicher – und das nicht zu knapp (sagt’s nicht weiter: 4 mal so viel wie letztes Jahr). Aktuelle Systemsoftware &#8211; für die Kenner unter euch: Ubuntu24 und PHP8.5 und das Schärfste, MySQL auf einer MariaDB 11.4</p>
<p>Aber ich schweife ab. Sorry, ist halt wie wenn Bertie vom neuen Manta erzählt.</p>
<h2>Kommen wir zu den wichtigen Sachen: Die Planungen für 2026</h2>
<p>Die Tourenden, Wanderer und Wellness-Nixen haben sich mächtig ins Zeug gelegt und mir eine schöne Liste mit spannenden Mitmachgelegenheiten reingeschrieben. Die Radfahrer vermisse ich noch, aber vielleicht kommt noch was hinterher. Also schaut ruhig ab und zu bei mir vorbei – ich freu mich immer euch zu sehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-56674 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/01/formular-932x1024.png" alt="" width="157" height="173" />Damit ihr nicht so viel tippen müsst, habe ich zum Anmelden neue Formulare bekommen. Manche davon sind tatsächlich selber ein bisschen intelligent (natürlich nicht mit mir zu vergleichen) aber immerhin. Die Anmeldung zur ETfA (ihr wisst schon, dass das „Eine Tour für Alle“ heisst und da nur die Vereinsheimer mitdürfen), also diese Anmeldung fragt echt alles ab und meldet euch gaaanz automatisch beim Hotel an. Also echt auf dem Weg zur KI diese Formulare.<br />
Mist – ich schweife schon wieder ab.<br />
Was ich sagen wollte ist: Meldet euch beizeiten an, da schon wieder einige der Touren ausgebucht sind. Ich meine: ich bin zwar geduldig, aber einige der Planer haben halt nicht so viel Zeit (oder nicht so viele Zimmer)<br />
Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß bei den Veranstaltungen vom Sturzbügel e.V.</p>
<h2>So und jetzt „Fertig 2025“</h2>
<p>Alle Bilder, Videos, Berichte und was so zu diesem Jahr gehört, ist im <a href="https://sturzbuegel.de/archiv/archiv-2025/">Archiv 2025</a>.</p>
<h3 style="text-align: center;">Basta<br />
<small>(eure Webseite)</small></h3>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ist schon wieder Weihnachten ?</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/ist-schon-wieder-weihnachten-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dieter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sturzbuegel.de/?p=36662</guid>

					<description><![CDATA[Die Weihnachtsbotschaft und alle guten Wünsche zum Jahr 2026 vom Vereinsvorstand und dem Webmaster]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><strong>Ja</strong>, es ist mal wieder soweit.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13178 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/11/Motorfrost-225x300.jpg" alt="" width="118" height="157" />Die Motorradsaison ist beendet &#8211; unsere Weihnachtsfeier, den ersten Advent und Nikolausi haben wir hinter uns &#8211; und langsam wird&#8217;s auch kalt genug für die ersten Schneeflocken. Wir stimmen uns auf Weihnachten ein.</p>
<p>Für die Aktivlinge im Verein heisst das allerdings &#8211; jetzt geht die mühsame Planungsarbeit für die nächste Saison in die Endrunde. Termine abstimmen, Strecken festlegen und Hotels anrufen. Dann Alles zusammenpacken und den Mitgliedern schmackhaft vorlegen. Auch beim Sturzbügel sind diese Heinzel..chen aktiv und bereiten fleißig die nächste Motorradsaison vor.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>An dieser Stelle möchte ich mich mal im Namen aller Mitglieder und Mitfahrer ganz herzlich bei den vielen Helfern bedanken, die diesen Verein mit ihrer aktiven Unterstützung so groß- und einzigartig machen.</strong></p>
<p>Und zum Jahreswechsel selbstverständlich die besten Wünsche unseres Vorstands</p>
<hr />
<h4 style="text-align: center;"><strong>Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Stammtischbesuchern und Freunden des Sturzbügel e.V. Esslingen </strong><strong>ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.</strong></h4>
<p>Eure Vorstände</p>
<p>Armin, Rudi und Simone</p>
<p>Wir freuen uns euch alle gesund und munter im neuen Jahr wiederzusehen.</p>
<hr />
<p>Und wir dürfen uns bereits auf das freuen, was uns das kommende Jahr alles bescheren wird.<br />
In diesem Sinne</p>
<h3 style="text-align: center;">Bleibt uns gewogen</h3>
<h5 style="text-align: center;">(euer Sturzbügel)</h5>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ETFA 2025 = Eine Tolle Fahr Analyse &#x1f61c;</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/etfa-2025-eine-tolle-fahr-analyse-%f0%9f%98%9c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicki die Große]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2025 15:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eifel]]></category>
		<category><![CDATA[Eine Tour für Alle]]></category>
		<category><![CDATA[ETfA]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sturzbuegel.de/?p=36445</guid>

					<description><![CDATA[Dieses Jahr zog es uns in die wunderschöne Eifel. Nach dem es in den letzten Wochen vor dem Start leider noch ein paar Absagen gab, trafen sich am Donnerstag in Heimsheim um 8 Uhr 29,5 Sturzbügler &#8211; 26 Motorräder, 2 Sozius, 1 Auto und unser jüngster Mitfahrer, der Elias. So zu mindestens der Plan! Bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Dieses Jahr zog es uns in die wunderschöne Eifel. Nach dem es in den letzten Wochen vor dem Start leider noch ein paar Absagen gab, trafen sich am Donnerstag in Heimsheim um 8 Uhr 29,5 Sturzbügler &#8211; 26 Motorräder, 2 Sozius, 1 Auto und unser jüngster Mitfahrer, der Elias. So zu mindestens der Plan!<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35989 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_20250918_083335.jpg" alt="" width="228" height="172" /> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Bei ein paar Mitfahrern war der Start schon etwas erschwert. Dem Motorrad von Kerstin war es wohl auch noch etwas zu früh, denn es wollte einfach nicht starten. Mit etwas Überbrückungsarbeit ließ es sich doch überreden und somit konnte der Helmut seine Mitfahrer zum Treffpunkt lotsen, wenn auch mit etwas Verspätung. Doch leider fehlte in der Gruppe nochmal einer, dem Dani fehlte der passende Rückblick. Sein linker Spiegel brach noch zu Hause ab und somit war die Fahrt über die Autobahn nach Heimsheim schon sehr abenteuerlich. Er bog in Heimsheim erst gar nicht ab zum Treffpunkt, sondern fuhr direkt weiter in den Ort um irgendwo Hilfe in einer Werkstatt zu finden.</span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36079 alignleft" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/20250918_080501.jpg" alt="" width="158" height="211" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Währenddessen trafen die anderen ziemlich pünktlich und vollgetankt am Treffpunkt ein, es wurde sich herzlich begrüßt, noch schnell eine </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Frühstücksstulle gevespert und gähnend die Weckerzeiten ausgetauscht. Elias kam aus dem Stauen gar nicht mehr raus, überall seine geliebten ‘Dodads’ und beim Motorrad vom Ecki (Insider würden jetzt sagen, der Silke ihrs…) durfte er sogar drauf sitzen, er war absolut im Glück. Trotz allem beschrieb seine Frisur wie wir uns alle fühlten, für manche klingelte der Wecker früher wie zur Arbeit. Aber die Eifel lag nun mal nicht um die Ecke, die vielen Kilometer mussten hinter uns gebracht werden. </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nach kurzer Ansprache von Armin und Simone fuhren fast alle Motorräder in ihren Gruppen kurz nach halb 9 gen Westen davon. Elias kam mit dem Winken und ‘Tsüs‘ sagen gar nicht mehr hinterher. Helmut und seine Truppe hatte leider auch hier etwas Verspätung, aber auch sie schafften es kurz nach 9 los. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nicki und Elias blieben mit ihrem Auto zurück und versuchten in Erfahrung zu bringen wie es denn beim Dani weiterging. Nach dem er von drei Werkstätten eine Absage bekam, fand er in Rutesheim eine super Werkstatt. Der Werkstattmeister höchstpersönlich kümmerte sich um ihn und sie fanden eine Lösung und das beste? Das ganze für lau, er gab eine Spende für die Kaffeekasse und natürlich eine gute Googlebewertung. Nicki traf sich mit ihm an der Werkstatt und von da aus fuhren sie dann getrennte Wege. Dani suchte im Navi nach einer kurvigen Strecke zum nächsten Treffpunkt und Nicki nach einem Spielplatz um den kleinen Elias zwischendrin zu beschäftigen, denn mit dem Auto über die Autobahn waren sie natürlich schneller und mussten etwas Zeit schinden.</span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36278 alignright" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_8420.jpg" alt="" width="240" height="180" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Auf schönen Strecken und Kurven führte die Strecke in Richtung Neuburg am Rhein, dort gab es kleines Highlight. Die Rheinfähre ‘Baden-Pfalz‘ schipperte die Zweiräder gemütlich zur anderen Seite. Nächster Stopp war dann schon die Mittagspause, wo auch alle Gruppen wieder aufeinander trafen, wenn auch Zeitversetzt.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35956 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_6759.jpeg" alt="" width="239" height="179" />Um 12.30 Uhr war Dani der erste an der ‘Peters Alm‘ in Homburg, Nicki und Elias kamen mit dem Auto direkt danach. Kurz drauf trudelten schon die ersten Gruppen nach und nach ein.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Wir haben auch etwas spannendes gelernt: Wenn der Wirt bei Currywurst nach Rot/Weiß frägt, ist damit nicht Ketchup/Mayo gemeint! In der Pfalz isst man wohl auch gerne mal eine Rote als Currywurst, als Schwabe etwas befremdlich, aber lecker. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Auch hier kam Helmut mit seinen Mitfahrern wieder etwas später an, da machten sich die ersten schon wieder fahrbereit. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Wohl gestärkt und vollgefuttert ging es aber für alle irgendwann weiter, denn es war gerade mal die Hälfte der Strecke geschafft und alle wollten im Hotel ankommen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nun waren auch alle Gruppen wieder komplett, denn Dani schloss sich Siggi an, wie es eigentlich schon seit morgens geplant war. </span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35998 alignright" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_20250918_164244.jpg" alt="" width="164" height="218" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nicki und Elias waren gegen halb 5 die ersten am Hotel ‘Haus Hubertus‘ in Winterspelt und erkundeten schon mal alles. Als sie auf einem Infoflyer las, dass es bei Halbpension um 18.30 Uhr essen gibt, war ihr klar, das es verdammt eng wird bis alle Motorrad Fahrer da sind. Also fragte sie an der Rezeption nach, erklärte die Lage und fand raus, dass es eine ‘ab‘ Zeit ist vom Buffet.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Sie schrieb die Info in die Whatsapp Gruppe: ‘Buffet ist aufgebaut von 18.30-20 Uhr, also je nach ankommen, gibt es halt nur ein Einlaufbier und ne schnelle Dusche‘. Es brachte die Fahrer natürlich nicht schneller zum Hotel, aber vielleicht lasen es die ein oder anderen noch und hatten zu mindestens die Info.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Kurz nach 18 Uhr traf die erste Gruppe ein und schon startete der Trubel. Das Einlaufbier wurde schon sehnsüchtig erwartet, also Gepäck auf der Terrasse abgelegt, Sitzplatz gesichert und bestellen wollen. Doch dann kam die Frage: Welche Zimmernummer? Also wieder aufgestanden, eingecheckt und dann wurde die Bestellung endlich aufgenommen. Die nachfolgenden Gruppen wurden nach ihrem ankommen auch sofort informiert um weitere Enttäuschungen zu ersparen. Die letzte Gruppe kam um 18.45 Uhr, zeitgleich sagte uns die Bedienung, das es super wäre, wenn wir um 19 Uhr am Tisch zum Essen sitzen. An sich kein Problem, doch geduscht war noch keiner, also schnell das Gepäck auf die Zimmer gebracht und fast pünktlich saßen alle ungeduscht am Tisch. Die ersten wollten sich schon aufs Buffet stürzen, aber uns wurde mehrmals erklärt, das Suppe als Vorspeise und Nachtisch an den Tisch gebracht wurde. Es war ein Chaos bis alle die Info hatten. Simone bat Micha das seinem Tisch zu sagen, doch anscheinend waren die zwei Details zu viel und es wurde sehr unterhaltsam, denn schon bei den ersten vergaß er die Hälfte&#x263a;<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36446 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/Collage-Buffet.jpg" alt="" width="420" height="70" /></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36454 alignleft" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot_2025-09-20-22-23-36-448_com.whatsapp.jpg" alt="" width="236" height="165" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nachdem die Bäuche gut gefüllt waren, gingen alle nach und nach duschen, denn ohne Kombi und Schweiß</span></span></p>
<p><span style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;">festet es sich gleich viel besser.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Man merkte, dass dem einen oder anderen die Anfahrt etwas in den Knochen saß, doch das hinderte uns nicht einen tollen ersten Tag mit den ein oder anderen Bier und guten Gesprächen zu beenden.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Die erste Nacht war für manche etwas schwierig, Angelika wurde von der Kirchenglocke um 6 Uhr geweckt, ein paar schliefen etwas schlecht, Tanja kämpfte mit Knieschmerzen und manche wachten mit Kopfschmerzen auf. Dadurch wurde auch die Nicht-Fahrer Gruppe etwas größer wie geplant. Neben Nicki, Kerstin und Jutta gesellten sich auch Angelika, Tanja und Stefan zu einem Ausflug nach Aachen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nach einem leckeren Frühstück machten sich fast alle Motorradfahrer Ausfahrtbereit und zogen gegen 9 Uhr in die unterschiedlichsten Richtungen los. </span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36198 alignleft" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/20250919_113803.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Dieter, Armin und Simone lotsten jeweils auf unterschiedlichen Strecken und Fahrstilen in Richtung Nürburgring, leider fiel eine Touristenfahrt flach, da es seit Anfang des Jahres nicht mehr möglich ist für Motorräder. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Ecki erkundete Luxemburg diagonal und Siggi fuhr maximal durch Luxemburg. Sie fuhren tolle Strecken und machten Pause an einer engen Schlucht, die sie zu Fuß zu einen schönen Aussichtspunkt brachte.</span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36448 alignright" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/Collage-EU-Denkmal.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Ein paar der Gruppen kamen Freitag und auch Samstag am EU Denkmal vorbei und klapperten die zwei Drei-Länder-Dreiecke ab.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Martin machte sich auf in Richtung Mosel, Rudi und Marion fuhren immer der Nase nach, sie waren heute zu zweit unterwegs. Sie waren begeistert von den Straßen in Luxemburg und kamen sogar durch ein offenes Drehkreuz auf die belgische Grand Prix Strecke. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Die NFs ließen die Motorräder von dannen ziehen und dann ging es für sie auch los. Angelika passte noch in Nickis Auto, aber leider war für Stefan und Tanja kein Platz mehr, die zwei fuhren mit dem Motorrad hinter dem Auto her, die 80 km waren ok für sie. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Die Frauenrunde im Auto wurde gut von Elias unterhalten, er machte jeden Quatsch mit und Kerstins ‘Ui Ui Ui‘ kann er heute noch. In Aachen angekommen, zogen sich Tanja und Stefan schnell um und los ging das Sightseeing. Da Kerstin gebürtig aus Aachen kam und bis sie 15 Jahre alt war dort gelebt hat, kannte sie noch ein paar kleine Anekdoten. Als Stefan und sein Harem den wunderschönen Dom besichtigten, erzählte sie die Sage des Teufels, der betrogen wurde, die Tür zuschlug und sie beschädigte – anscheinend blieb dabei sein Daumen im Türschloss hängen und wenn man heute seinen Finger dort hinein steckt, soll es bestialisch stinken, getraut es auszuprobieren, haben sich aber alle nicht. Sie erklärte uns den Klenkes, den kleinen Finger als Grußzeichen. Zeigte uns den Elisenbrunnen, dieser war aber etwas enttäuschend, denn im Endeffekt waren es nur zwei bessere Wasserhähne aus denen schwefelhaltiges, 53 °C warmes Wasser kam. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36449 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/Collage-Aachen.jpg" alt="" width="300" height="300" />Kerstin und Stefan entdeckten das Kind in sich und haben gemeint, sie passen noch super in eine Kinder Rohrrutsche. </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">So lustig es klingt, war es auch! </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Denn wie zu erwarten, wurde es etwas eng, aber raus kamen sie ..irgendwie. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Jutta wollte unbedingt in einen Klamottenladen, nach längerer Suche in einem Einkaufcenter wurde einer gefunden, doch Angelika und Kerstin wollten nicht mit rein und entspannten lieber eine Runde im Massagesitz. Natürlich wurden auch Aachener Printen probiert, doch hier gingen die Geschmäcker sehr auseinander, es ist schon eine sehr spezielle Art von Lebkuchen, die nicht jedem schmeckten. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Außer Kerstin, sie kaufte sich gleich verschiedene Sorten – wahrscheinlich liegt ihr der Geschmack einfach im Blut &#x263a;</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Währenddessen geschah auf Eckis Tour ein wichtiges Ereignis. Unser Micha suchte schon seit 3 Jahren einen passenden Namen für seine dicke 1200er GS und an diesem Tag, fiel es ihm quasi &#8230;in den Schoß.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Ecki fuhr um den Felsen herum, um die Auffahrt zum Aussichtsparkplatz Prediktstuhl rechts liegen zu lassen. Nur um dann unvermittelt doch rechts über die Ausfahrt spitz auf den Parkplatz zu gelangen. Micha war ein wenig überrascht und kam in der scharfen Rechtskehre und leider auch in der Regenablaufrinne zum Stehen und wollte dann im 2ten Gang anfahren. Es kam so wie es kommen musste, er verlor das Gleichgewicht und plumpste mit samt seiner „Dicken“ einfach um. Er rollte sich nach rechts und sah seine „geliebte Dicke“ in dieser unnatürlichen horizontalen Lage liegen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Sie lag nun da mit ihrem dicken Koffer-Gesäß, ihrer schlanken Taille und weiter oben die dicken Zylinder zusätzlich gestützt auf dem rechten Lenkerarm.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Und als sie so da lag während er sich hochrappelte, schoss ihm der AC/DC Song sogleich in den Kopf:</span></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36456 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/20250920_152812.jpg" alt="" width="227" height="317" />„<span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wanna tell you story<br />
</span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">About Bike I know<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">When it comes to lovin’<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">She steals the show<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">She ain’t exactly pretty<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Ain’t exactly small<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">2207 × 952,5 × 1412cm<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">You could say she’s got it all<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Never had a Bike<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Never had a Bike like you<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Doin’ all the things<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Doin’ all the things you do<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Ain’t no fairy story<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Ain’t no skin and bones<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">But you give it all you got<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Weighin’ in at 250kg<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">You’re a whole lotta Bike<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">A whole lotta Bike<br />
</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Whole lotta <b>Rosie<br />
</b></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Whole lotta <b>Rosie<br />
</b></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">Whole lotta <b>Rosie<br />
</b></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: small;">And you’re a whole lotta Bike</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Und so hatte er endlich einen Namen für seine dicke GS: <b>Rosie!</b></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Außer dem angekratzten Sturzbügel und seinem Ego ist zum Glück nichts passiert. Vielen Dank an Arist, Ecki, Silke und Helmut für die schnelle Aufstellhilfe.</span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36186 alignright" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/20250919_092741.jpg" alt="" width="184" height="245" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Apropos Namen: Nochmal jemand fand an diesem Tag ihr persönliches Highlight. Die Tour führt durch das idyllische Örtchen ‘Reiff‘, das fand unsere Silke Reiff natürlich richtig klasse! Der Weg dorthin führte sie über kleine und sehr kleine Straßen und am Ende des Ortes mussten sie aber leider wieder umkehren, da die Bitumenschicht noch sehr frisch war und sie das ihren Mopeds nicht zumuten wollten. Über Umwege ging es dann weiter nach Luxemburg in das schöne Städtchen Viaden mit einem tollen Blick auf die gleichnamige Burg.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Die Heimfahrt der NFs war auch sehr aufregend, diesmal sind Tanja und Stefan extra gefahren, sie wollten etwas außen herum ohne die Autobahn fahren. Also bekamen sie zum Glück nicht mit, wie Nicki sich noch in Aachen total verzettelte, da sie eine Abbiegung nach der anderen verpasste – aber zum Glück ist sie so schusselig! Denn durch diese Zufälle sind sie an Kerstins altem Elternhaus vorbeigekommen und sie fing munter an alte Kamellen auszupacken. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Endlich raus aus Aachen ging es eigentlich nur gerade aus und einmal die Autobahn wechseln. Doch wie wir gerade erfahren haben, verpasst Nicki gerne Ausfahrten. Natürlich war auch das hier der Fall, aber es waren halt nun mal interessante Gespräche im Auto und das GPS stieg zusätzlich immer wieder aus. Die Tankanzeige wurde auch immer knapper, doch weit und breit keine Tankstelle. Nachdem endlich eine </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Tankstelle gefunden wurde, war auch der Weg zum Hotel nicht mehr weit. Dort angekommen, war tatsächlich die erste Gruppe schon da und nippte am Einlaufbier. </span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36452 alignleft" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/Collage-Esipause-neu.jpg" alt="" width="264" height="264" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nach und nach trudelten die Gruppen ein und an diesem Tag passte alles viel besser in den Zeitplan.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Während guten Gesprächen wurde Nicki von eine Wespe gestochen, Angelika wollte schnell Abhilfe schaffen mit einem Hitzestift. Doch Nicki weigerte sich vehement, da leidete sie lieber, bevor sie diesen Hitzeimpuls aushalten muss. Das Hotel hatte leider keine Kühlpacks, also kühlte sie die Stelle erst ganz tapfer mit ihrem Bier und dann mit Eiswürfel in der Vespertüte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Frisch geduscht saßen alle pünktlich um 19 Uhr am Tisch und schlugen sich die Bäuche voll – am zweiten Tag wussten ja alle wie es funktioniert&#x263a;</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nach dem Essen gab es noch eine Herzensangelegenheit zu erledigten. Ein daheimgebliebener hatte seinen 60. Ehrentag und somit sangen alle dem Harald ein Ständchen und schickten es ihm per Video. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Ein weiterer schöner Tag ging wieder mit lustigen Gesprächen zu Ende.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36450 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/Collage-Getraenke.jpg" alt="" width="300" height="38" /></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Am Samstag gab es natürlich auch wieder schöne Touren: </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">&#8211; Monja führte durch die Adennen, </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">&#8211; Dieter, Simone und Armin fuhren quer durch 3 Länder </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">&#8211; der Siggi machte diesmal Luxemburg diagonal unsicher</span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36451 alignright" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/Collage-Monschau.jpg" alt="" width="292" height="292" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Die NFs waren natürlich auch wieder unterwegs. Eigentlich wäre Nicki mit Elias alleine unterwegs, doch die Kerstin entschied sich spontan anzuschließen. Sie ließen die Motorräder wieder davon fahren und überlegten, was sie denn heute machen und entschieden sich Monschau zu besichtigen. Es ging wieder durch Belgien, nur diesmal keine Autobahn – die Landschaft ist wirklich wunderschön! Nach längerer Parkplatzsuche schlenderten sie gemütlich durch das kleine, schöne Örtchen. Es war echt viel los, aber sie ließen sich nicht stressen. Sie fanden das Denkmal des Maaßens Päulche, aßen Currywurst mit Mangosoße und Pommes. Vorbei an einem Orgelspieler am Straßenrand, aus der Ferne fand Elias es interessant, aber direkt neben ihm für ein Foto war es doch sehr unheimlich. Die 2,5 liefen noch etwas durch den Ort, aßen ein Eis in einem sehr überlaufenen Café mit gestresster, unfreundlicher Bedienung und machten sich dann auch langsam wieder zurück zum Auto.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Währenddessen unterwegs mit Simone, Micha, Harry, Tanja und Dani auf der „3 Länder Tour“ musste schon bald nach dem Start erst noch getankt werden. Kurz nach der Grenze steuerte Tourguide Simone ein belgisches Einkaufszentrum mit Tankstelle an. Dort fuhr sie zielsicher die Zapfsäule an und die anderen Biker versammelten sich mit den Maschinen drumherum.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Dani stand parallel zu Simone und sagte etwas, was Micha nicht verstehen konnte, da die meisten Maschinen liefen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Simone erwiderte: „Kann man hier mit Karte zahlen?“.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Dani sagte wieder etwas. Daraufhin Simone lauter: „Kann man mit Karte zahlen?“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Daraufhin konnte Micha auch Dani verstehen, denn er sagte ziemlich laut: „Das ist eine Ladesäule, keine Zapfsäule!“.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Simone schaute daraufhin den Zapfhahn in ihrer Hand genauer an und realisierte, dass sie hier nur KWh statt Liter tanken konnte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Simone fiel gemeinsam mit allen in das Gelächter ein und schon ging es weiter zur nächsten Lade… eh Zapfsäule.</span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36010 alignleft" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/20250920_174650.jpg" alt="" width="208" height="207" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Als nach den Touren nach und nach alle wiederkehrten wurde auch wieder das obligatorische Stiefelbier wie an jedem Abend der ETfA25-Ausfahrt, natürlich noch in Kombi und Stiefel, auf der Hotelterrasse eingenommen. Die Tourrückkehrer versammelten sich auf der Terrasse und nahmen eine große Anzahl der Tische und Stühle in Beschlag und der Hotel-Staff hatte alle Hände voll zu tun den Sturzbügelbestellungen nachzukommen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Als Dieter von seiner Tour, sichtlich müde, geschafft und sehnsuchtsvoll auf die übervolle Terrasse schaute, erkannte Simone die Situation und rief in Richtung Dieter:</span></span></p>
<p><span style="color: #808080;">„<span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Welche Zimmer-Nr.?“</span></span></span></p>
<p><span style="color: #808080;">„<span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">34“ kam es von Dieter und ergänzend: „Ein großes Bier“.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Simone gab die Bestellung auf und Dieter konnte sein Bike erst mal ganz entspannt abstellen, um dann ohne weiteres Warten sein frisch gezapftes Stiefelbier auf der Terrasse zu genießen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">An diesem Abend gab es frischen Spinat mit Knoblauch am Buffet und es schmeckte einigen so gut, das die Schale schnell leer war. Armin und Ecki waren ganz traurig und fragten bei der Bedienung nach, ob eventuell nochmal was gemacht werden könnte. Als sie das bejahte, saßen die zwei wie auf heißen Kohlen und ließen die Küchentür nicht mehr aus den Augen. Als es dann endlich soweit war, schauten sie sich triumphierend an und sprangen schnell mit ihrem Teller auf.</span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35969 alignright" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_6874.jpeg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Der letzte Abend wurde wieder gut gefestet und alle versuchten die Wetterprognosen für Sonntag zu ignorieren.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">An einem dieser lustigen ETfA25 Abende, Micha wusste nicht mehr so genau welcher es war, schauten Ecki, Armin und weitere Sturzbügler ein Fahrvideo von der diesjährigen Campingausfahrt am Gardasee an. Gastfahrer Klaus hatte sie von hinten gefilmt, als sie durch eine schöne kurvenreiche Strecke wedelten.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Eigentlich konnte man auf dem Video nur Ecki sehen, der an dritter Position fuhr, so dass Micha trocken folgende Bemerkung entfuhr:</span></span></p>
<p><span style="color: #808080;">„<span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Also die ersten zwei Fahrer, die man nie sieht, sind Armin und ich“.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Armin, Ecki und Micha prusteten los, denn sie waren so gespannt auf das Video und mussten feststellen, dass das Video zwar gut war, aber nicht dem entsprach, was sie sich vorgestellt hatten.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-35999 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_20250921_084344.jpg" alt="" width="178" height="236" />Am Sonntagmorgen kam es leider wie befürchtet, es regnete ununterbrochen! Aber es führte kein Weg dran vorbei, die Heimreise musste angetreten werden. Nach dem alle ein letztes Mal gefrühstückt hatten, wurden die Motorräder wieder gesattelt und zwischen 8.30 &#8211; 8.50 Uhr abgefahren. Nicki und Elias waren wieder die letzten und packten noch gemütlich und räumten das Zimmer wieder in Urzustand zurück, denn mit Kleinkind räumt man gerne das Zimmer etwas Kindgerechter um. Kurz vor 10 Uhr machten sie sich dann mit dem Auto auch endlich auf direkten Weg zur Mittagspause. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Es regnete ununterbrochen, mal mehr, mal weniger und das machte dem ein oder anderen zu schaffen und machte es nicht einfach die vielen Kilometer zu wuppen. Simone hatte auf ihrer neuen KTM noch die Werksreifen und die sind absolut nicht für Regen gemacht. </span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36005 alignright" style="color: #808080; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/20250921_133356.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nicki war gegen halb 12 die erste am Landgasthof Bremershof in Kaiserslautern. Während Elias auf dem Parkplatz mit seinem Laufrad herum fuhr, trudelten pünktlich ab halb 1 fast alle Gruppen nacheinander ein. Sie nahmen im Nebenraum des Restaurants platz und dekorierten jeden freien Platz mit ihren nassen Klamotten und den Helmen. Nachdem die ersten ihr Essen schon vor sich stehen hatten, kam auch die letzte Gruppe mit Dieter an. Nach einem guten Essen machten sich kurz nach 2 die ersten schon wieder abfahrtbereit. Aufgrund des Wetters wurde beschlossen, das es keinen offiziellen Treffpunkt mehr geben sollte, da alle nur noch nach hause wollten, manche fuhren sogar über die Autobahn nach hause. Also verabschiedeten sich alle nacheinander von allen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36004 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/12/20250921_133345.jpg" alt="" width="225" height="300" />Aber zum Abschluss gab es natürlich auch noch das ein oder andere Maleur. Micha kam wieder ins Restaurant zurück und suchte seinen Schlüssel, ohne den kommt man natürlich nicht weiter! Letztendlich fand er ihn auf dem Klo, was auch immer da passiert ist &#x263a; </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Nicki war mit Dieters Gruppe die letzten vor Ort, als die Bedienung auf einem Stuhl ein Handy fand. Als wir uns fragten, wem das wohl gehört, kam auch schon Helmut reingestürmt. Doch das war nicht alles, Nicki fand auf dem Helmablage-Tisch eine Bauchtasche mit Geldbeutel von Silke. Da die Gruppe aber schon weg war, schrieb sie Silke und nahm die Tasche mit. Die restliche Heimfahrt war für alle anstrengend und selbst auf der Autobahn ging es nicht wirklich schneller voran, entweder hat es etwas gestaut oder der Regen ließ schneller fahren nicht zu. Aber ab 18 Uhr trudelten alle nach und nach zu Hause ein. Auch Ecki mit Silke als Sozia kamen, mit Zwischenstopp bei Nicki, gut zu Hause an.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Der Sturzbügel hat eine weitere schöne ETFA hinter sich, mit tollen Gesprächen, lustigen Abenden, schönen Touren und einem super Hotel. Es war ein gelungenes Wochenende, wo jeder Mitfahrer seinen Teil dazu beigetragen hat. Ohne größere Komplikationen sind zum Glück alle wieder heil zu Hause angekommen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; color: #808080;"><span style="font-size: medium;">Danke an Micha, Silke, Angelika, Kerstin und Dani für ihren Teil der Geschichte, ohne euch hätten wichtige Infos gefehlt und natürlich an alle für die schönen Bilder!&#x263a;</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bike Camping 3.0</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/bike-camping-3-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 05:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Gardasee]]></category>
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					<description><![CDATA[oder die nasseste Anreise zum Lago di Garda Ever! Prolog 24. August WhatsApp Camping Gruppe „Das Wetter wird nicht so dolle… Sollen wir ein großes Tarp mitnehmen?“ „Schlechte Wettervorhersagen werden nicht akzeptiert! Gute Vorhersagen dagegen schon!“ „Alles klar. Tarp bleibt daheim, Sonnenschirm kommt mit“ 27. August WhatsApp Camping Gruppe „Hallo Leute, habt ihr mal den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>oder die nasseste Anreise zum Lago di Garda Ever!</h2>
<h4><strong>Prolog</strong></h4>
<p>24. August WhatsApp Camping Gruppe<br />
<em>„Das Wetter wird nicht so dolle… Sollen wir ein großes Tarp mitnehmen?“</em><br />
<em>„Schlechte Wettervorhersagen werden nicht akzeptiert! Gute Vorhersagen dagegen schon!“</em><br />
<em>„Alles klar. Tarp bleibt daheim, Sonnenschirm kommt mit“</em></p>
<p>27. August WhatsApp Camping Gruppe<br />
<em>„Hallo Leute, habt ihr mal den Wetterbericht für die nächsten Tage verfolgt? Sieht gar nicht gut aus…!“</em><br />
<em>„Naja, es wird nicht super, aber auch keine Vollkatastrophe. Durchwachsen eben.“</em></p>
<h4><strong>Erster Tag</strong></h4>
<p>Jetzt war es endlich soweit. Abfahrt zur Camping Tour 3.0. Diesmal sollte es an den wunderschönen Gardasee gehen. 580km Anfahrt. Und so trafen sich am 28. August 2025 um kurz vor 7:00 Uhr in der Frühe sechs wagemutige Biker an der Esso Tankstelle in Kirchheim. Der Tourguide Armin R. schwörte nach dem Tanken die Teilnehmer Ecki, Marc, Thomas F., Micha H. und Gastfahrer Klaus auf die Anfahrtsroute ein, um pünktlich um 7:00 Uhr loszukommen.</p>
<p>Während des Aufsattelns, konnte man erstaunt folgendes Gespräch der Motorradgruppe auffangen:</p>
<p><em>„Ich habe meinen Schlafsack vergessen“.</em><br />
Betröppeltes Gesicht von Thomas, lakonisches Achselzucken von den Anderen.<br />
<em>„Dann hol ihn halt, den Schlafsack. Treffpunkt ist Rasthof Allgäuer Tor!“</em></p>
<p>Der Regen hatte nachgelassen und so fuhr die Fünfergruppe auf der Strecke A8 – Ulm – A7 halbwegs im Trockenen (das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern), in Richtung Allgäuer Tor.</p>
<p>Dort angekommen, wurde die Gelegenheit für eine ausgiebige Pinkelpause genutzt. Doch nach ungefähr einer Viertelstunde warten hieß es: <em>„Jede weitere 10 Minuten kostet dem Schlafsackvergesser eine Runde!“</em> Dies musste er gehört haben, da keine zwei Minuten später die Gruppe nun vollständig war.</p>
<div id="attachment_35928" style="width: 317px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35928" class="wp-image-35928" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250828_130058-1024x768.jpg" alt="Tatsächlich das Timmelsjoch" width="307" height="230" /><p id="caption-attachment-35928" class="wp-caption-text"><b>Tatsächlich das Timmelsjoch<b></b></b></p></div>
<p>Die Fahrt ging im Trockenen über den Fernpass nach Imst zum Tanken und weiter nach Längenfeld im Ötztal, wo eine ausgiebige Vesperpause mit Kaffee, Leberkäsweckle und belegten Baguettes eingelegt wurde.</p>
<p>Nach der Pause fing es immer wieder mal an zu regnen und wir näherten uns den letzten beiden Orten vor dem Timmelsjoch Obergurgl und Hochgurgel, wobei der Regen immer mehr in Niesel und noch weiter oben in Nebel überging. Der Nebel wurde immer dichter, umso höher wir auf der Timmelsjoch Hochalpenstraße kamen. Wir hatten vielleicht 10m Sicht (das Ganze für 18€) und konnten uns nur sehr langsam fortbewegen und nur am Rücklicht des Vordermannes orientieren. Aber an was orientierte sich der Tourguide? Wahrscheinlich war er das Timmelsjoch schon so oft gefahren, dass er die Strecke auswendig kannte?!</p>
<div id="attachment_35929" style="width: 372px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35929" class="wp-image-35929" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250828_162554-1024x473.jpg" alt="Zwischenstopp am Lago di Molveno" width="362" height="167" /><p id="caption-attachment-35929" class="wp-caption-text"><b>Zwischenstopp am Lago di Molveno<b></b></b></p></div>
<p>Nach der Ticketstation ging es auf der italienischen Seite erstmal genauso bergab und umso tiefer wir kamen, umso stärker wurde der Regen.</p>
<p>So wurde die nächste Pause erst wieder bei etwas weniger Nass vom Himmel, aber dafür umso schöner an einem Aussichtspunkt am Lago die Molveno gemacht.</p>
<p>Gegen 17:00 erreichten wir von Norden über den Tenno See kommend – endlich Riva. Der Himmel verdunkelte sich – erst gelblich – dann dunkelstes Anthrazit – und dann begann es. Petrus, Jupiter, Tlaloc oder Chaac, mindestens einer von diesen Regengöttern öffnete die Schleusen direkt über uns. Der Regen prasselte nicht, er ergoss sich. Wir kämpften uns im Stau bei wenig Sicht durch Riva und Torbole zur östlichen Uferstrasse und wurden von Blitzen, erst vertikal und sogleich horizontal, begleitet, so dass wir dachten, die Regengötter hätten etwas gegen uns persönlich.</p>
<p>So nach 18:00 erreichten wir bei nicht mehr ganz so starkem Regen endlich den Campingplatz Amici in Lazise. Dort angekommen fragten wir, ob wir einen Bungalow beziehen könnten. <em>„No – Bungalows, es sind alle belegt!“</em></p>
<div id="attachment_35930" style="width: 508px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35930" class="wp-image-35930" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250828_195222-1024x473.jpg" alt="Das Wetter hatte sich extra für den Zeltaufbau beruhigt" width="498" height="230" /><p id="caption-attachment-35930" class="wp-caption-text"><b>Das Wetter hatte sich extra für den Zeltaufbau beruhigt<b></b></b></p></div>
<p>Die Wettergötter hatten ein Einsehen, denn just in diesem Moment wurde es hell, die Sonne war am westlichen Horizont zu erahnen und es hatte aufgehört zu regnen.</p>
<p>Innerhalb kürzester Zeit standen sechs Zelte auf den zugewiesenen vier Standplätzen und die gekühlten Stiefelbiere aus der Kühltasche konnten bei trockener Luft aber nassem Untergrund genossen werden.</p>
<p>Nach dem Stiefelbier und der Abendtoilette ging es in das Campingplatzrestaurant und wir ließen uns bei guter Stimmung Pizza, Nudeln, Fisch, Bier, Wein und zum Abschluss Ramazotti schmecken. Den hatten wir auch nötig, denn das nächste Gewitter hatte sich bereits breit gemacht und die Himmelsschleusen wieder geöffnet.</p>
<p>Gott sei Dank zog das Gewitter weiter und die Nacht war schön ruhig und erholsam bis sich eine sch.. Alarmanlage zyklisch aus dem Nachbarcampingplatz meldete. Irgendwann schien die Batterie erschöpft zu sein und die Nachtruhe konnte fortgesetzt werden. Denkste! Mittlerweile war es halb sechs und die fleißigen Campingplatzwärter bliesen mit ihren Laubbläsern zum Morgenappell.</p>
<h4><strong>Zweiter Tag</strong></h4>
<p>Ein wenig gerädert von der unruhigen Nacht zuvor traf sich um kurz nach halb neun die Bikergruppe zum Frühstück in der Campingbar bei Croissants mit oder ohne Füllung und einigen Cappuccini oder Espressi. Kurze Lagebesprechung, welche Tour heute in Angriff genommen werden sollte. Man entschied sich für die Monte Baldo Runde, da am heutigen Freitag mit weniger heimischen Ausflüglern gerechnet wurde als samstags.</p>
<div id="attachment_35931" style="width: 238px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35931" class="wp-image-35931" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250829_112607-768x1024.jpg" alt="Kuhschiss am Stiefel" width="228" height="304" /><p id="caption-attachment-35931" class="wp-caption-text"><b>Kuhschiss am Stiefel<b></b></b></p></div>
<p>So ging es bald darauf erst zum Tanken in Lazise und dann bei Bardolino rechts weg in Richtung Monte Baldo Massiv. Die Auffahrt war kurvenreich und sonnig. Es schien ein schöner Tag zu werden. Mit der Höhe änderte die Landschaft ihren Charakter von Weinbau geprägter Kulturlandschaft, hin zu Wäldern, unterbrochen von alpinen Almen.</p>
<p>Die gewählten Straßen waren extrem kurvig und eng, so dass nach jeder Kehre mit entgegenkommendem Verkehr gerechnet werden musste. So wurde das Tempo auch entsprechend angepasst. Das war auch gut so, denn nach so einer unübersichtlichen Kehre waren wir nicht nur dem sehr wenigen Gegenverkehr ausgesetzt sondern standen urplötzlich in einer Kuhherde, die uns neugierig und gelassen beäugte. Leider haben wir verpennt die Szenerie fotographisch festzuhalten.</p>
<p>Weiter ging es zum Rifugio Bocca di Navenne, wo wir einen Cappuccino Stopp einlegten. Dort hatten wir trotz starker Bewölkung einen wunderbaren Blick auf den Gardasee und auf das gegenüberliegende kleine pittoreske Städtchen Limone, mit den westlichen Gardaseebergen im Hintergrund.</p>
<p>Bis der Cappuccino kam, machten wir ein paar Bilder und Armin säuberte seine Motorradstiefel von der Kuhscheiße, in der er kurz zuvor stand. Die nette Cameriera des Refugios erklärte sich bereit, ein Gruppenfoto von uns zu machen und dies sogar aus dem ersten Stock des Gasthofes.</p>
<div id="attachment_35932" style="width: 514px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35932" class="wp-image-35932" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250829_112432-1024x473.jpg" alt="Am Rifugio Bocca di Navenne" width="504" height="233" /><p id="caption-attachment-35932" class="wp-caption-text"><b>Am Rifugio Bocca di Navenne<b></b></b></p></div>
<p>Die Tour ging weiter nun bergab in nordöstliche Richtung und wir verließen nach einiger Zeit das Monte Baldo Massiv um nach Roveretto im Etschtal zu gelangen. Von dort aus ging es zügig vorbei am Eremo del San Colombano (in den Fels geschlagene Kirche) zum Passo della Borcola im Pasubio Gebiet. Hier machten wir einen kurzen Fotostopp, um weiter kurvenreich in nördliche Richtung zur Strada del Menador (Kaiserjägerstrasse) zu gelangen. Nicht nur diese Straße war reich an Spitzkehren, die genussvoll von uns Bikern gefahren wurde. Die in den Fels geschlagenen Tunnels, die wir durchquerten, erinnerten an die eher dunklen Tage des Ersten Weltkriegs. Doch alsbald wurden wir mit einer schönen sonnigen Aussicht auf den Lago die Caldonazzo wieder in unser Bikerglück zurückgeholt.</p>
<div id="attachment_35933" style="width: 601px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35933" class="wp-image-35933" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250829_143745-1024x473.jpg" alt="Blick auf den Lago di Caldonazzo" width="591" height="273" /><p id="caption-attachment-35933" class="wp-caption-text"><b>Blick auf den Lago di Caldonazzo<b></b></b></p></div>
<p>Es war nun schon früher Nachmittag und wir beschlossen, in Caldonazzo, in der Bar Centrale, bei Käse-Schinken Toasts und kalten Colas eine ausgiebige Rast einzulegen.</p>
<p>Bei der Rückfahrt nach Roveretto hatte sich die Hälfte der Gruppe an einem großen Kreisel verloren, kurz darauf wieder gefunden um dann verwundert das Fehlen eines Teilnehmers festzustellen.</p>
<p><em>„Micha fehlt“. „Ja, der kam uns eben entgegen. Das war der Biker, der so freundlich gegrüßt hat“.</em></p>
<p>Das war kein Problem, da vorher ausgemacht wurde, dass wir von Roveretto bis nach Affi die Autobahn fahren werden. Die Mautstation war nicht zu verfehlen (3,60€).</p>
<p>Kurzer Einkaufsstopp in Lazise, im wesentlichen Stiefelbier und Mineralwasser, da Abendessen und Frühstück im Campingplatzrestaurant geplant waren.</p>
<p>Zum Abendessen kamen noch Ellen und Doc, Freunde von Armin, vorbei, die ebenfalls Ihren Urlaub am Gardasee verbrachten. So belagerten wir wieder das Restaurant und der schöne Motorradtag ging ebenso schön zu Ende.</p>
<h4>Dritter Tag</h4>
<div id="attachment_35934" style="width: 371px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35934" class="wp-image-35934" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-morgen-1024x473.jpg" alt="Morgenstimmung am See" width="361" height="167" /><p id="caption-attachment-35934" class="wp-caption-text"><b>Morgenstimmung am See<b></b></b></p></div>
<p>Glatt lag er da, der See, so früh morgens. Und überraschend warm war er, der See. Eine kleine Runde um die Boje schwimmen, abtrocknen und zurück über den Waldweg an der Baustelle vorbei zum Campingplatz, um nicht zu spät zum obligatorischen Croissant und Cappuccino Frühstück zu kommen.</p>
<p>Mit der Fähre sollte es heute auf die andere Seite, die westliche Seite des Sees, von Torri del Benaco nach Maderno gehen, um dann in die Berge vorbei am Lago di Valvestino zum Idrosee zu fahren. Die Tour sollte auch hinauf zum Passo della Spina (oberhalb vom Idrosee) mit Schotterpiste und rüber zum Tremalzo oberhalb von Limone gehen.<br />
Wir konnten die Fähre schon von weitem sehen und freuten uns auf die Überfahrt. Am Anlegesteg angekommen sprangen wir sogleich von den Moppeds um die Tickets zu kaufen.</p>
<div id="attachment_35935" style="width: 294px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35935" class="wp-image-35935" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250830_113647-768x1024.jpg" alt="In der Brasaschlucht" width="284" height="378" /><p id="caption-attachment-35935" class="wp-caption-text"><b>In der Brasaschlucht<b></b></b></p></div>
<p><em>„No Motorbikes“</em> hieß es vom Fährarbeiter. Ratlose Gesichter der Biker. Wir konnten uns die Ablehnung nur so erklären, dass mittlerweile ein wenig Wind aufgekommen war und die Monsterwellen von 30cm eine Mitnahme von Motorrädern ausschloss. Nun hieß es, die lange Uferstraße von Torri del Benaco über Riva nach Limone entlang zu fahren. Das kostete Zeit und brachte den Plan des Tourguides ein wenig durcheinander.</p>
<p>In Torbole wurde dann bei Cappuccino die Lage besprochen. Wir fuhren nun bei Regen rüber nach Limone, um zuerst zur Brasaschlucht zu gelangen.Die enge Schlucht beeindruckt mit überhängenden Felsen und der schmalen Straße, die die Schlucht nicht nur für Motorradfahrer zumindest in eine Richtung passierbar macht. Der prasselnde Regen verlieh der Szenerie noch eine gewisse Wildheit und wir hielten das ein oder andere Mal für Fotos.</p>
<p>Der nächste Stopp auf der Tour sollte die berühmte Schauderterrasse im Hotel Paradiso sein. Doch auch hier erfuhren wir eine doch verständliche Abfuhr, denn wir wollten nix Konsumieren sondern nur etliche 100 Meter in die Tiefe blicken. Der Zugang zu Terrasse wurde uns verweigert und so fuhren wir kurvenreich im Bergland durch etliche Dörfer, um an einem Aussichtsparkplatz einen nächsten Halt zu machen.</p>
<div id="attachment_35936" style="width: 517px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35936" class="wp-image-35936" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250830_122220-1024x768.jpg" alt="Welcher See ist das denn nun?" width="507" height="380" /><p id="caption-attachment-35936" class="wp-caption-text"><b>Welcher See ist das denn nun?<b></b></b></p></div>
<p>Wir schlenderten zur Aussichtsplattform, zückten unsere Handycameras und ein Pärchen aus Stuttgart erklärte sich bereit, ein Gruppenfoto von uns zu machen. Wir bedankten uns, das Pärchen schlenderte weiter und einer von uns fragte tatsächlich:</p>
<p><em>„Welcher See ist des denn da unter uns?“ Stille. „Der Ebni See entfuhr es Marc.“</em> Lautes Gelächter von uns allen. Denn wir standen auf einer Aussichtsplattform bei Pregasio von welcher man einen tollen Blick über den südlichen Gardasee bis hin nach Sirmione und rüber auf die andere Seite nach Malcesine hatte.</p>
<p>Über die ganze Diskussionen, an welchen Seen wir wie und wann vorbei gekommen waren und noch kommen sollten, konnte man doch leicht den Überblick verlieren.</p>
<p>Der Regen hatte nun nachgelassen und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Wir fuhren nun in nordwestliche Richtung zum Valvestino Stausee. Die enge kurvenreiche Strecke führte durch ein Tal ohne nennenswerte Steigung und ermöglichte, die Fahrt nur mit dem Gasgriff im zweiten oder dritten Gang zu Steuern und wir wedelten wie Tiefschneeskifahrer die Strecke entlang.</p>
<p>Alsbald ging es wieder bergab und wir kamen über den Passo San Rocco hinunter nach Lemprato am Idrosee, wo wir am frühen Nachmittag in der Biker Pizzeria Cincina zum Mittag einkehrten.</p>
<div id="attachment_35940" style="width: 468px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35940" class="wp-image-35940" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-tremalso-1024x768.jpg" alt="Gute Laune am Tremalzo Pass" width="458" height="343" /><p id="caption-attachment-35940" class="wp-caption-text"><b>Gute Laune am Tremalzo Pass<b></b></b></p></div>
<p>Wir ließen uns Nudelgerichte und die Gnocchi samt Cola gut schmecken. Unser Tourguide unterrichtete uns, dass er die Route über den Passo della Spina sparen wollte. Zum einem war die Zeit schon recht fortgeschritten und zum anderen hatte es immer wieder mal geregnet, so dass nicht sicher war, in welchem Zustand die Schotterpiste nun war.</p>
<p>Wir brachen nun von der Pizzeria auf, um nach schöner Fahrt entlang des Idrosees bei Storo rechts abzubiegen, um am Lago d’Ampollo über Serpentinen hinauf zum Tremalzo zu gelangen. Das Wetter zeigte sich nunmehr wieder von seiner schönsten Seite und in bester Stimmung genossen wir die Aussichten auf die umliegenden Berge und Landschaften am Tremalzo Pass. Wir schossen einige Fotos von uns mit und ohne den Bikes und blieben eine Weile.</p>
<p>Die Rückfahrt führte am Ledrosee vorbei wieder hinunter nach Riva. Hier hatte der Tourguide eine Eingebung und stoppte unmittelbar an der Abzweigung wieder in Richtung Limone und fragte uns:</p>
<div id="attachment_35939" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35939" class="wp-image-35939" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-faehre-1024x768.jpg" alt="Diesmal nahm uns die Fähre mit" width="450" height="337" /><p id="caption-attachment-35939" class="wp-caption-text"><b>Diesmal nahm uns die Fähre mit<b></b></b></p></div>
<p><em>„Der Wind hat nachgelassen und der See wirkt ruhig. Sollen wir schauen, ob wir diesmal die Fähre nach Torri bekommen und die uns drauf lassen?“</em></p>
<p>Alle Tourteilnehmer stimmten zu und wir kämpften uns südwärts vorbei an Limone nach Maderna zum Fährhafen. Diesmal hatten wir Glück und wir kamen ohne Probleme auf die Fähre.</p>
<p>Zwei junge Frauen aus Böblingen nahmen mit ihren 125ccm Moppeds ebenfalls die Fähre. Sie waren schon seit zwei Tagen unterwegs und waren bei Schneefall über den Stelvio Pass gefahren und wollten noch weiter ebenfalls nach Lazise. Hut ab!</p>
<div id="attachment_35937" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35937" class="wp-image-35937" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250830_210754-768x1024.jpg" alt="Barbecue vom Feinsten" width="217" height="289" /><p id="caption-attachment-35937" class="wp-caption-text"><b>Barbecue vom Feinsten<b></b></b></p></div>
<p>In Lazise angekommen, gingen wir nach dem Tanken erstmal zum Einkaufen um für den geplanten Bambus-Barbecue Abend genügend Verzehrbares zu haben. Armin hatte tatsächlich zwei Einweggrills aus Bambusholz dabei, die wirklich gut funktionierten um darauf Steaks zu grillen.</p>
<p>Wir genossen den schönen Abend bei Aux d’oeuvre vom Bierschinken auf Vollkornbrot. Als Primo gab es Ravioli aus der XXL-Dose. Als Secondi Cevapcici aus dem Wasserbad oder Suino-Steak mit Bergkäse im Brotlaib. Als Dolce gab es italienischen Kuchen.</p>
<p>Zur späten Stunde lauschten wir ausgelassen der Karaoke Show vom Campingplatz und hätten uns fast noch zu einer Darbietung hinreißen lassen. Beließen es aber dann doch bei pantomimischer Unterstützung (insbesondere Ecki zeigte hier Talent) an unserem Stellplatz und krochen auch bald glücklich und zufrieden in die Schlafsäcke.</p>
<h4>Vierter Tag</h4>
<p>Die Heimfahrt stand an. Es herrschte Aufbruchstimmung. Alle waren so um halb sieben wach und fingen an zu packen. Die Zelte waren noch feucht und damit war klar, dass zu Hause noch Trocknungs-und Sauberkeitsarbeiten anfallen würden. Die Sonne ließ sich blicken und es versprach ein schöner Tag zu werden. Um 08:00 öffnete die Campingplatzbar. Es wurde ein schnelles Frühstück (Croissants erst ab 8:15) eingenommen und die restliche Campingplatzgebühr entrichtet.</p>
<p>Es ging so um 08:30 los. Die zwar schöne aber sich hinziehende Uferstraße am See entlang in Richtung Norden wollte sich der Tourguide sparen. So ging es erstmal auf die A22 in Richtung Brennero mit viel Verkehr und einem ungeduldigen Lieferwagenfahrer, der sich nicht scheute, auch eine Fahrzeugkolonne auf dem Standstreifen zu überholen.<br />
Die Autobahnfahrt ging auch nur bis zur Ausfahrt San Michele an der Etsch / Mezzocorona (6,40€ Maut von Affi). In einem kleinen Dorf noch unweit der Autostrada machten wir für einen zweiten Cappuccino halt, um dann in die Berge in nord-westliche Richtung nach Cles aufzubrechen. Die Fahrt ging dann durch das schöne und kurvenreiche Val d’Ultimo (Ultental), bis wir nach Lana und vorbei an Meran in das Vinschgau kamen. Die Tour sollte weiter über den Reschenpass nach Österreich führen.</p>
<p>Doch völlig überraschend bogen wir in Schluderns nicht wie erwartend in Richtung Reschenpass ab, sondern folgten der Landstraße in Richtung Schweiz. Noch eine Planänderung des Tourguides? Noch überraschender war es, dass wir kurz darauf wieder abbogen. Diesmal direkt auf das Grundstück der örtlichen Energieversorgung nebst Umspannwerk. Doch hinter dem Werk öffnete sich ein weitläufiges gepflegtes Wiesengrundstück mit Fischteichen und einem einladenden Holzhaus. Wir waren an der Jausenstation Fischteich Gluns zur Mittagspause angekommen. Klaus kannte den Wirt (der gelernte Metzgermeister stammt aus der Gegend von Karlsruhe), schon viele Jahre lang.</p>
<div id="attachment_35938" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35938" class="wp-image-35938" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-hahntennjoch-e1757712808832-473x1024.jpg" alt="Am Hahntennjoch" width="243" height="526" /><p id="caption-attachment-35938" class="wp-caption-text"><b>Am Hahntennjoch<b></b></b></p></div>
<p>In der Jausenstation gibt es keine Karte, sondern der Wirt kocht das, was er am Tag zuvor eingekauft hatte. Leider kamen wir für das Cordon Bleu zu spät und nach einiger Wartezeit (der Tourguide war schon ein bisschen nervös) und der ersten Cola hieß es dann im breiten Badisch vom Wirt:</p>
<p><em>„Ich mach euch was guts – was noch übrig ist – wie dahoim – Rinder- und Schweinegeschnetzeltes mit Soß und Knödel – und a bisserl Salat“</em></p>
<p>Wir ließen uns das Gericht mit leckerer Pfifferling Soße gut schmecken und nach dem obligatorischen Espresso ging es auch schon weiter. Der Wirt verabschiedete uns lautstark mit den Worten:</p>
<p><em>„Das Gute an denne Motorradfahrer is, die trinke kein Schnaps, wenn se wieder gehen“</em></p>
<p>Die Abschiedsworte wurden mit ebenso lautem Gelächter von der gesamten Jausenstation quittiert.</p>
<p>Jetzt war es schon früher Nachmittag und wir sputeten uns über den Reschenpass in das Inntal auf der österreichischen Seite zu kommen. In Landeck wurde nochmal getankt und schon ging es weiter nach Imst, um dort auf die schöne Strecke zum Hahntennjoch zu kommen. Hier nochmal ein kurzer Stopp bei schönstem Wetter und wolkenlosem Himmel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Weiterfahrt ging nun durch Tirol in das Allgäu nach Pfronten. Der Tourguide hatte noch ein Abschiedskaffee-Stopp im „Dorfgeschwätz“ geplant. Doch es war mittlerweile schon Abend geworden und es lagen für einige der Campingtourteilnehmer immer noch mehr als 200km Strecke vor ihnen. So wurde die Verabschiedung vorgezogen und jedem war anzumerken, dass er die vier tollen Tagen trotz der Schlechtwetteranfahrt sehr genossen hat. Alle Teilnehmer sind teils ab Nesselwang über die Autobahn, teils über Landstraßen, aber alle glücklich und mit wunderschönen Erinnerungen im Gepäck wieder daheim angekommen.</p>
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