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	<title>Micha | Sturzbügel e.V.</title>
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	<description>Motorradverein in Esslingen</description>
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	<title>Micha | Sturzbügel e.V.</title>
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		<title>Bike Camping 3.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 05:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Gardasee]]></category>
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					<description><![CDATA[oder die nasseste Anreise zum Lago di Garda Ever! Prolog 24. August WhatsApp Camping Gruppe „Das Wetter wird nicht so dolle… Sollen wir ein großes Tarp mitnehmen?“ „Schlechte Wettervorhersagen werden nicht akzeptiert! Gute Vorhersagen dagegen schon!“ „Alles klar. Tarp bleibt daheim, Sonnenschirm kommt mit“ 27. August WhatsApp Camping Gruppe „Hallo Leute, habt ihr mal den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>oder die nasseste Anreise zum Lago di Garda Ever!</h2>
<h4><strong>Prolog</strong></h4>
<p>24. August WhatsApp Camping Gruppe<br />
<em>„Das Wetter wird nicht so dolle… Sollen wir ein großes Tarp mitnehmen?“</em><br />
<em>„Schlechte Wettervorhersagen werden nicht akzeptiert! Gute Vorhersagen dagegen schon!“</em><br />
<em>„Alles klar. Tarp bleibt daheim, Sonnenschirm kommt mit“</em></p>
<p>27. August WhatsApp Camping Gruppe<br />
<em>„Hallo Leute, habt ihr mal den Wetterbericht für die nächsten Tage verfolgt? Sieht gar nicht gut aus…!“</em><br />
<em>„Naja, es wird nicht super, aber auch keine Vollkatastrophe. Durchwachsen eben.“</em></p>
<h4><strong>Erster Tag</strong></h4>
<p>Jetzt war es endlich soweit. Abfahrt zur Camping Tour 3.0. Diesmal sollte es an den wunderschönen Gardasee gehen. 580km Anfahrt. Und so trafen sich am 28. August 2025 um kurz vor 7:00 Uhr in der Frühe sechs wagemutige Biker an der Esso Tankstelle in Kirchheim. Der Tourguide Armin R. schwörte nach dem Tanken die Teilnehmer Ecki, Marc, Thomas F., Micha H. und Gastfahrer Klaus auf die Anfahrtsroute ein, um pünktlich um 7:00 Uhr loszukommen.</p>
<p>Während des Aufsattelns, konnte man erstaunt folgendes Gespräch der Motorradgruppe auffangen:</p>
<p><em>„Ich habe meinen Schlafsack vergessen“.</em><br />
Betröppeltes Gesicht von Thomas, lakonisches Achselzucken von den Anderen.<br />
<em>„Dann hol ihn halt, den Schlafsack. Treffpunkt ist Rasthof Allgäuer Tor!“</em></p>
<p>Der Regen hatte nachgelassen und so fuhr die Fünfergruppe auf der Strecke A8 – Ulm – A7 halbwegs im Trockenen (das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern), in Richtung Allgäuer Tor.</p>
<p>Dort angekommen, wurde die Gelegenheit für eine ausgiebige Pinkelpause genutzt. Doch nach ungefähr einer Viertelstunde warten hieß es: <em>„Jede weitere 10 Minuten kostet dem Schlafsackvergesser eine Runde!“</em> Dies musste er gehört haben, da keine zwei Minuten später die Gruppe nun vollständig war.</p>
<div id="attachment_35928" style="width: 317px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35928" class="wp-image-35928" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250828_130058-1024x768.jpg" alt="Tatsächlich das Timmelsjoch" width="307" height="230" /><p id="caption-attachment-35928" class="wp-caption-text"><b>Tatsächlich das Timmelsjoch<b></b></b></p></div>
<p>Die Fahrt ging im Trockenen über den Fernpass nach Imst zum Tanken und weiter nach Längenfeld im Ötztal, wo eine ausgiebige Vesperpause mit Kaffee, Leberkäsweckle und belegten Baguettes eingelegt wurde.</p>
<p>Nach der Pause fing es immer wieder mal an zu regnen und wir näherten uns den letzten beiden Orten vor dem Timmelsjoch Obergurgl und Hochgurgel, wobei der Regen immer mehr in Niesel und noch weiter oben in Nebel überging. Der Nebel wurde immer dichter, umso höher wir auf der Timmelsjoch Hochalpenstraße kamen. Wir hatten vielleicht 10m Sicht (das Ganze für 18€) und konnten uns nur sehr langsam fortbewegen und nur am Rücklicht des Vordermannes orientieren. Aber an was orientierte sich der Tourguide? Wahrscheinlich war er das Timmelsjoch schon so oft gefahren, dass er die Strecke auswendig kannte?!</p>
<div id="attachment_35929" style="width: 372px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35929" class="wp-image-35929" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250828_162554-1024x473.jpg" alt="Zwischenstopp am Lago di Molveno" width="362" height="167" /><p id="caption-attachment-35929" class="wp-caption-text"><b>Zwischenstopp am Lago di Molveno<b></b></b></p></div>
<p>Nach der Ticketstation ging es auf der italienischen Seite erstmal genauso bergab und umso tiefer wir kamen, umso stärker wurde der Regen.</p>
<p>So wurde die nächste Pause erst wieder bei etwas weniger Nass vom Himmel, aber dafür umso schöner an einem Aussichtspunkt am Lago die Molveno gemacht.</p>
<p>Gegen 17:00 erreichten wir von Norden über den Tenno See kommend – endlich Riva. Der Himmel verdunkelte sich – erst gelblich – dann dunkelstes Anthrazit – und dann begann es. Petrus, Jupiter, Tlaloc oder Chaac, mindestens einer von diesen Regengöttern öffnete die Schleusen direkt über uns. Der Regen prasselte nicht, er ergoss sich. Wir kämpften uns im Stau bei wenig Sicht durch Riva und Torbole zur östlichen Uferstrasse und wurden von Blitzen, erst vertikal und sogleich horizontal, begleitet, so dass wir dachten, die Regengötter hätten etwas gegen uns persönlich.</p>
<p>So nach 18:00 erreichten wir bei nicht mehr ganz so starkem Regen endlich den Campingplatz Amici in Lazise. Dort angekommen fragten wir, ob wir einen Bungalow beziehen könnten. <em>„No – Bungalows, es sind alle belegt!“</em></p>
<div id="attachment_35930" style="width: 508px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35930" class="wp-image-35930" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250828_195222-1024x473.jpg" alt="Das Wetter hatte sich extra für den Zeltaufbau beruhigt" width="498" height="230" /><p id="caption-attachment-35930" class="wp-caption-text"><b>Das Wetter hatte sich extra für den Zeltaufbau beruhigt<b></b></b></p></div>
<p>Die Wettergötter hatten ein Einsehen, denn just in diesem Moment wurde es hell, die Sonne war am westlichen Horizont zu erahnen und es hatte aufgehört zu regnen.</p>
<p>Innerhalb kürzester Zeit standen sechs Zelte auf den zugewiesenen vier Standplätzen und die gekühlten Stiefelbiere aus der Kühltasche konnten bei trockener Luft aber nassem Untergrund genossen werden.</p>
<p>Nach dem Stiefelbier und der Abendtoilette ging es in das Campingplatzrestaurant und wir ließen uns bei guter Stimmung Pizza, Nudeln, Fisch, Bier, Wein und zum Abschluss Ramazotti schmecken. Den hatten wir auch nötig, denn das nächste Gewitter hatte sich bereits breit gemacht und die Himmelsschleusen wieder geöffnet.</p>
<p>Gott sei Dank zog das Gewitter weiter und die Nacht war schön ruhig und erholsam bis sich eine sch.. Alarmanlage zyklisch aus dem Nachbarcampingplatz meldete. Irgendwann schien die Batterie erschöpft zu sein und die Nachtruhe konnte fortgesetzt werden. Denkste! Mittlerweile war es halb sechs und die fleißigen Campingplatzwärter bliesen mit ihren Laubbläsern zum Morgenappell.</p>
<h4><strong>Zweiter Tag</strong></h4>
<p>Ein wenig gerädert von der unruhigen Nacht zuvor traf sich um kurz nach halb neun die Bikergruppe zum Frühstück in der Campingbar bei Croissants mit oder ohne Füllung und einigen Cappuccini oder Espressi. Kurze Lagebesprechung, welche Tour heute in Angriff genommen werden sollte. Man entschied sich für die Monte Baldo Runde, da am heutigen Freitag mit weniger heimischen Ausflüglern gerechnet wurde als samstags.</p>
<div id="attachment_35931" style="width: 238px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35931" class="wp-image-35931" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250829_112607-768x1024.jpg" alt="Kuhschiss am Stiefel" width="228" height="304" /><p id="caption-attachment-35931" class="wp-caption-text"><b>Kuhschiss am Stiefel<b></b></b></p></div>
<p>So ging es bald darauf erst zum Tanken in Lazise und dann bei Bardolino rechts weg in Richtung Monte Baldo Massiv. Die Auffahrt war kurvenreich und sonnig. Es schien ein schöner Tag zu werden. Mit der Höhe änderte die Landschaft ihren Charakter von Weinbau geprägter Kulturlandschaft, hin zu Wäldern, unterbrochen von alpinen Almen.</p>
<p>Die gewählten Straßen waren extrem kurvig und eng, so dass nach jeder Kehre mit entgegenkommendem Verkehr gerechnet werden musste. So wurde das Tempo auch entsprechend angepasst. Das war auch gut so, denn nach so einer unübersichtlichen Kehre waren wir nicht nur dem sehr wenigen Gegenverkehr ausgesetzt sondern standen urplötzlich in einer Kuhherde, die uns neugierig und gelassen beäugte. Leider haben wir verpennt die Szenerie fotographisch festzuhalten.</p>
<p>Weiter ging es zum Rifugio Bocca di Navenne, wo wir einen Cappuccino Stopp einlegten. Dort hatten wir trotz starker Bewölkung einen wunderbaren Blick auf den Gardasee und auf das gegenüberliegende kleine pittoreske Städtchen Limone, mit den westlichen Gardaseebergen im Hintergrund.</p>
<p>Bis der Cappuccino kam, machten wir ein paar Bilder und Armin säuberte seine Motorradstiefel von der Kuhscheiße, in der er kurz zuvor stand. Die nette Cameriera des Refugios erklärte sich bereit, ein Gruppenfoto von uns zu machen und dies sogar aus dem ersten Stock des Gasthofes.</p>
<div id="attachment_35932" style="width: 514px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35932" class="wp-image-35932" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250829_112432-1024x473.jpg" alt="Am Rifugio Bocca di Navenne" width="504" height="233" /><p id="caption-attachment-35932" class="wp-caption-text"><b>Am Rifugio Bocca di Navenne<b></b></b></p></div>
<p>Die Tour ging weiter nun bergab in nordöstliche Richtung und wir verließen nach einiger Zeit das Monte Baldo Massiv um nach Roveretto im Etschtal zu gelangen. Von dort aus ging es zügig vorbei am Eremo del San Colombano (in den Fels geschlagene Kirche) zum Passo della Borcola im Pasubio Gebiet. Hier machten wir einen kurzen Fotostopp, um weiter kurvenreich in nördliche Richtung zur Strada del Menador (Kaiserjägerstrasse) zu gelangen. Nicht nur diese Straße war reich an Spitzkehren, die genussvoll von uns Bikern gefahren wurde. Die in den Fels geschlagenen Tunnels, die wir durchquerten, erinnerten an die eher dunklen Tage des Ersten Weltkriegs. Doch alsbald wurden wir mit einer schönen sonnigen Aussicht auf den Lago die Caldonazzo wieder in unser Bikerglück zurückgeholt.</p>
<div id="attachment_35933" style="width: 601px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35933" class="wp-image-35933" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250829_143745-1024x473.jpg" alt="Blick auf den Lago di Caldonazzo" width="591" height="273" /><p id="caption-attachment-35933" class="wp-caption-text"><b>Blick auf den Lago di Caldonazzo<b></b></b></p></div>
<p>Es war nun schon früher Nachmittag und wir beschlossen, in Caldonazzo, in der Bar Centrale, bei Käse-Schinken Toasts und kalten Colas eine ausgiebige Rast einzulegen.</p>
<p>Bei der Rückfahrt nach Roveretto hatte sich die Hälfte der Gruppe an einem großen Kreisel verloren, kurz darauf wieder gefunden um dann verwundert das Fehlen eines Teilnehmers festzustellen.</p>
<p><em>„Micha fehlt“. „Ja, der kam uns eben entgegen. Das war der Biker, der so freundlich gegrüßt hat“.</em></p>
<p>Das war kein Problem, da vorher ausgemacht wurde, dass wir von Roveretto bis nach Affi die Autobahn fahren werden. Die Mautstation war nicht zu verfehlen (3,60€).</p>
<p>Kurzer Einkaufsstopp in Lazise, im wesentlichen Stiefelbier und Mineralwasser, da Abendessen und Frühstück im Campingplatzrestaurant geplant waren.</p>
<p>Zum Abendessen kamen noch Ellen und Doc, Freunde von Armin, vorbei, die ebenfalls Ihren Urlaub am Gardasee verbrachten. So belagerten wir wieder das Restaurant und der schöne Motorradtag ging ebenso schön zu Ende.</p>
<h4>Dritter Tag</h4>
<div id="attachment_35934" style="width: 371px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35934" class="wp-image-35934" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-morgen-1024x473.jpg" alt="Morgenstimmung am See" width="361" height="167" /><p id="caption-attachment-35934" class="wp-caption-text"><b>Morgenstimmung am See<b></b></b></p></div>
<p>Glatt lag er da, der See, so früh morgens. Und überraschend warm war er, der See. Eine kleine Runde um die Boje schwimmen, abtrocknen und zurück über den Waldweg an der Baustelle vorbei zum Campingplatz, um nicht zu spät zum obligatorischen Croissant und Cappuccino Frühstück zu kommen.</p>
<p>Mit der Fähre sollte es heute auf die andere Seite, die westliche Seite des Sees, von Torri del Benaco nach Maderno gehen, um dann in die Berge vorbei am Lago di Valvestino zum Idrosee zu fahren. Die Tour sollte auch hinauf zum Passo della Spina (oberhalb vom Idrosee) mit Schotterpiste und rüber zum Tremalzo oberhalb von Limone gehen.<br />
Wir konnten die Fähre schon von weitem sehen und freuten uns auf die Überfahrt. Am Anlegesteg angekommen sprangen wir sogleich von den Moppeds um die Tickets zu kaufen.</p>
<div id="attachment_35935" style="width: 294px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35935" class="wp-image-35935" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250830_113647-768x1024.jpg" alt="In der Brasaschlucht" width="284" height="378" /><p id="caption-attachment-35935" class="wp-caption-text"><b>In der Brasaschlucht<b></b></b></p></div>
<p><em>„No Motorbikes“</em> hieß es vom Fährarbeiter. Ratlose Gesichter der Biker. Wir konnten uns die Ablehnung nur so erklären, dass mittlerweile ein wenig Wind aufgekommen war und die Monsterwellen von 30cm eine Mitnahme von Motorrädern ausschloss. Nun hieß es, die lange Uferstraße von Torri del Benaco über Riva nach Limone entlang zu fahren. Das kostete Zeit und brachte den Plan des Tourguides ein wenig durcheinander.</p>
<p>In Torbole wurde dann bei Cappuccino die Lage besprochen. Wir fuhren nun bei Regen rüber nach Limone, um zuerst zur Brasaschlucht zu gelangen.Die enge Schlucht beeindruckt mit überhängenden Felsen und der schmalen Straße, die die Schlucht nicht nur für Motorradfahrer zumindest in eine Richtung passierbar macht. Der prasselnde Regen verlieh der Szenerie noch eine gewisse Wildheit und wir hielten das ein oder andere Mal für Fotos.</p>
<p>Der nächste Stopp auf der Tour sollte die berühmte Schauderterrasse im Hotel Paradiso sein. Doch auch hier erfuhren wir eine doch verständliche Abfuhr, denn wir wollten nix Konsumieren sondern nur etliche 100 Meter in die Tiefe blicken. Der Zugang zu Terrasse wurde uns verweigert und so fuhren wir kurvenreich im Bergland durch etliche Dörfer, um an einem Aussichtsparkplatz einen nächsten Halt zu machen.</p>
<div id="attachment_35936" style="width: 517px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35936" class="wp-image-35936" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250830_122220-1024x768.jpg" alt="Welcher See ist das denn nun?" width="507" height="380" /><p id="caption-attachment-35936" class="wp-caption-text"><b>Welcher See ist das denn nun?<b></b></b></p></div>
<p>Wir schlenderten zur Aussichtsplattform, zückten unsere Handycameras und ein Pärchen aus Stuttgart erklärte sich bereit, ein Gruppenfoto von uns zu machen. Wir bedankten uns, das Pärchen schlenderte weiter und einer von uns fragte tatsächlich:</p>
<p><em>„Welcher See ist des denn da unter uns?“ Stille. „Der Ebni See entfuhr es Marc.“</em> Lautes Gelächter von uns allen. Denn wir standen auf einer Aussichtsplattform bei Pregasio von welcher man einen tollen Blick über den südlichen Gardasee bis hin nach Sirmione und rüber auf die andere Seite nach Malcesine hatte.</p>
<p>Über die ganze Diskussionen, an welchen Seen wir wie und wann vorbei gekommen waren und noch kommen sollten, konnte man doch leicht den Überblick verlieren.</p>
<p>Der Regen hatte nun nachgelassen und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Wir fuhren nun in nordwestliche Richtung zum Valvestino Stausee. Die enge kurvenreiche Strecke führte durch ein Tal ohne nennenswerte Steigung und ermöglichte, die Fahrt nur mit dem Gasgriff im zweiten oder dritten Gang zu Steuern und wir wedelten wie Tiefschneeskifahrer die Strecke entlang.</p>
<p>Alsbald ging es wieder bergab und wir kamen über den Passo San Rocco hinunter nach Lemprato am Idrosee, wo wir am frühen Nachmittag in der Biker Pizzeria Cincina zum Mittag einkehrten.</p>
<div id="attachment_35940" style="width: 468px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35940" class="wp-image-35940" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-tremalso-1024x768.jpg" alt="Gute Laune am Tremalzo Pass" width="458" height="343" /><p id="caption-attachment-35940" class="wp-caption-text"><b>Gute Laune am Tremalzo Pass<b></b></b></p></div>
<p>Wir ließen uns Nudelgerichte und die Gnocchi samt Cola gut schmecken. Unser Tourguide unterrichtete uns, dass er die Route über den Passo della Spina sparen wollte. Zum einem war die Zeit schon recht fortgeschritten und zum anderen hatte es immer wieder mal geregnet, so dass nicht sicher war, in welchem Zustand die Schotterpiste nun war.</p>
<p>Wir brachen nun von der Pizzeria auf, um nach schöner Fahrt entlang des Idrosees bei Storo rechts abzubiegen, um am Lago d’Ampollo über Serpentinen hinauf zum Tremalzo zu gelangen. Das Wetter zeigte sich nunmehr wieder von seiner schönsten Seite und in bester Stimmung genossen wir die Aussichten auf die umliegenden Berge und Landschaften am Tremalzo Pass. Wir schossen einige Fotos von uns mit und ohne den Bikes und blieben eine Weile.</p>
<p>Die Rückfahrt führte am Ledrosee vorbei wieder hinunter nach Riva. Hier hatte der Tourguide eine Eingebung und stoppte unmittelbar an der Abzweigung wieder in Richtung Limone und fragte uns:</p>
<div id="attachment_35939" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35939" class="wp-image-35939" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-faehre-1024x768.jpg" alt="Diesmal nahm uns die Fähre mit" width="450" height="337" /><p id="caption-attachment-35939" class="wp-caption-text"><b>Diesmal nahm uns die Fähre mit<b></b></b></p></div>
<p><em>„Der Wind hat nachgelassen und der See wirkt ruhig. Sollen wir schauen, ob wir diesmal die Fähre nach Torri bekommen und die uns drauf lassen?“</em></p>
<p>Alle Tourteilnehmer stimmten zu und wir kämpften uns südwärts vorbei an Limone nach Maderna zum Fährhafen. Diesmal hatten wir Glück und wir kamen ohne Probleme auf die Fähre.</p>
<p>Zwei junge Frauen aus Böblingen nahmen mit ihren 125ccm Moppeds ebenfalls die Fähre. Sie waren schon seit zwei Tagen unterwegs und waren bei Schneefall über den Stelvio Pass gefahren und wollten noch weiter ebenfalls nach Lazise. Hut ab!</p>
<div id="attachment_35937" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35937" class="wp-image-35937" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/20250830_210754-768x1024.jpg" alt="Barbecue vom Feinsten" width="217" height="289" /><p id="caption-attachment-35937" class="wp-caption-text"><b>Barbecue vom Feinsten<b></b></b></p></div>
<p>In Lazise angekommen, gingen wir nach dem Tanken erstmal zum Einkaufen um für den geplanten Bambus-Barbecue Abend genügend Verzehrbares zu haben. Armin hatte tatsächlich zwei Einweggrills aus Bambusholz dabei, die wirklich gut funktionierten um darauf Steaks zu grillen.</p>
<p>Wir genossen den schönen Abend bei Aux d’oeuvre vom Bierschinken auf Vollkornbrot. Als Primo gab es Ravioli aus der XXL-Dose. Als Secondi Cevapcici aus dem Wasserbad oder Suino-Steak mit Bergkäse im Brotlaib. Als Dolce gab es italienischen Kuchen.</p>
<p>Zur späten Stunde lauschten wir ausgelassen der Karaoke Show vom Campingplatz und hätten uns fast noch zu einer Darbietung hinreißen lassen. Beließen es aber dann doch bei pantomimischer Unterstützung (insbesondere Ecki zeigte hier Talent) an unserem Stellplatz und krochen auch bald glücklich und zufrieden in die Schlafsäcke.</p>
<h4>Vierter Tag</h4>
<p>Die Heimfahrt stand an. Es herrschte Aufbruchstimmung. Alle waren so um halb sieben wach und fingen an zu packen. Die Zelte waren noch feucht und damit war klar, dass zu Hause noch Trocknungs-und Sauberkeitsarbeiten anfallen würden. Die Sonne ließ sich blicken und es versprach ein schöner Tag zu werden. Um 08:00 öffnete die Campingplatzbar. Es wurde ein schnelles Frühstück (Croissants erst ab 8:15) eingenommen und die restliche Campingplatzgebühr entrichtet.</p>
<p>Es ging so um 08:30 los. Die zwar schöne aber sich hinziehende Uferstraße am See entlang in Richtung Norden wollte sich der Tourguide sparen. So ging es erstmal auf die A22 in Richtung Brennero mit viel Verkehr und einem ungeduldigen Lieferwagenfahrer, der sich nicht scheute, auch eine Fahrzeugkolonne auf dem Standstreifen zu überholen.<br />
Die Autobahnfahrt ging auch nur bis zur Ausfahrt San Michele an der Etsch / Mezzocorona (6,40€ Maut von Affi). In einem kleinen Dorf noch unweit der Autostrada machten wir für einen zweiten Cappuccino halt, um dann in die Berge in nord-westliche Richtung nach Cles aufzubrechen. Die Fahrt ging dann durch das schöne und kurvenreiche Val d’Ultimo (Ultental), bis wir nach Lana und vorbei an Meran in das Vinschgau kamen. Die Tour sollte weiter über den Reschenpass nach Österreich führen.</p>
<p>Doch völlig überraschend bogen wir in Schluderns nicht wie erwartend in Richtung Reschenpass ab, sondern folgten der Landstraße in Richtung Schweiz. Noch eine Planänderung des Tourguides? Noch überraschender war es, dass wir kurz darauf wieder abbogen. Diesmal direkt auf das Grundstück der örtlichen Energieversorgung nebst Umspannwerk. Doch hinter dem Werk öffnete sich ein weitläufiges gepflegtes Wiesengrundstück mit Fischteichen und einem einladenden Holzhaus. Wir waren an der Jausenstation Fischteich Gluns zur Mittagspause angekommen. Klaus kannte den Wirt (der gelernte Metzgermeister stammt aus der Gegend von Karlsruhe), schon viele Jahre lang.</p>
<div id="attachment_35938" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35938" class="wp-image-35938" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/09/camping-hahntennjoch-e1757712808832-473x1024.jpg" alt="Am Hahntennjoch" width="243" height="526" /><p id="caption-attachment-35938" class="wp-caption-text"><b>Am Hahntennjoch<b></b></b></p></div>
<p>In der Jausenstation gibt es keine Karte, sondern der Wirt kocht das, was er am Tag zuvor eingekauft hatte. Leider kamen wir für das Cordon Bleu zu spät und nach einiger Wartezeit (der Tourguide war schon ein bisschen nervös) und der ersten Cola hieß es dann im breiten Badisch vom Wirt:</p>
<p><em>„Ich mach euch was guts – was noch übrig ist – wie dahoim – Rinder- und Schweinegeschnetzeltes mit Soß und Knödel – und a bisserl Salat“</em></p>
<p>Wir ließen uns das Gericht mit leckerer Pfifferling Soße gut schmecken und nach dem obligatorischen Espresso ging es auch schon weiter. Der Wirt verabschiedete uns lautstark mit den Worten:</p>
<p><em>„Das Gute an denne Motorradfahrer is, die trinke kein Schnaps, wenn se wieder gehen“</em></p>
<p>Die Abschiedsworte wurden mit ebenso lautem Gelächter von der gesamten Jausenstation quittiert.</p>
<p>Jetzt war es schon früher Nachmittag und wir sputeten uns über den Reschenpass in das Inntal auf der österreichischen Seite zu kommen. In Landeck wurde nochmal getankt und schon ging es weiter nach Imst, um dort auf die schöne Strecke zum Hahntennjoch zu kommen. Hier nochmal ein kurzer Stopp bei schönstem Wetter und wolkenlosem Himmel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Weiterfahrt ging nun durch Tirol in das Allgäu nach Pfronten. Der Tourguide hatte noch ein Abschiedskaffee-Stopp im „Dorfgeschwätz“ geplant. Doch es war mittlerweile schon Abend geworden und es lagen für einige der Campingtourteilnehmer immer noch mehr als 200km Strecke vor ihnen. So wurde die Verabschiedung vorgezogen und jedem war anzumerken, dass er die vier tollen Tagen trotz der Schlechtwetteranfahrt sehr genossen hat. Alle Teilnehmer sind teils ab Nesselwang über die Autobahn, teils über Landstraßen, aber alle glücklich und mit wunderschönen Erinnerungen im Gepäck wieder daheim angekommen.</p>
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		<title>Odenwald mal anders mit Siggi</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/odenwald-mal-anders-mit-siggi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 05:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Odenwald]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag, den 20. Juli trafen sich recht früh am Morgen weit über 2000 Horsepowers, um mit ihren 19 Riders Siggi, Armin Ro., Simone, Thomas L., Thomas F., Cath, Karsten, Gudrun, Sabrina, Oliver, Marion, Dieter, Anja, Marcus, Wolfgang, Armin Re. , Michael B., Joakim und Michael H. von Winterbach aus in den südwestlichen Odenwald aufzubrechen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Am Sonntag, den 20. Juli</strong></h4>
<p>trafen sich recht früh am Morgen weit über 2000 Horsepowers, um mit ihren 19 Riders</p>
<p><em>Siggi, Armin Ro., Simone, Thomas L., Thomas F., Cath, Karsten, Gudrun, Sabrina, Oliver, Marion, Dieter, Anja, Marcus, Wolfgang, Armin Re. , Michael B., Joakim und Michael H.</em></p>
<p>von Winterbach aus in den südwestlichen Odenwald aufzubrechen.</p>
<p>Siggi schwor die Truppe am Treffpunkt auf die Tour ein. Ca. 390km sollten es insgesamt sein. Zuerst auf direktem Weg von Winterbach zur Löwensteiner Platte, um dort den ersten oder zweiten Frühstückskaffee und eine Butterbrezel einzunehmen. Für Sonntagfrüh war schon erstaunlich viel los auf der Platte und die Stimmung entsprechend gut. Die Sturzbügler fielen in gewohntes Geplauder ein und der Tourguide sah sich gezwungen, alsbald zur Weiterfahrt zu ermahnen, bevor es zu gemütlich wurde.</p>
<p>Von der Platte aus ging es in nordwestliche Richtung auf Landstraßen erst die A6 und dann die A81 kreuzend, überwiegend durch abwechselnde Landschaften in Richtung Odenwald. Man konnte schon nach den ersten 100km Siggis Tourplan erkennen. Kurvenreiche Landstraßen wechselten sich mit schmalen ebenso kurvenreichen Wirtschaftswegen ab. Und dabei war es egal, ob diese durch Weinberge, Streuobstwiesen, entlang von Flüssen oder Bächen oder durch dichte Wälder führten – Hauptsache kurvenreich.</p>
<p>Es passierte nur einmal in einem kleinen Dorf, dass das Navi einen Streich spielte und die gesamte Pferdeherde mit ihren Reitern eine 180° Wende hinlegen musste. Dies gelang zügig und weder das sich die Pferdestärken noch deren Besitzer in die Quere kamen.</p>
<h4><strong>Wieder auf dem richtigen Weg</strong></h4>
<p>hielt die Sturzbügeltruppe bald darauf auf einem idyllischen Plätzchen zwischen Feldern, Wiesen und Wäldchen zur Pinkelpause. Nur dem Marcus gefiel der Parkplatz nicht. Er hätte schon besser geparkt, meinte er lakonisch. Dies wurde natürlich mit viel Gelächter der Truppe quittiert. &#x1f60a;</p>
<p>Die Wettervorhersage hatte für  diesen Tag sommerliche schwüle Wärme verspochen und ab dem späten Vormittag das Versprechen auch gehalten. Spätestens jetzt wurden alle möglichen Lüftungsöffnungen der Motorradkombis geöffnet und der Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt.</p>
<p>Die Weiterfahrt ging bei Eberbach auch ein Stück des Neckars entlang, um bei Hirschhorn weiter in westliche Richtung, grob in Richtung Bergstraße zu führen. Auch hier war die Landschaft geprägt vom Wechsel von Feldern, Wiesen und Wäldern und immer wieder unterbrochen von kleinen Dörfern und Weilern.</p>
<h4><strong>Und in solch einem kleinen Weiler,</strong></h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35407 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-1024x473.jpg" alt="Im Grünen Baum beim Mittagessen" width="548" height="253" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-1024x473.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-300x139.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-768x355.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-1536x709.jpg 1536w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-2048x946.jpg 2048w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-1080x499.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-1280x591.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-980x452.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-480x222.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-1320x609.jpg 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Mittag-600x277.jpg 600w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 548px, 100vw" />im <strong><a href="https://www.gruenerbaum-odw.de/">Gasthof zum Grünen Baum</a></strong>, wurde zu Mittag gegessen.Zur Anfahrt zum Gasthof musste eine enge Spitzkehre durchfahren werden. Die Schwierigkeit wurde durch einen auf Ausholhöhe parkenden Reisebus erschwert. Dennoch kamen alle Sturzbügler mit ihren schweren Maschinen mehr oder weniger elegant durch die Spitzkehre und auf dem Parkplatz an.</p>
<p>Die Speisekarte versprach Schnitzel mit und ohne Panade, wahlweise mit (Koch-)käse überbacken, Spinatspätzle auf Wunsch mit brauner Sauce, reichlich garnierten Odenwaldsalat und einer tollen Auswahl an Vespergerichten. Diese leider erst ab 15:00 Uhr. Dennoch sind alle Mitreisenden satt geworden.</p>
<p>Nach dem obligatorischen Verdauungskaffee wurde wieder aufgesattelt, um die über 2000 Pferde in Waldmichelbach mit Kraftstoff zu versorgen. Es war beeindruckend, wie schnell 19 Motorräder vollgetankt werden können.</p>
<p>Insgesamt muss man sagen, dass hier eine erfahrene Motorradtruppe unterwegs war, die diszipliniert auch das Marshallsystem angewandt hat. Mit ein paar kleineren Ausnahmen.</p>
<p>Armin Re. hatte keine Lust auf das Römerbad und anstatt rechts abzubiegen, ist er lieber weiter in Richtung Amorbach gefahren. Dem Marshall ist das aufgefallen und unser engagierter Schluss-Fahrer Dieter hatte ihn auch schon bald wieder eingeholt. Doch dies blieb bei der vorausfahrenden Truppe nicht unbemerkt und die forderten sogleich einen Ausgleich von 38 Ramazotti bei nächster Gelegenheit.</p>
<h4><strong>Der nördlichsten Punkt in Michelstadt</strong></h4>
<p>war schon passiert und die Weiterfahrt führte nun in südöstliche Richtung. In diesem Teil der Ausfahrt gab es unter anderem Strassenabschnitte, die langgezogene Wechselkurven mit wenig Verkehr boten. Schräglagenfans kamen hier voll auf ihre Kosten und an der nächsten Rast bei Schefflenz konnte man in viele glückliche Gesichter blicken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-35406 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-1024x472.jpg" alt="Nachmittagsrast an schattigen Plätzchen" width="607" height="280" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-1024x472.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-300x138.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-768x354.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-1536x708.jpg 1536w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-2048x944.jpg 2048w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-1080x498.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-1280x590.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-980x452.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-480x221.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-1320x608.jpg 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2025/07/20250720-Rast-600x277.jpg 600w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 607px, 100vw" />Es war nun schon vorangeschrittener Nachmittag und für den Abend waren Gewitter vorhergesagt. Die Luft war noch schwüler geworden und der Himmel färbte sich von blau zu wolkig-grau.</p>
<p>Die Fahrt führte nun von Hohenlohe, zum Teil entlang des Kochers, zurück in den Schwäbisch Fränkischen Wald nach Welzheim. Hier verabschiedeten sich schon einige der Tourteilnehmer und andere gönnten sich noch ein Tourabschlusseis. Die angekündigten Gewitter zogen auch noch auf, aber alle Teilnehmer dieser schönen, kurvenreichen und landschaftlich reizvollen Tour sind glücklich und trocken nach Hause gekommen.</p>
<p><strong>Vielen Dank an Siggi für die tolle Ausfahrt!</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ETfA 2024 oder wie werden Sturzbügler glücklich</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/etfa2024-oder-wie-werden-sturzbuegler-gluecklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 05:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Bayrischer Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eine Tour für Alle]]></category>
		<category><![CDATA[ETfA]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurze Anmerkung des Autors Zur Einfachheit wird im folgenden Text immer die maskuline Form zur Beschreibung von Gruppen oder auch Personen, z.B. die Sturzbügler oder der Fahrer, verwendet. Damit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint, die männlichen, die weiblichen und die wie auch immer. Auf jeden Fall die, die dabei waren. Und bitte alles was da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Kurze Anmerkung des Autors</h5>
<p>Zur Einfachheit wird im folgenden Text immer die maskuline Form zur Beschreibung von Gruppen oder auch Personen, z.B. die Sturzbügler oder der Fahrer, verwendet. Damit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint, die männlichen, die weiblichen und die wie auch immer. Auf jeden Fall die, die dabei waren. Und bitte alles was da geschrieben steht, bitte mit einem Augenzwinkern verstehen &#x1f609;. Alles was <em>kursiv</em> geschrieben steht, sind Erzählungen oder Anekdoten der dabei gewesenen Sturzbügler. Alles was nicht kursiv ist, beschreibt den Rahmen der ETfA 2024.</p>
<h2>Einleitung</h2>
<p>Bericht zur ETfA 2024 von Michael mit Anekdoten von: Silke, Nicki, Kerry, Nobby, Bernd, Micha, Wolle, Thomas L., Monja K. und Armin<br />
Endlich war es soweit! Der Sturzbügel e.V. aus Esslingen brach zu seiner jährlichen gemeinsamen Eine Tour für Alle, zur ETfA 2024 auf. Doch lest selbst, welche Abenteuer, lustige und auch weniger lustige Ereignisse sich vom 13.06.2024 bis zum 16.06.2024 auf dem Weg nach Bayrisch Eisenstein, auf den Touren im Bayrischen Wald und dessen Umgebung und auf der Heimfahrt zugetragen haben.</p>
<h2>Anfahrt Donnerstag 13.06.2024</h2>
<p>Treffpunkt war diesmal das Einkaufszentrum in Zell unter Aichelberg. Pünktlich um 08:00 waren alle Teilnehmer, d.h. so um die 40!, der ETfA 2024 vor Ort um sich den Tourguides Armin, Bernd, Detlef, Manfred und Michael, je nach Fahrstil, anzuschließen. Auch Dieter und Hanna kamen vorbei, um den Bikern eine schöne Ausfahrt zu wünschen. Das obligatorische Gruppenbild durfte natürlich nicht fehlen. Dafür sorgte Heidi, die mit ihrem SLK die Motorrad-Gang begleiten sollte. Auch Nicki war mit ihrem erst ein paar Monate alten Sprössling mit ihrem Auto dabei.</p>
<div id="attachment_31485" style="width: 654px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31485" class="wp-image-31485" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-1024x768.jpg" alt="Gruppenbild bei der Abfahrt zur ETfA 2024" width="644" height="483" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-1024x768.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-300x225.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-768x576.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-1536x1152.jpg 1536w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-510x382.jpg 510w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-1080x810.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-1280x960.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-980x735.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-480x360.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-1320x990.jpg 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt-600x450.jpg 600w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-abfahrt.jpg 2048w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 644px, 100vw" /><p id="caption-attachment-31485" class="wp-caption-text"><b>Die Sturzbügler kurz vor der Abfahrt in Zell unter Aichelberg</b></p></div>
<p>Apropos Motorrad-Gang, die örtliche Rennleitung ließ es sich nicht nehmen, nach dem Rechten zu schauen. Sind das Rocker, evtl. gar die Hell’s Angels, die da den Supermarktparkplatz in Beschlag genommen haben? Nein, das sind nur die Sturzbügler und um kurz vor halb neun kehrte im beschaulichen Zell u. Aichelberg nun fast wieder Ruhe ein. Wenn sich nicht ein Tourguide ein wenig verirrt hätte, aber dazu später mehr.</p>
<p>Treffpunkt zum Mittagessen war der Biergarten Fuchsgarten in Riedenburg an der Altmühl. Wir waren als Motorradgruppe für 13:00 angemeldet. Die Wirtsleute waren gut vorbereitet und der Renner war die Curry-Wurst mit Pommes. Nach und nach trafen die einzelnen Gruppen mit ihren Guides ein und es wurde immer lebhafter und lauter.</p>
<div id="attachment_31484" style="width: 497px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31484" class="wp-image-31484" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-1024x768.jpg" alt="Pause bei der ETfA 2024 im Fuchsgarten" width="487" height="365" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-1024x768.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-300x225.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-768x576.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-510x382.jpg 510w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-1080x810.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-1280x960.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-980x735.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-480x360.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-1320x990.jpg 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten-600x450.jpg 600w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_13-etfa-fuchsgarten.jpg 1386w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 487px, 100vw" /><p id="caption-attachment-31484" class="wp-caption-text"><b>Die Sturzbügler im Fuchsgarten</b></p></div>
<p><em>Wer die Sturzbügler kennt, weiß, dass gerne gescherzt und gealbert wird. So meinte doch ein Sturzbügelmitglied eine Vorliebe bei unserem geschätzten Präsidenten erkannt zu haben und stellte ihn sogleich zur Rede: „So, so jetzt lebt ihr euren Fetisch sogar schon auf dem Motorrad aus“. Der Blick richtete sich dabei auf den Oberkörper des Vorstands. Alle umgebenden Mitglieder blickten sogleich von ihren Tellern auf oder stoppten abrupt ihr Gespräch, um ebenfalls auf Armin zu starren. Dieser wurde im Gesicht erst bleich dann rot um daraufhin an sich herabzusehen und festzustellen, dass die gummiartige, latexgleichkommende Oberbekleidung diesen Spruch geradezu provoziert hatte. Ein prustendes Gelächter erfolgte sogleich von allen, die dieser Situation beigewohnt hatten. Ist doch nur ein Windstopper unter der Kombi, klärte Armin uns lachend auf.</em></p>
<p>Es war mittlerweile schon fast 14:00 und die Gruppe von und mit unserem guten Bernd war noch nicht aufgetaucht. Sollte man sich Sorgen machen? Ein kurzer Anruf und die Info, dass Bernd mit seiner Gruppe in wenigen Minuten eintreffen wird. Bernds Navi hatte ihm noch in Zell u. Aichelberg einen Streich gespielt und einfach keinen Satelliten finden wollen. Bei der „Suche“ durchquerte die Gruppe noch einige Male den Ort, um dann doch noch erfolgreich der Route folgen zu können.</p>
<p>Die Sturzbügel-Gruppen setzten sich alsbald wieder in Bewegung Richtung Osten, dem Bayrischen Wald entgegen. Auf dem zweiten Teil der Anreise gab es einige Wirrungen, die lustig zu erzählen sind, so erinnert sich Nobby an seine Anreise mit Tourguide Detlef:</p>
<p><em>„Ich war in der Gruppe der zweitletzte Fahrer. Ich kam aus einer Rechtskurve raus und sah zwei Motorradfahrer, welche sich durch eine Straßensperre quetschten. Und da das Detlef immer so handhabt, dachte ich, da muss ich hinterherfahren. Nach ca. 200 Meter sah ich Steffen winkend hinter mir. Ich hielt an und er sagte mir, die da vorne gehören nicht zu uns. Später waren wir im Café und da kamen auch die Fahrer dort an. Also wäre ich auch mit einer anderen Gruppe wieder auf unsere Tour (Biker) gestoßen. &#x1f923;&#x1f923;</em><br />
<em>Fazit: alle Wege führen zu den Sturzbüglern&#x1f44d;&#x1f44d;“</em></p>
<p>Es gab aber auch Herausforderungen, die gemeistert werden mussten und uns unseren vollen Respekt abverlangen. Denn Nicki hatte Ihre Anreise zum Waldhotel Seebachschleife so erlebt:</p>
<p><em>„Besonders anstrengend für mich war die Hinfahrt, so ganz allein mit dem Kleinen im Auto, auch wenn er immer wieder geschlafen hat. Aber wenn er wach war, wollte er natürlich beschäftigt werden und worüber wir uns im Voraus keine Gedanken gemacht haben &#8211; was ist wenn ich mal auf die Toilette muss? Das war sehr abenteuerlich, bei der Rückfahrt hatte ich ja zum Glück die Jutta und später, auch wenn ungeplant, den Harry als Mitfahrer.“</em></p>
<p>Dani war ja als Tourguide für Harald eingesprungen und konnte daher seine kleine Familie nicht unterstützen.</p>
<p>Leider gab es noch einen weiteren dramatischeren Zwischenfall, der glücklicherweise glimpflich ausging. Monja und Tom sind gestürzt und konnten aufgrund der Schwere des Unfalls die Reise nicht mehr fortsetzen. Es stellte sich nach ärztlicher Untersuchung heraus, dass keine schwerwiegenden Verletzungen erlitten wurden. Dennoch waren wir Sturzbügler sehr betroffen von der Nachricht und drückten unser Mitgefühl mit WhatsApp Nachrichten, Telefonaten und dem Versprechen, so viele Fotos wie möglich ins Netz zu stellen, aus.</p>
<p>Besonders schön ist, dass Monja und Thomas trotzdem ihre ganz eigene ETFA 2024 Geschichte hier erzählen:</p>
<p><em><strong>Ein unvergesslicher Trip</strong></em></p>
<p><em>Thomas und ich hatten uns so sehr auf die Tour gefreut, endlich durfte die RSi ihre erste große Ausfahrt erleben. Mit Sigrid als Tour Guide starteten wir bei bestem Wetter in Aichelberg. Ach, was waren wir euphorisch! Der Vormittag verlief, bis auf eine ausgiebige Suche nach einer Toilette für uns Mädels, unspektakulär.</em></p>
<p><em>Nach der Einkehr im Biergarten, wo sich wieder alle Sturzbügler trafen, ging es frohen Mutes weiter. Die ersten Kilometer liefen wunderbar, dann kurz mal die Regenklamotten angezogen und schon ging es weiter.</em></p>
<p><em>Leider nicht lange, denn knapp eine halbe Stunde später machten Thomas und ich Bekanntschaft mit der Leitplanke. Und weil ich dachte, &#8220;Warum nicht gleich das volle Programm?&#8221;, blockierte ich mal für eine Stunde die gesamte Strecke und organisierte die gesamte Show: Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen mit Notarzt. Als besonderes Highlight buchte ich gleich noch eine Fahrt im Rettungswagen zum nächstgelegenen Krankenhaus nach Regensburg.</em></p>
<p><em>Aber Spaß beiseite, nach einem ausführlichen Check durfte ich abends das Krankenhaus verlassen. Außer ein paar blauen Flecken und Schmerzen an den Knien, am Torso und an den Armen, die mich auch die nächsten vier Wochen begleiteten, hatte ich nichts abbekommen. Thomas und ich sind sehr dankbar, dass wir so ein großes Glück hatten und unsere Schutzengel bei uns waren.</em></p>
<p><em>Die RSi (eigentlich Rosi-umbenannt von Silke) kam mit ein paar Schrammen davon, nur das Äffle hatte es nicht geschafft, es wird leider keine großen Ausfahrten mehr antreten können – aber ich danke dir, dass du mich die letzten vier Jahre so treu begleitet hast. Äffle 2 steht ja bereits in der Garage und wir zwei kommen sehr gut zurecht.</em></p>
<p><em>Unser besonderer Dank gilt Sigrid, Armin, Simone, Simon, Siggi, Ecki und Silke. Ihr habt euch so besonnen um uns gekümmert und wart uns eine große Stütze. Ebenso danken wir den Rettungskräften vor Ort, die uns so schnell und professionell geholfen haben.</em></p>
<p><em>Last but not least möchten wir uns aber auch bei all denjenigen bedanken, die uns mit ihren herzlichen Genesungswünschen und ihrem Daumendrücken unterstützt haben, dass alles wieder gut wird. Ihr seid eine fantastische Gruppe.</em></p>
<p><em>Liebe Grüße, Thomas und Monja</em></p>
<p>Das Monja auch so eine missliche Situation mit Humor nimmt, konnte sich Armin erinnern:</p>
<p><em>Bei der Anfahrt kam es ja zu dem bekannten Sturz der Kaisis. Anekdote dabei ist, dass Monja noch auf der Straße liegend mit dem Sani flirtete und ihm gleich mal Bescheid gesagt hat, dass sie am nächsten Samstag unbedingt nach Malle fliegen muss, woraufhin der Sani schmunzelte.</em></p>
<p>Ankunft im Waldhotel Seebachschleife</p>
<p>Am frühen Abend erreichten die einzelnen Gruppen das Sturzbügel-Domizil für die nächsten drei Tage.<br />
Das Waldhotel Seebachschleife liegt etwas unterhalb der B11 von Zwiesel kommend in Richtung Bayrisch Eisenstein recht idyllisch in einem kleinen Weiler, nur 5 bis 6km südöstlich vom Großen Arber.<br />
Das Hotel besteht aus einem recht großen Haupthaus, welches etliche Zimmer, den Frühstücksraum, den beschriebenen Saal, die Gaststube und ein kleines Schwimmbad beherbergt. Des Weiteren gehören noch Nebengebäude zum Hotel, die ebenfalls Gästezimmer besitzen. Eine wahrscheinlich gut gemeinte Zimmerverteilung wurde von Bernd so erlebt:</p>
<p><strong><em>… ich nix Pole, ich Schwabe …</em></strong></p>
<p><em>Ankunft im Hotel, Zimmervergabe:</em><br />
<em>Chef fragt nach dem Namen: Michalak Bernhard.</em><br />
<em>O.K. , Zimmer Nr. 118 im Arberhaus, das Gebäude gleich hinter dem Haupthaus.</em></p>
<p><em>Bisschen verwundert war ich schon, sind doch alle anderen Sturzbügler im Haupthaus untergebracht. Aber da wir als letzte ankamen …</em><br />
<em>Das Zimmer war soweit o.k. , Bett ist in Ordnung, Dusche funktioniert, Balkon ist auch vorhanden. Vor dem Arberhaus parkten 4 Autos mit polnischem und 3 Autos mit tschechischem Kennzeichen. </em><br />
<em>Jetzt war klar, der Hotelbesitzer wollte mir einen Gefallen tun und hat mich, damit ich mich mit meinen Landsleuten unterhalten kann, im Nebenhaus untergebracht.</em></p>
<p><em>Die polnischen Jungs, vermutlich Mitarbeiter oder Bauarbeiter, hatten allerdings eine Morgen-Routine: Pünktlich um 5:30 war Tagespalaver auf dem Balkon im 2. und 3. Stock angesagt. Leider aber verstanden wir kein Wort von ihren fröhlichen Diskussionen, die sehr planmäßig um 6:00 wieder zu Ende waren.</em><br />
<em>Somit konnten wir ja immerhin bis 7:30 nochmal schlafen, na ja …</em></p>
<p><em>Merke: Nächstes Mal melden wir uns mit „Treuherz“ an, dann bekommen wir bestimmt ein super romantisches, herzliches Zimmer …</em><br />
<em>Toll war die ETfA 2024 trotzdem!</em></p>
<p>Ab 19:00 gab es dann Abendessen. Es standen zwei oder auch drei Menüs zur Auswahl, welche wir in einem separaten Saal zu uns nahmen. Da wir Sturzbügler ja gerne beieinander sitzen, wurden die Tische nach unserem Geschmack in einer Reihe zu einer großen Tafel umgestellt. Damit haben wir ungewollt dem Servicemitarbeiter eine Herausforderung gestellt, denn die Getränke, davon reichlich, wurden nach Tischposition im System gebucht. Dennoch kamen keine Klagen oder Weisungen und der Saalumbau konnte fertig gestellt werden.</p>
<p>Insgesamt hat das Waldhotel Seebachschleife den Bedürfnissen der Sturzbügler voll entsprochen. Eine große bestuhlte Terrasse für das obligatorische Stiefelbier, saubere zweckmäßige Zimmer, ein vielseitiges Frühstücksbuffet, zwei wählbare Abendessenmenus und vor allen Dingen, ein motiviertes Service-Team. Auch die Hotelbar war gut sortiert, so dass die Abende immer sehr entspannt, lustig und auch ein bisschen länger dauerten.</p>
<p>Wenn der Leisetreter spät heimkommt und die Frau wider Erwarten noch nicht schläft:</p>
<p><em>Simone ist vor mir ins Bett gegangen und ich wollte besonders leise ins Zimmer kommen und natürlich kein Licht machen. Dadurch übersah ich eine Stufe im Bad und stolperte mit großem Krach in den gegenüberliegenden Schrank. Simone fragte dann, warum ich kein Licht machen würde, denn sie schlief noch gar nicht. Gut so, da konnte sie gleich meine „schwere Verletzung“ am Arm versorgen.</em></p>
<h2>Erster Tourentag Freitag 14.06. 2024</h2>
<p>Ab 7:30 war das Frühstücksbuffet geöffnet. Pünktlich trafen auch schon die ersten Sturzbügler ein, um sich für die anstehenden Touren zu stärken. Das wechselhafte Wetter an diesem Tag hielt die Sturzbügler nicht auf, in alle möglichen Richtungen los zu starten.</p>
<p>Das Programm umfasste folgende Touren:</p>
<ul>
<li>nach Krumlov an die Moldau mit Manfred</li>
<li>nach Regensburg zu den historischen Würsten mit Detlef</li>
<li>durch den Bayrischen Wald mit Bernd</li>
<li>über das Arbergebiet zur Burg Falkenstein mit Michael</li>
<li>und die Nichtfahrertour nach Passau mit Nicki.</li>
</ul>
<p>Manfred hatte auf der Tour nach Krumlov nicht immer den Hut auf und bestand trotzdem auf unbewegte Sturzbügler, wie Wolfgang „Wolle“ Krämer zu erzählen hat:</p>
<p><em>Bei der Tour von Manfred haben wir unseren ersten Stopp in Prachatice gemacht. Da wir ja alle sehr „verantwortungsbewusst“ sind, wollten wir für unsere Motorräder auf dem Parkplatz auch ein Parkticket ziehen. So der Plan…</em></p>
<p><em>Also mit vollem Elan zum Ticketschalter, um zu versuchen, mit Kreditkarten ein Ticket zu ziehen, wenn die Beschreibung da nicht nur auf Tschechisch gewesen wäre.</em><br />
<em>Doch mit vereinten Kräften wurde auch dieses Problem gemeistert, …bleibt spannend was die Kreditkarten-Abrechnung noch so mitbringt.</em></p>
<p><em>Weiter ging es dann nach Krumlov, wo ein Großer Parkplatz angefahren wurde … und wie sollte es sein, &#8230; es waren wieder diese Kassenautomaten, wo wir schon in Prachatice unsere Erfahrungen gemacht hatten. Kurzerhand nutzten wir den Fußgänger Weg als Einfahrt und wir umfuhren die Schranke.</em></p>
<p><em>In Krumlov hatten dann Harry und Wolle ein etwas besonderes Hutgeschäft gefunden, worauf wir dann spontan auf der Fußgänger Zone eine „Modenschau mit pinkfarbenen Hüten“ veranstalteten. Die Lacher hatten wir auf unserer Seite.</em></p>
<p><em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-31483" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-wolle-hut-768x1024.jpg" alt="" width="284" height="379" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-31487" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-Hut_Harry.jpg" alt="" width="167" height="372" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-Hut_Harry.jpg 190w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-Hut_Harry-135x300.jpg 135w" sizes="(max-width: 167px) 100vw, 167px" /></strong></em></p>
<p><em><strong>Wer hat hier wohl den „nassesten“ Hut auf?</strong></em></p>
<p><em>Bei der Ausfahrt aus dem Parkplatz nutzten wir wieder den Fußgänger Weg, was für die großen GS- Motorräder eine Herausforderung war. Bei der Weiterfahrt kamen wir in einen großen Stau, wo wir dann auch Harry und Tanja verloren hatten.</em></p>
<p><em>Der Verlust wurde dann bemerkt und der Tourguide gab die Anweisung, hier stehen bleiben und nicht bewegen bis er wieder zurück ist. Soweit so gut, haben wir auch gemacht, nur dass wir auf einer Brücke mit Engstelle standen, so dass durch uns, ein in beide Richtungen verlaufender Verkehr nicht mehr möglich war. Aber wir waren wie gefordert stehen geblieben und hatten uns keinen cm bewegt.</em></p>
<p>Auch die Nichtbiker haben in Passau einiges erlebt. Nickis und Kerrys kulinarisches Speiseeisabenteuer:</p>
<p>Nun, Passau und das Passauer Land sind für seine Bayrisch Kulinarischen Köstlichkeiten bekannt. Dazu gehören Semmel- und Brezelknödel mit und ohne Speck, Schweinebraten, Rinderbraten oder auch die Bauernente, alles immer mit dunkler Soße und am besten mit Blaukraut. Dazu trinkt man, klar wie kann es anders sein, ein helles Bier. Und neuerdings wird es sogar geleckt und geschlürft:</p>
<p><em>&#8211; Wir haben in Passau Bier-Eis probiert. Du stellst es dir ekelig vor? Jap&#8230;. das war es auch!</em></p>
<p>Der Genuss- Biertrinker kennt das. Lässt man eine Bierflasche zu lange im Gefrierfach liegen, kann man das Eisbier, was sich aus der Flasche drückt, auch nur noch schlürfen. Richtig lecker ist das nicht.</p>
<div id="attachment_31480" style="width: 463px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31480" class="wp-image-31480" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-maedels.jpg" alt="Die Mädels stossen beider ETfA 2024 auf die Fußball EM an" width="453" height="325" /><p id="caption-attachment-31480" class="wp-caption-text"><b>Die Fußballmädels vom Sturzbügel</b></p></div>
<p>So gegen 17:00 haben sich dann die Gruppen wieder im Hotel eingefunden und erstmal ein Stiefelbier, einen Weißwein oder etwas anderes auf der Terrasse genossen. 19:00 Uhr war wieder Abendessen angesagt und danach ein weiteres Highlight anderer Art.</p>
<p>Das Eröffnungsspiel der EM 2024 Deutschland gegen Schottland. Silke und ihre Mädels haben es so erlebt:</p>
<p><em>Auch die Fußballfans kamen auf ihre Kosten. Da im Vorfeld schon mit dem Hotel abgeklärt war, ob es möglich ist das Eröffnungsspiel der Deutschen anzuschauen, waren ein Beamer und eine große Leinwand aufgebaut.</em><br />
<em>Nach einem tollen Tag auf dem Motorrad oder auch in Passau und leckerem Abendessen wurden Stühle gerückt und das Spiel begann. Schon nach kurzer Zeit hatten wir allen Grund zu jubeln und die „Mädels“ stießen lautstark mit ihrem Aperol an. So wurde jedes Tor bejubelt (Endstand 5:1).</em><br />
<em>So ging ein schöner Tag zu Ende.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>Zweiter Tourentag Samstag 15.06.2024</h2>
<p>Das Wetter zeigte sich am zweiten Tour-Tag von seiner freundlicheren Seite, zumindest bis zum späten Nachmittag. Folgende Touren wurden gefahren:</p>
<ul>
<li>Dreiländer Tour mit Detlef</li>
<li>durch den Bayrischen Wald mit Manfred</li>
<li>nach Krumlov mit Michael</li>
<li>durch die Tschechischen Wälder mit Armin</li>
<li>durch das Arbergebiet mit Bernd</li>
<li>durch den Böhmerwald mit Daniel</li>
</ul>
<p>Für Dani war es das erste Mal, dass er eine Motorradgruppe angeführt hat. Er würde es sicherlich nicht zugeben, aber ein bisschen aufgeregt ist man als Tourguide-Novize zuvor schon, wie Nicki zu berichten weiß.</p>
<p><em>„Dani als neuer Tourguide, der mir die Tage davor unheimlich auf den Keks gegangen ist, weil er sich verrückt gemacht hat und er es aber absolut gut gemeistert hat und seine Gruppe absolut zufrieden gestellt hat.“</em></p>
<p>Und lest selbst wie Thomas L. die Tour erfahren hat:</p>
<p>Böhmerwald-Tour am Samstag mit Dani!</p>
<p><em>Eine (relativ) kurze Tour durch den schönen Böhmerwald sollte es werden. Von Harald geplant, hat Dani es sich aber nicht nehmen lassen, die Tour neu &#8220;abzuschmecken&#8221;. Nicht mit Pfeffer und Salz, aber mit zusätzlichen &#8220;Exkursen&#8221; auf Böhmerwaldsträßchen von teilweise fraglicher Qualität. So wie man den Salzstreuer manchmal an der Tischkante durch Stoßen auflockern muss, so haben das die Strässlein bei uns übernommen. Die Stoßdämpfer- und Wirbelsäulen-Teststrecken haben auch uns ordentlich &#8220;aufgelockert&#8221;. Unser GS-Fahrer hat davon natürlich nichts gemerkt, wie auf Wolke 7 schwebte das Raumschiff über den Asphalt. Dafür wurden uns aber wunderschöne Ausblicke geboten, auf Straßen, die fast uns ganz alleine gehörten.</em></p>
<p><em>Am frühen Nachmittag haben wir auch noch ein böhmisches Fast-Food-Restaurant gefunden (nein! nix Burger, Pommes oder Döner!). An der Thekenwand, wunderbar bebildert, gab es Powidltascherl,</em><br />
<em>Palatschinken, Knödel und alle sonstigen Köstlichkeiten der böhmischen Küche. Übertroffen wurden die Fotos noch von den Originalen! Wie auf Fotos in bunten Kochbüchern kamen die Teller auf den Tisch und zwar Portionen die auch den braven Soldat Schwejk glücklich gemacht hätten.</em></p>
<p><em>Nachdem wir uns ordentlich gestärkt hatten und die Sitzmuskulatur sowie die Bandscheiben wieder erholt waren, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Immer entlang der bedrohlichen Regenwolken, aber dank unseres Tourguides Dani trotzdem trockenen Handschuhs, haben wir es dann bis kurz vor die Grenze bei Markt Eisenstein geschafft. Hier kam`s, wie es immer kommen muss, &#8211; Straßensperrung &#8211; ! Keine Umleitung, keine Schilder, &#8230; nix! Die Tschechen haben uns wohl so liebgewonnen, dass sie uns gar nicht mehr ausreisen lassen wollten. Getrieben von der Sehnsucht nach einer Tankstelle und einem gepflegten Weißbier in der Unterkunft, haben wir es aber auf Umwegen doch noch geschafft heimische Gefilde zu erreichen. So wurde aus der kürzesten Tour des Tages wohl eine der etwas längeren Ausfahrten.</em><br />
<em>Gelohnt hat es sich aber allemal!</em></p>
<p>Zu einer ordentlichen Routenplanung gehören Pippi-Pause, Kaffee-Pause, Mittagspause, Eis-Pause und natürlich interessante Streckenverläufe, möglichst kurvenreich und auch längere Fahrten auf der Bundesstraße möchten vermieden sein. Aber die Strecke darf nicht zu lang sein. Auch wenn wir mit schnellen Motorrädern unterwegs sind, so liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Überlandfahrt meistens bei nur ca. 50km/h.</p>
<p>Eine weitere Herausforderung sind Streckensperrungen im unbekannten Gebiet. Da hilft ggf. nur noch der Blick auf die Straßenkarte bzw. auf Google Maps. So manche erfahrenen Tourguides haben, um mit allen Situationen fertig zu werden, zwei Navi-Systeme plus eine Handyhalterung am Lenker.</p>
<p>Michael und Thomas F. erging es auf der Tour nach Krumlov folgendermaßen:</p>
<p><em>So ist es tatsächlich geschehen, dass eine Straßensperrung wegen einer Baustelle (da war wirklich kein Durchkommen), in Zelezna Ruda (der erste Ort nach der Grenze in Tschechien), die geplante Fahrt nach Krumlov, zu einer kleinen Odyssee werden ließ. Es muss doch eine Möglichkeit geben, die gesperrte Straße innerhalb des Ortes zu umfahren. Man muss doch nur parallel zur Route und damit parallel zur gesperrten Straße einen Weg finden, um dann an geeigneter Stelle wieder auf die Route zu treffen. Also los, links herum den Hügel hinauf, dem Wirtschaftsweg folgend, der erst parallel zur Straße dann immer weiter weg führend schlussendlich in einer Hotelanlage endet. Sackgasse. </em></p>
<p><em>Also wieder zurück, diesmal rechtsherum zum Bahnübergang, weiter in das Wohngebiet. Dort links und zweimal rechts um dann auf die gesuchte Route zu stoßen. Doch warum sieht der Ortsausgang genauso aus wie der Ortseingang?? Naja, Route gefunden, aber aus der schon gekommenen Richtung. Also wieder umdrehen, bis zur Straßensperrung wieder rechtsherum zum Bahnübergang, diesmal nicht durch das Wohngebiet. Das ging dann noch eine ganze Weile kreuz und quer bis wir irgendwann einheimischen Autofahrern hinterher durch die engsten Gassen folgten, um dann tatsächlich nach mehreren Anlaufversuchen auf die Route nach Krumlov zu stoßen. </em></p>
<p><em>Später am Abend beim Stiefelbier auf der Terrasse meinte Thomas, er hätte die Trackingfunktion seines Navis mitlaufen lassen: „Der ganze Ort ist blau gefärbt“. D.h., wir haben tatsächlich eine umfassende Sightseeing-Tour durch Zelezna Ruda gemacht. Beim zweiten Stiefelbier gab ein sehr, sehr erfahrener Tourguide zu, dass er diese aufregende Erlebnistour mit seiner Gruppe ebenfalls genossen hat. Es stimmt halt doch: in vino eh.. cervesia veritas.</em></p>
<p>Und hier die Geschichte dazu vom erfahrensten Tourguide „ever“, unserem Armin:</p>
<p><em>Im Ort wurde die Hauptstraße saniert, dementsprechend gab es eine Umleitung, die der ansonsten beste Tourguide (ich natürlich, haha) einfach nicht gefunden hatte. So begab es sich, dass wir durch den ganzen Ort geirrt sind. Bis Silke dann erwähnte, dass sie ein Schild gesehen hätte, das auf eine Umleitung deuten könnte. Und siehe da, Silke, die hinter dem breiten Kreuz von Ecki eigentlich gar nix sehen kann, hatte die Lösung entdeckt.</em></p>
<p>Von daher liebe Sturzbügler, seid bitte gnädig mit euren Guides, wenn ihr bei einer Tour das x-te mal eine Kehrtwende machen müsst. Es ist nicht böse gemeint. Es dient nur zur Übung.</p>
<div id="attachment_31479" style="width: 629px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31479" class="wp-image-31479" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier-1024x673.jpg" alt="Stiefelbierpalaver bei der ETfA 2024" width="619" height="407" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier-1024x673.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier-300x197.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier-768x505.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier-980x644.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier-480x315.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier-600x394.jpg 600w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-stiefelbier.jpg 1062w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 619px, 100vw" /><p id="caption-attachment-31479" class="wp-caption-text"><b>Stiefelbierpalaver</b></p></div>
<p>Am zweiten Tourabend wurde es im großen Saal wieder gemütlich und mit fortschreitender Zeit wurde so manches Geheimnis gelüftet:</p>
<p><em>Im Hotel nach dem Abendessen und nach einigen Bieren und Rama, hat man bei innigen Gesprächen herausgefunden, dass es unter den Sturzbüglern auch unverhofft Talente gibt. In den Reihen der Stürzbügler gibt es ehemalige Tänzer, welche in einer Gemischten Garde und auch als Tanzpaar bei Meisterschaften schon Ihr Bestes gegeben hatten.</em></p>
<p>Wer der unverhoffte Gardetänzer ist, müsst ihr selbst herausfinden.</p>
<p><em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-31478" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-1024x739.jpg" alt="Elias, der süße, kleine Sprössling von Nicki und Dani ist bei der ETfA 2024 dabei" width="601" height="434" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-1024x739.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-300x217.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-768x554.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-1080x780.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-980x707.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-480x346.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias-600x433.jpg 600w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_14-etfa-elias.jpg 1215w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 601px, 100vw" />Elias, der süße, kleine Sprössling von Nicki und Dani </strong>hat abends auch ein wenig zur Unterhaltung beigetragen. Eigentlich immer gut gelaunt und nur am Strahlen, war er an einem Abend etwas quengelig. Die Hälfte der Vereinsmitglieder war sofort zur Stelle und jeder durfte mal den Babysitter spielen. Elias hat das sichtlich gefallen&#8230; gewusst wie *grins*</em></p>
<h2>Abfahrt Sonntag 16.06.2024</h2>
<p>Die Abfahrt in Richtung Heimat und die Herausforderung mehr als 30 Motorräder in einer Reihe aufzustellen…</p>
<p><em>Irgendjemand von den ETfA 2024 Teilnehmern, ich glaube Simone war es, kam auf die Idee, dass man ein gemeinsames Gruppenbild mitsamt den Motorrädern vor dem Hotel kurz vor der Abfahrt machen sollte. Eigentlich kein Problem und eine sehr gute Idee, wenn da nicht auf einmal eine Abfahrtsuhrzeit von 08:30 angepeilt wurde. </em></p>
<p><em>Am Vorabend wurde noch 09:00 festgelegt. So kam es, dass kurz nach 08:00 auf dem Hotelparkplatz Hektik entstand. Die Motorräder mussten ausgeparkt und in eine Reihe auf dem leicht abschüssigen Zufahrtsweg vor dem Hotel gestellt werden. Das ging nicht so schnell wie gedacht, da einige Motorräder von anderen Motorrädern zugeparkt waren und der ein oder andere Zu-Park-Motorradbesitzer noch mit der Morgentoilette beschäftigt war. Jedoch wuchs die Motorradreihe nach und nach bis mehr als 30 Motorräder auf dem Seitenständer dicht nebeneinander standen. </em></p>
<p><em>Bilder wurden geschossen, erst die Motorräder ohne Besitzer, dann mit Besitzer hinter dem Motorrad stehend. Man konnte den Fotografen überzeugen, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, dass beim Versuch von mehr als 30 Leuten gleichzeitig aufzusteigen, mindestens einer der Sturzbügler ins Straucheln gerät und damit gefährlich in Kipp-Lage und es somit zu einem Dominoeffekt kommen könnte. Das sah Matthias, unser netter Hotelwirt sogleich ein und beließ es bei den schon geschossenen Bildern.</em></p>
<div id="attachment_31488" style="width: 1034px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31488" class="wp-image-31488 size-large" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-1024x445.jpg" alt="Abreise ETfA 2024 mit &quot;Sooo viele Mopeds…&quot;" width="1024" height="445" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-1024x445.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-300x130.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-768x334.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-1080x469.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-980x426.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-480x208.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt-600x261.jpg 600w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_16-etfa-rueckfahrt.jpg 1179w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><p id="caption-attachment-31488" class="wp-caption-text"><b>Sooo viele Mopeds…</b></p></div>
<p>Tatsächlich abgefahren sind die einzelnen Gruppen dann so gegen 09:00, also immer noch zeitig genug, um zwischen 12:00 und 13:00 zu unserem Mittagstreff im Araunerskeller (Biergarten) in Weissenburg anzukommen.</p>
<p>Nicht alle Gruppen schafften es vor 13:00 zum Biergarten. Das war auch kein Problem, da genügend Plätze für die Sturzbügler vorreserviert waren. Die Laune war nicht ganz so ausgelassen, wie die Tage zuvor, da es auf der Fahrt innerhalb einer Gruppe zu einer Kollision zwischen BMW-Koffer und Yamaha Tracer kam, die Gott sei Dank wieder glimpflich, aber doch mit kaputtem Motorrad ausging. Harry war damit zum Autobeifahrer verdammt, wobei Nicki, wie wir schon erfahren haben, dieser Umstand geholfen hat. Sie war jetzt nicht mehr mit Elias alleine im Auto.</p>
<p>Nach dem Genuss von Bayrischen Köstlichkeiten (der Kartoffelsalat war echt lecker), machten sich die Sturzbügler-Gruppen nach verschiedensten Verabschiedungsgesten wie Küsschen, Schulterklopfen, Umarmungen, usw. auf die letzte Etappe in Richtung Heimat.</p>
<h2>Was bleibt von der ETfA 2024?</h2>
<p>Um es mit Martins Worten zusammenzufassen:</p>
<p><em>„Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern. Und mit der ETfA 2024, wurde wieder einmal ein großer Teil der Sturzbügelmitglieder glücklich gemacht. Besser kann es nicht sein.“</em></p>
<div id="attachment_31481" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31481" class="wp-image-31481" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-gluecklich-1-1024x768.jpg" alt="" width="350" height="263" /><p id="caption-attachment-31481" class="wp-caption-text"><b>Einige der glücklichen Sturzbügler</b></p></div>
<div id="attachment_31482" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31482" class="wp-image-31482" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/2024_06_15-etfa-gluecklich-2-1024x768.jpg" alt="" width="350" height="263" /><p id="caption-attachment-31482" class="wp-caption-text"><b>.</b></p></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Livemusik und Schwarzwälder Torte</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/livemusik-und-schwarzwaelder-torte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 04:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nordschwarzwald-Tour am 24.09.2023 Es war ein frühherbstlicher sonniger Sonntagmorgen, an dem sich die Sturzbügler und Sturzbüglerinnen Hanna, Dieter, Stefan, Heinz, Wolfgang u. Claudia, Harald, Claudi und Tourguide Michael am Glemseck in der Nähe von Leonberg trafen. Hier an diesem berühmt berüchtigten Ort, an der alten Solitude-Rennstrecke, waren die Spuren vom legendären „Glemseck 101“, welches am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Nordschwarzwald-Tour am 24.09.2023</strong></h3>
<p>Es war ein frühherbstlicher sonniger Sonntagmorgen, an dem sich die Sturzbügler und Sturzbüglerinnen Hanna, Dieter, Stefan, Heinz, Wolfgang u. Claudia, Harald, Claudi und Tourguide Michael am Glemseck in der Nähe von Leonberg trafen. <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27940 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/glemseck-768x1024.jpg" alt="" width="168" height="224" />Hier an diesem berühmt berüchtigten Ort, an der alten Solitude-Rennstrecke, waren die Spuren vom legendären „Glemseck 101“, welches am ersten September Wochenende stattfand, noch sichtbar. Gummiabrieb auf dem Asphalt und einige übriggebliebene Pavillons der motorradverrückten Aussteller.</p>
<p>Pünktlich um 10:00 startete die Sturzbügler-Truppe, nicht ganz komplett, da zwei angemeldete Mitglieder nicht am verabredeten Treffpunkt eintrafen, in Richtung Nordschwarzwald.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27938 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/abfahrbereit-1024x841.jpg" alt="" width="329" height="270" /></p>
<p>Es ging zuerst nach Tiefenbronn, um in das schön romantische Würmtal zu gelangen. Die Würmtalstraße folgt parallel dem mäandernden Verlauf der Würm nach Pforzheim. In Pforzheim lag dann auch die erste kleinere Herausforderung vor der Gruppe. Um sich nicht im Ampelgewirr einer Stadt zu verlieren, haben sich alle Mopedfahrer wunderbar an das „Marshall-System“ und ans „kompakte versetzte“ Fahren gehalten.</p>
<p>Nach der eher langweiligen Pforzheimdurchfahrt lagen nun endlich wieder Landstraßen mit den ersten Ausläufern des Schwarzwaldes vor ihnen. Doch leider war das ausgesuchte „Waldsträssle“ kurzfristig für die Durchfahrt gesperrt worden, so dass der Gruppe nichts anderes übrigblieb, als über Dobel nach Bad Herrenalb zu gelangen. <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27944 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/schwarzwaelder-kaffee-1024x550.jpg" alt="" width="325" height="174" />Hier wurde im „Café Konditorei Schubert“ die erste Rast gemacht. Die Torten- und Kuchentheke verzückte einige der Sturzbügler so sehr, dass ein zweites Frühstück mit Zwetschgenkuchen, Heidelbeerbaiser, Nußhörnchen und Schwarzwälder Kirschtorte eingenommen wurde.</p>
<p>Nach einer guten halben Stunde wurde der Tourguide langsam nervös und mahnte den Aufbruch an, da ja die eigentliche Tour noch vor ihnen lag. Der Ausflugsverkehr hatte nun merklich zugenommen und die ersten Kurven nach Loffenau und Gernsbach konnten noch nicht in vollen Zügen genossen werden. Aber dann hatte der Verkehrsgott ein Einsehen und ermöglichte es den kurvenhungrigen Sturzbüglern die „Rote Lache“ bei freier Fahrt zu erobern.</p>
<p>Die Weiterfahrt von Forbach über Hundsbach zur Schwarzwaldhochstrasse war zwar nicht mehr so spektakulär mit engen Kurven gestaltet, aber dennoch landschaftlich zum Genießen. Nach kurzer Fahrt auf der Schwarzwaldhochstrasse gelangte die Sturzbüglergruppe über enge kurvenreiche Straßen in das Bühlertal, um mit einem ausholenden Schlenker wieder hinauf auf die Schwarzwaldhochstrasse zu gelangen. Auf diesem Teilstück konnte man wunderbar die Aussicht auf das offene Rheintal genießen.</p>
<p>Nun folgte nach gut eineinhalbstündiger Fahrt die zweite Pause zum Mittagstisch am Bikertreff „Zur Großen Tanne“ direkt an der B500. <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27941 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/grossetanne-1024x697.jpg" alt="" width="375" height="255" />Hier wurden die Sturzbügler mit Livemusik standesgerecht empfangen. Es wurden Evergreens wie „Westerland, Skandal im Sperrbezirk, usw.“ gespielt. Die Stimmung in der Gruppe war richtig gut und wurde durch <a href="https://sturzbuegel.de/archiv-2023/video-nordschwarzwald-2023/" target="_blank" rel="noopener">Claudias Rockperformance</a> &#x1f60a; noch weiter angeheizt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27942 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/mittagessen-808x1024.jpg" alt="" width="261" height="331" />Die „Große Tanne“ war von etlichen Bikern (motorisiert und nichtmotorisiert) gut besucht. Dennoch hatten die Sturzbügler Glück und konnten eine freie Bierbank in der schönen Herbstsonne in Beschlag nehmen. Zum Essen gab es einfache, aber leckere Gerichte wie Kartoffelsuppe, Wurstsalat mit Bratkartoffeln, Currywurst mit Bratkartoffeln und Käsespätzle.</p>
<p>Nach der ausgiebigen Mittagspause ging es weiter. Wieder ein kurzes Stück auf der Schwarzwaldhochstrasse, um dann rechts ab einer kurvenreichen Straße nach Brandmatt zu folgen. Hier wechselten sich Almwiesen, Weiler und Wald immer wieder ab, so dass man ein wenig Österreichfeeling bekam. Kurvenreich ging es weiter nach Seebach und dann wieder hinauf auf den Schwarzwaldkamm.</p>
<p>Bei Ruhestein wurde dann der Wendepunkt der Nordschwarzwaldtour erreicht. Von nun an ging es ostwärts kurvenreich den Schwarzwaldhängen hinab bis nach Baiersbronn. Kurzer Tankstopp für die Scramblers und R-Nine Ts (die GS, RS, Multistradas und Versys-Fahrer hatten noch genug Sprit) folgten die Sturzbügler der Route zur Nagoldtalsperre.</p>
<p>Diese lag wunderschön in der spätsommerlichen Nachmittagssonne, so dass die Gruppe einen Zwischenstopp einlegte. Hier wurden Badegäste in Neopren, Bikini und mit „gar nichts“ gesichtet, die die frischen Fluten sichtlich mit Spaß genossen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27943 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-1024x679.jpg" alt="" width="691" height="458" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-1024x679.jpg 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-300x199.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-768x509.jpg 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-1536x1019.jpg 1536w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-2048x1358.jpg 2048w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-1080x716.jpg 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-1280x849.jpg 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-980x650.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-480x318.jpg 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-1320x875.jpg 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/nagoldtalsperre-600x398.jpg 600w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 691px, 100vw" />Auch die Stimmung in der Sturzbügelgruppe war sehr entspannt und der Kaffeedurst und Eishunger meldete sich, so dass es weiter ging in Richtung Altensteig. Hier hatte der Tourguide die „Bäckerei Haag und Eislounge Altensteig“ für die Nachmittagsrast auserkoren. Besser kann es nicht sein. Eis, Kaffee, Kuchen und ausreichend Parkplätze alles nahe beieinander. Es kam anders. Das betröppelte Gesicht des Tourguides konnte Gott sei Dank unter dem Helm nicht erkannt werden. Altensteig war wegen einem Stadtfest gesperrt. Damit hatte er nicht gerechnet. Kein Problem meinte Dieter, da er die Verunsicherung bemerkte. Wir fahren soweit es geht, parken und schauen das wir ein „Plätzle“ finden. Und so machte es die Sturzbügelgruppe. In der Eislounge fanden auch alle einen Sitzplatz an einem großen Tisch. Und mit Eis aus der Waffel oder dem Becher war auch der Nachmittag gerettet.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27939 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/09/eisinaltensteig.jpg" alt="" width="228" height="171" /></p>
<p>Da die Uhrzeit vorangeschritten war und der Tageskilometerzähler bei einigen Teilnehmern schon fast 300km anzeigte, wurde auf einen abschließenden Besuch im Biergarten verzichtet. Die zufriedene, entspannte und sehr ausgeglichene Gruppe fuhr noch zusammen bis zur B295 bei Calw. Die gemeinsame Verabschiedung aller Teilnehmer erfolgte auf einem Parkplatz. Dann trennte sich die Sturzbügelgruppe.</p>
<p>Schön war’s!</p>
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