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	<title>martin | Sturzbügel e.V.</title>
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	<description>Motorradverein in Esslingen</description>
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	<title>martin | Sturzbügel e.V.</title>
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		<title>Radtour auf den Schurwald</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/radtour-auf-den-schurwald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 05:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
		<category><![CDATA[Schurwald]]></category>
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					<description><![CDATA[Die am 20. April abgesagte Radtour auf den Schurwald hat nun doch noch stattgefunden. Am 4. August trafen sich vier Sturzbügelmitglieder und zwei ehemalige bei milden Temperaturen am Oberesslinger Bahnhof. Verstärkt wurden sie durch acht Sympathisanten des StadtSeniorenRats Esslingen, die den ohnehin schon beachtlichen Altersdurchschnitt von knapp über 64 Jahren auf etwa 70 Jahre hochschnellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die am 20. April abgesagte Radtour auf den Schurwald hat nun doch noch stattgefunden.</p>
<p>Am 4. August trafen sich vier Sturzbügelmitglieder und zwei ehemalige bei milden Temperaturen am Oberesslinger Bahnhof. Verstärkt wurden sie durch acht Sympathisanten des StadtSeniorenRats Esslingen, die den ohnehin schon beachtlichen Altersdurchschnitt von knapp über 64 Jahren auf etwa 70 Jahre hochschnellen ließen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-31818" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/20240804-Radtour_Schurwald_Bild2-1024x768.jpg" alt="Treffen zur Radtour auf den Schurwald" width="367" height="275" />Die stattliche Gruppe von 14 Radlern machte sich also auf den Weg auf den Schurwald. Durch Oberesslingen und das Hainbachtal fuhren wir leicht bergan nach Obertal. Ab hier ging es fast ausschließlich durch den Wald, zunächst vorbei an der Katharinenquelle und dann etwas steiler zur Waldschänke Sieben Linden und weiter Richtung Kappelberg.<br />
Zu unserer aller Überraschung war am Esslinger Tor, mitten im Wald eine kleine Kaffeebar aufgebaut, an der sich der eine oder andere bediente.<br />
Geplant war nun die Weiterfahrt zum Aussichtspunkt auf dem Kappelberg. Diesen haben wir allerdings nicht erreicht, da ein Zaun die Weiterfahrt versperrte. Also erstmal nichts mit Aussicht, umdrehen und zurück zum Esslinger Tor. Dann mit leichtem Auf und Ab weiter in Richtung Kernenturm, am Katzenbühl die Kreisstraße nach Stetten überquert und hinter dem Segelflugplatz zum Jägerhaus.<br />
Immer gut aufgepasst dass auch alle da sind; bei 14 keine ganz leichte Aufgabe.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-31817" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/08/20240804-Radtour_Schurwald_Bild1-1024x769.jpg" alt="Kurze Rast auf der Radtour auf den Schurwald" width="321" height="241" />Nahezu eben führte der Weg weiter in Richtung Weißer Stein und über die Plochinger Ebene zur Einkehr im Albblick auf dem Stumpenhof.</p>
<p>Nach dem Mittagessen haben sich vier verabschiedet.<br />
Die verbliebenen zehn fuhren unterhalb vom Stumpenhof am Hang entlang durch den Wald nach Altbach. Im Heinrich Mayer Park wurde beim EnBW-Gebäude noch kurz den Karpfen ein kleiner Besuch abgestattet bevor es durch das Entennest den Neckartalradweg zurück zum Ausgangspunkt ging.</p>
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			</item>
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		<title>Überraschungstour schweizer und italienische Pässe</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/ueberraschungstour-schweizer-und-italienische-paesse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 14:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Pässe]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschungstour]]></category>
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					<description><![CDATA[vom 2. bis zum 6. Oktober 2019. Mittwoch, 2.10.: 14 °C &#8211; 3 °C, kurz leichter Regen In der jüngeren Vergangenheit waren die Tourteilnehmer ausgesprochen pünktlich. Nicht so heute. Grund sei stockender Verkehr auf der B10 und auf der A8 gewesen. Wir fahren also mit ca. einer Viertelstunde Verspätung in Nellingen los. Fahren &#8211; schön [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>vom 2. bis zum 6. Oktober 2019.</h3>
<h5><u>Mittwoch, 2.10.: 14 °C &#8211; 3 °C, kurz leichter Regen</u></h5>
<p>In der jüngeren Vergangenheit waren die Tourteilnehmer ausgesprochen pünktlich. Nicht so heute. Grund sei stockender Verkehr auf der B10 und auf der A8 gewesen. Wir fahren also mit ca. einer Viertelstunde Verspätung in Nellingen los. Fahren &#8211; schön wäre es gewesen. Eine Autoschlange von Nellingen bis zur Autobahnauffahrt bei Neuhausen. Aber mit den Moppeds kann man ja an der Schlange vorbeifahren.</p>
<p>Auf der B27 geht es dann zügig nach Reutlingen, wo erstmalig die Regenkombis zum Einsatz kommen. Dann bei leichtem Regen und dichtem Verkehr durch Reutlingen bis nach Lichtenstein. Dort wird der Verkehr dann wieder weniger und der Regen hört auf. Jetzt macht das Fahren langsam Spaß.</p>
<p>Über Ostrach, Ravensburg und Kressbronn erreichen wir bei Lindau den Bodensee. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12865 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Und dann geht&#8217;s wieder los. Ich hatte vergessen oder verdrängt, wie ätzend das Gemaichel von Bregenz bis nach Feldkirch ist. Aber so ist&#8217;s halt wenn man die Autobahnmaut sparen will. Kurz vor Feldkirch gibt&#8217;s dann endlich ein Plätz­chen für die Mittagspause, es ist mittlerweile fast halb zwei. Wir haben gerade das Vesper aus­gepackt, da geht ein kräftiger Schauer nieder. Aber die Bäume ringsum dienen als gute Regenschirme. Als wir fertig sind ist auch der Schauer vorbei und es bleibt den Rest des Tages trocken.</p>
<p>Unmittelbar nach Überfahren der liechtensteinisch-schweizerischen Grenze haben wir eine Begegnung der schweizer Art: zwei Spähpanzer kommen uns entgegen. Sie passen nur mit größter Präzision durch den Torbogen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-12866" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-02-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-02-150x150.jpg 150w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-02-300x297.jpg 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-02-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>Weiter geht&#8217;s über Klosters zum <strong>Flüelapass</strong>: kuschlige 3 °C und Schneereste am Straßenrand. Eine gute Gelegenheit für eine heiße Tasse Kaffee, bevor wir über den <strong>Ofenpass</strong> unsere heutige Unterkunft in Laatsch erreichen, die Uhr zeigt kurz vor 19 Uhr.</p>
<h5><u><br />
Donnerstag, 3.10.: &#8211; 2 °C &#8211; 20 °C, blauer Himmel und Sonnenschein</u></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12867 size-medium" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Der Tag beginnt gleich mit zwei guten Nachrichten:</p>
<ol>
<li>blauer Himmel und Sonnenschein (der auch bis zum Abend anhalten sollte),</li>
<li>Umbrail nach Bormio ist wieder offen (war wochenlang wegen Erdrutsch gesperrt). So bleibt uns der Umweg über Livigno erspart.</li>
</ol>
<p>Auf dem <strong>Umbrailpass</strong> erfahren wir, dass mehr immer<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12868 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-04-300x169.png" alt="" width="300" height="169" /> geht, bzw. in diesem Fall weniger: die Temperatur sackt auf &#8211; 2 °C ab; ganz schön kalt zum Moppedfahren. Da kommen einem die 10 °C in Bormio mollig warm vor. Hinter Bormio einmal nicht ganz richtig abgebogen geht es anstatt auf land­schaftliche schöner Strecke deutlich mehr als 10 Kilometer durch einen Tunnel (auf meiner Karte gibt&#8217;s den noch gar nicht). Was soll&#8217;s, es gibt schlimmeres. In Grosio folgen wir dem Wegzeiger zum <strong>Passo delle Foppa</strong> in Richtung Edolo. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12869" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-05-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Ein wunder­schönes kleines Sträßchen durch den Wald. Auf der Passhöhe gibt es dann eine Überraschung: der Pass heißt plötzlich Passo del Mordirolo. Sei&#8217;s drum. Auf der anderen Seite wieder runter nach Edolo und weiter in Richtung Tirano. Kurz vor dem Apricapass nehmen wir wieder ein kleines Sträßchen, um über den Berg nach Tirano zu kommen. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12870 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-06-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />An einem Hochmoor machen wir Mittagspause, bevor unzählige Kehren durch den Wald hinab nach Tirano führen, wo das Thermometer stattliche 20 °C anzeigt.</p>
<p>Von Tirano führt der Weg zunächst über den <strong>Bernina</strong>&#8211; und den <strong>Albulapass</strong> nach Tiefencastel, und von dort nach Süden über den <img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12871 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-07-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><strong>Julierpass</strong> nach Silva­plana und weiter den <strong>Maloja­pass</strong> hinunter zu unserem Hotel in Piuro bei Chia­venna.</p>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5><u>Freitag, 4.10.: blauer Himmel und Sonnenschein, später bedeckt und einzelne Tropfen</u></h5>
<p>Auch heute zwei gute Nachrichten:</p>
<ol>
<li>das italienische Frühstück ist überhaupt nicht &#8216;italienisch&#8217; sondern sehr reichhaltig,</li>
<li>blauer Himmel und Sonnenschein wie am Vortag.</li>
</ol>
<p>In Chiavenna geht&#8217;s gleich rechts ab in Richtung <strong>Splügenpass</strong>, dessen unangenehm enge Kehren <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12872 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-08-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" />sich über mehr als 10 Kilometer hinziehen. Die Nordrampe von der Passhöhe nach Splügen ist deutlich kürzer und angenehmer. In Splügen links abgebogen beginnen schon bald die Serpentinen der <strong>San Bernardino Pass</strong>straße. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12873" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-09-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Auch hier ist die Nordrampe viel kürzer als die Süd­rampe, was daran liegt, dass die Nordrampe deutlich höher startet. Die Abfahrt von der San Bernardino Passhöhe nach Süden ist weniger eckig, eher geschwungen. Und es geht weit nach Süden bis Belinzona, und man spürt selbst im Oktober noch das südliche Flair. Bei Locarno erhaschen wir einen kurzen Blick auf den Lago Maggiore, bevor wir auch schon wieder ins nördlicher gelegene Centovalli abbiegen. Ob es tat­sächlich 100 Täler sind haben wir nicht gezählt, aber gefühlt hatte die schmale Straße mehrere hundert Kurven &#8211; eine an der anderen. Des­halb und weil es kaum Überhol­möglichkeiten gibt ist man im Cento­valli eher gemütlich unterwegs.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12874 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-10.jpg" alt="" width="97" height="130" />Hinter Domodossola beginnt schon die Anfahrt zum <strong>Simplonpass</strong>. Zunächst wählen wir eine kleine Nebenstrecke, bevor es auf die breite und gut ausgebaute Passstraße geht. Auch bei der Abfahrt nach Brig zweigen wir etwa auf halber Strecke auf eine kleine Nebenstrecke ab. In Brig sind bereits Furka-, Nufenen- und Grimselpass angeschrieben Wir fahren zwar in deren Richtung, beziehen aber vorher in Gluringen unser Quartier.</p>
<p>Der Himmel ist mittlerweile bedeckt und es fallen auch ganz vereinzelte Tropfen.</p>
<h5><u>Samstag, 5.10.: 2 °C &#8211; 18 °C, neblig, später blauer Himmel und Sonnenschein</u></h5>
<p style="text-align: left;">Für heute ist die Runde mit Nufenen-, Lukmanier-, Oberalp-, Susten und Grimselpass geplant. Aber der Nufenenpass ist vorübergehend gesperrt. Deshalb Plan B: die Runde in umgekehrter Richtung fahren, und hoffen, dass der Nufenenpass am Nachmittag wieder offen ist. Also bei tiefhängenden Wolken los zum <strong>Grimselpass</strong>. Kurz unterhalb der Passhöhe kommt gar die Sonne zum Vorschein und die Straße trocknet ab, was die Hoffnung nährt, dass es ganz oben schön ist. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12875 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-11-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Die Freude ist nur von kurzer Dauer, die Sicht wird zunehmend schlechter und auf der Passhöhe sind noch Matschreste auf der Fahrbahn. Aktuelle Temperatur: + 2 °C. Auf der anderen Seite wird es auch nicht besser und nach kurzer Diskussion wird einstimmig ent­schieden, umzudrehen und im Süden nach schönen Straßen zu suchen. Also zurück zur Passhöhe und runter nach Süden.</p>
<p>Da mögliche Rundtouren alle viel zu lange wären, weichen wir auf Nebenstrecken aus, die sich zahlreich an den seitlichen Hängen zwischen Visp (bei Brig) und Lenk finden. Diese schrauben sich im Zick-Zack-Kurs an den steilen Berghängen rechts und links des Tals hinauf, dass sie den namhaften Pässen in nichts <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-large wp-image-12876" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-12-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-12-980x735.jpg 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/10/20191014-Bericht-Martin-12-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" />nachstehen. Dabei geben sie phantastische Blicke ins Tal frei. Die Entscheidung war also richtig, denn gegen Mittag scheint bei 18 °C die Sonne wieder vom blauem Himmel. Und der Nufenenpass ist auch am späten Nachmittag noch gesperrt.</p>
<h5><u>Sonntag, 6.10.: 1 °C &#8211; 14 °C, dichter Nebel, zwischendurch sonnig, später bedeckt</u></h5>
<p>Die Wirtin sagt zur Begrüßung am Morgen, dass der Furkapass um 8 Uhr wieder geöffnet werden soll.</p>
<p>Die Straßen sind trocken und wir können die Heimfahrt auf der geplanten Route antreten. Zunächst läuft es ganz gut, doch dann kommen wir in die Wolken und die Sicht reduziert sich auf der <strong>Furka-Pass</strong>höhe auf weniger als 50  Meter, die Temperatur sinkt auf + 1 °C. Bei der Abfahrt wird die Sicht schnell wieder besser und Andermatt liegt in der Sonne. Auch die Überquerung des <strong>Klausenpass</strong>&#8216; können wir in der Sonne genießen. Ab Glarus zieht es wieder zu. Kurz vor 14 Uhr kehren wir in Konstanz-Wollmatingen zum Mittagessen ein. Anschließend geht es in dichtem Verkehr auf der B33 zur Autobahn, die wir an der Ausfahrt Engen wieder verlassen, um über Tuttlingen, Wehingen und ab Balingen die B27 nach Hause zu fahren.</p>
<p>Bei bis zu 14 °C fallen immer wieder einzelne Tropfen, aber Regen kann man dazu nicht sagen. Gegen 18 Uhr treffen wir wohlbehalten wieder im Raum Esslingen ein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fränkische Schweiz, Frankenwald, Erzgebirge</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/fraenkische-schweiz-frankenwald-erzgebirge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 20:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erzgebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Frankenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Fränkische Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
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					<description><![CDATA[so war Martins Tour vom 15. bis zum 18. August 2019 überschrieben. Donnerstag, 15.8.: 14 °C &#8211; 16 °C, leichter Regen Abfahrt zu acht an der Shell-Tankstelle in Deizisau mit einer Viertelstunde Verspätung und ersten kleinen Regentropfen. Zu wenig um den Regenkombi anzuziehen, und im Nordosten sieht&#8217;s auch schon wieder hell aus. Nachdem der Regen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>so war Martins Tour vom 15. bis zum 18. August 2019 überschrieben.</p>
<h5><u>Donnerstag, 15.8.: 14 °C &#8211; 16 °C, leichter Regen</u></h5>
<p>Abfahrt zu acht an der Shell-Tankstelle in Deizisau mit einer Viertelstunde Verspätung und ersten kleinen Regentropfen. Zu wenig um den Regenkombi anzuziehen, und im Nordosten sieht&#8217;s auch schon wieder hell aus. Nachdem der Regen zwischendurch tatsächlich auch mal ganz aufgehört hat, ist es in Alfdorf doch angeraten, die Regenpelle überzuziehen.</p>
<p style="text-align: left;">Durch das Hohenlohische, <img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12639 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-015-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />vorbei an Rottenburg und ein Stück an der Tauber und am Stei­gerwald entlang, erreichen wir am frühen Nachmittag Großenseebach in Fran­ken, wo ein Besuch bei unserem ehemaligen Mitglied und Kassier Peter eingeplant ist. Bis dahin hatten wir immer wieder den Regen überholt &#8211; es regnete nicht stark, aber doch so viel, dass es ohne Regenkombi nicht ging, aber in jeder Pause hat er uns wieder eingeholt. Während uns Peter mit Kaltgetränken, Kaffee, selbstgekauftem Kuchen und Gebäck verköstigt hört es auf zu regnen, und einzelne packen gar die Regenklamotten weg.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12634 size-medium" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-008-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Durch die Fränkische Schweiz mit einem Abstecher zur Basi­lika in Gößweinstein erreichen wir kurz vor halb sechs unsere Unterkunft in Weidenberg-Sophienthal, ca. 16 Kilometer östlich von Bayreuth.</p>
<p>Es gab zwar noch ab und zu ein paar Regentropfen, aber nichts dramati­sches. Trotz der nicht ganz optimalen Witterung war es ein schöner  Tag und die Stimmung in der Gruppe gut. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12704 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Gasthof-Fichtelgebirge-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Während des Abendessens (teuerstes Gericht auf der Karte 8 €) scheint sogar noch die Abendsonne durchs Wirtshausfenster.</p>
<h5><u>Freitag, 16.8.: 14 °C &#8211; 19 °C, bedeckt, trocken</u></h5>
<p>Anfangs sind sich Navigationsgerät und Tourguide noch nicht ganz grün, was zu einer ersten kurzen Schottereinlage und einem Wendemanöver in einem Hof führt. Anschließend funktio­niert es zwischen den beiden deutlich besser und wir fahren auf schönen kleinen Straße durch das Fichtelgebirge zur deutsch-tschechischen Grenze bei Schirnding. Weiter geht es durchs Nejdeker Bergland, vorbei an riesigen abgeernteten Getreidefeldern.</p>
<p>Eine kleine Unachtsamkeit in einer Baustelle sorgt für Aufregung: ein Mitfahrer übersieht eine Längskante und stürzt. Da er keine körperlichen Einbußen auf­weist kann die Fahrt nach einer Erholungsphase, dem Abbau des zerbro­chenen Windschilds und der notdürftigen Fixierung der Instrumente fortgesetzt werden.</p>
<p>Vor dem erneuten Grenz­übertritt bei Johanngeor­genstadt noch kurz getankt soll es im großen Bogen gegen den Uhrzeigersinn in die Musik­stadt Klingenthal gehen. Aber ganz so einfach ist das heute nicht. In Schwarzenberg ist die Straße ohne Vorankündigung wegen Bauarbeiten gesperrt, und keine Umleitung ausgeschil­dert. Es ist auch kein Schleichweg zum Umfahren der gesperr<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12653 size-medium aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-038-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />ten Strecke zu finden. Also fahren wir in die Baustelle ein und fragen freundlich bei zwei Bauarbeitern an, ob sie eine Umfahrung wissen, oder ob es möglich ist, durch die Baustelle durchzufahren. Sie meinen es müsste schon gehen, und tatsächlich, es geht ziemlich problemlos.</p>
<p>Etliche Kilometer vor Klingenthal dann die Ankündigung, dass die Durchfahrt nach Adorf nicht möglich sei. Macht uns nichts aus, denn wir wollen ja in die Tschechei und nicht nach Adorf. In Klingenthal angekommen sieht es plötzlich ganz anders aus: Ortsdurchfahrt ge­sperrt und auch keine Umleitung in die Tschechei ausgeschildert. Aber diesmal hilft uns die moderne Technik weiter. Das Navigationsgerät kennt eine Umfahrung, eine ziemlich aben­teuerliche, wie sich später herausstellt. Denn es geht auf einer Straße kaum breiter als ein Auto steil bergauf und am Hang entlang. Aber wir erreichen unbeschadet das andere Ende von Klingenthal, und das ist doch die Hauptsache.</p>
<p>Auf teils sehr schönen Straßen (tolle Streckenführung und toller Belag), teils sehr interessan­ten Straßen (tolle Streckenführung und Schlaglochsammlung) erreichen wir mit der Porzellanstadt Selb (z.B. Rosenthal) wieder deutschen Boden. Weiter durch den Naturpark Fichtelgebirge ist es auch nicht mehr weit zu unserer Unterkunft in Sophienthal.</p>
<p>Den Abend beschließen wir bei sieben Mal gebratener Forelle aus dem eigenen Teich, ein Mal Schweinebraten und bei fünfen darf&#8217;s noch ein gemischtes Eis mit / ohne Sahne sein.</p>
<h5><u>Samstag, 17.8.: 15 °C &#8211; 22 °C, trocken</u></h5>
<p>Manfred verabschiedet sich nach dem Frühstück und fährt mit seinen Kreuzschmerzen direkt nach Hause, Eva muss noch etwas erledigen und will das in Bayreuth tun. Also sind wir heute nur zu sechst unterwegs.</p>
<p>Warum sucht m<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12636 size-medium" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-043-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />an eigentlich eine spezielle Route raus? Nach ca. 15 Kilometern die erste Baustelle. Auf der beabsichtigten Ersatzstrecke dann gleich die zweite (Baustelle bedeutet Straße gesperrt). Also widerwillig aber alternativlos Bundesstraße. Dabei begegnet uns Man­fred nochmal, der bei unserer Abfahrt noch beim Packen war. Er sieht uns aber nicht.</p>
<p>Dann weiter wie geplant von Neu­drossendorf nach Hollfeld und durch das wunderschöne Wiesenttal in Rich­tung Scheßlitz. Beim Würgauer Berg die nächste Über­raschung: keine Bau­stelle sondern Samstag, Sonn- und Feiertag für Motor­räder gesperrt. Herz­lichen Glück­wunsch &#8211; heute ist Samstag. Hätten wir doch Erzgebirge (war gestern) und Frankenwald ge­tauscht. Hilft alles nichts, improvisieren ist &#8211; mal wieder &#8211; angesagt. Über Burg­kunstadt, bekannt vom Baur Groß­versand, Küps und Kronach führt der weitere Weg in den Frankenwald. Hier treffen wir auf die Frankenwaldhochstraße, die skurriler Weise nicht nur oben sondern auch unten im Tal verläuft.</p>
<p>Hinter Ludwigsstadt links abgebogen und auf tollen Straßen im großen Bogen nach Probst­zella und weiter nach Osten ins Thüringer Schiefergebirge. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12660 size-medium" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-046-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Hier gibt es einen Ort namens Lehrte, und in eben diesem Ort ist &#8211; welch Überrasch­ung &#8211; ohne Vor­warnung und Um­leitungsankündi­gung die Haupt­straße aufgeris­sen. Kein Durch­kommen! Nach kurzer Suche, bei der wir einen ebenfalls ratlos dreinschauenden schweizer Mopped­fahrer treffen, fin­det sich ein Schot­terweg, der offen­sichtlich als Umlei­tung genutzt wird. Hier erweist es sich als großer Vorteil voraus zu fahren, denn hinten ist es eine ziemlich stau­bige Angelegen­heit. Keine zehn Kilometer weiter wird dann schon die nächste Sperrung angekündigt: Teuschnitz ist von Norden her nicht erreichbar. Diesmal also wenigstens mit Vorwarnung. Statt kleiner Straße gibt&#8217;s Bundesstraße, dann Frankenwaldhochstraße nach Nordhalben und Geroldsgrün. Schon wieder Überraschung &#8211; nein, eigentlich ist es mittlerweile keine Überraschung mehr sondern Normalität: Wolfersgrün ist <img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12663 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-050-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />wegen baustellenbedingter Sperrung nicht erreichbar. Ein freundlicher Anwohner gibt uns eine Umleitungsempfehlung, zunächst eine schöne kleine Straße durch den Wald, von der eine noch kleinere in Richtung Wolfersgrün abzweigt. Diese mündet auch in die ursprünglich vorgesehene Straße ein, nur ist diese momentan ohne Belag, dafür mit einem roten Kreis auf weißem Grund geschmückt. Es ist Sams­tag, da haben auch Bauarbeiter frei, also lassen wir uns nicht abschrecken und fahren durch. Neben &#8216;Rennsemmeln&#8217; á la Fireblade sind ja schließlich auch drei GSen dabei, die auch ihren Spaß wollen. Es werden eineinhalb Kilometer grober Schotter, und einzelne eben dieser GS-Fahrer bezeichnen sie als Geröllfeld. Aber FJR, Fireblade und Norge kommen problemlos durch.</p>
<p>Über die Münchberger Hochfläche mit Presseck und Marktleugast geht es nach Gefrees und Bad Berneck, <img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12669 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-060-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />wo es noch einen Abschlusskaffee bzw. ein Abschlusseis am Marktplatz gibt. Nun sind es nur noch wenige Kilometer über Gold­kronach und Weidenberg nach Sophienthal, wo für heute Abend Hirschgulasch mit Knödel und Blaukraut angekündigt ist.</p>
<h5><u>Sonntag, 18.8.: 17 °C &#8211; 30 °C, sonnig und trocken</u></h5>
<p>Schon wieder sind drei Tage um und es heißt Abschied nehmen vom Fichtelgebirge, das wir in Richtung Südwesten verlassen. Das Thermo­meter zeigt 17 °C und die Sonne scheint vom blauen Himmel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12674 size-medium" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-068-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />In Neuhaus erreichen wir das idyllische Pegnitztal, dem wir in südlicher Richtung bis Happurg folgen. Weiter geht es über Altdorf, wo wir im schönen Stadtkern eine kurze Pause machen, nach Schwarzenbruck, Schwabach, Windsbach, Bechhofen, Dinkelsbühl, über die Ellwanger Berge nach Gschwend. Zwischendrin ist ein Durchfahrtsverbot für LKW mit dem Zusatz &#8220;Ortsdurchfahrt gesperrt&#8221;. Da wir keine LKW sind fahren wir recht unbeküm­mert weiter. Am Ortsein­gang scheint dann der LKW aus dem Durchfahrtsver­botsschild gefallen zu sein, denn plötzlich gilt es für alle. Da ich mich nicht veralbern lassen will hält uns das Schild nicht auf. Es ist auch nur der oberste Belag abgefräßt und die Baustelle problemlos zu bewältigen.</p>
<p>In Welzheim gibt&#8217;s noch eine Einkehr in der allseits bekannten Eisdiele. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12677 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2019/08/Frankenwald-2019-081-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Bei mittlerweile 30 °C folgen Verabschiedung und die letzte Etappe nach Hause.</p>
<p>Vier sehr schöne Tage gehen zu Ende!</p>
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<p>(Anm.d.R: mit einem großen Dank an Martin, der auch diesen Bericht verfasst hat)</p>
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