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	<title>CAT | Sturzbügel e.V.</title>
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	<description>Motorradverein in Esslingen</description>
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	<title>CAT | Sturzbügel e.V.</title>
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		<title>Vinschgau &#8211; Durmelspaß mit Kaspressknödel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CAT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 19:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Vinschgau]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Anfahrt – Marcus alias &#8220;Rainman&#8221; Marcus wurde vor geraumer Zeit den Alias &#8220;Rainman&#8221; vergeben. Das bleibt wohl haften. Und wenn man es sich mit dem Universum morgens dann auch noch verscherzt, in dem man den Satz ausspricht &#8220;wer mit mir fährt wird nass&#8221;, dann kriegt man es mit dem Universum auch ganz praktisch zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Die Anfahrt – Marcus alias &#8220;Rainman&#8221;</strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58279 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/32757fba-6acf-40b6-8457-185186bdee8a-150x150.jpeg" alt="" width="100" height="100" />Marcus wurde vor geraumer Zeit den Alias &#8220;Rainman&#8221; vergeben. Das bleibt wohl haften. Und wenn man es sich mit dem Universum morgens dann auch noch verscherzt, in dem man den Satz ausspricht &#8220;wer mit mir fährt wird nass&#8221;, dann kriegt man es mit dem Universum auch ganz praktisch zu tun. Es war schon immer ratsam seine Worte mit Bedacht zu wählen. Und genau so, wie ausgesprochen, wird die Anfahrt in den Vinschgau auch: Ziemlich nass. Nein, nicht nur nass, es schüttet durchgehend wie aus Kübeln. Auch die teuerste Kombi hält nach 7 Stunden dann nicht mehr, was sie einst versprochen hat und leitet das kühle Nass bis dahin, wo man sie gar nicht haben mag: Gaaaanz weit hinein. Beim Mittag heißt es alles ausziehen und am besten vor dem Lokal deponieren. Das blöde ist nur, nach dem lecker Essen muss man da wieder rein&#8230;Igitt&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58328 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/20260701_155914-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /> <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58333 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/20260701_155727-150x150.jpg" alt="" width="99" height="99" />Sooo schade um die schönen Strecken die mit so viel Bedacht geplant wurden. Bei &#8220;Kübelregen&#8221; sieht man kaum noch Landschaft, man guckt, dass man durchkommt. Es trieft von überall, von der Hose in die Stiefel, vom Helm in den Nacken, vom Ärmel in die Handschuhe&#8230; Beim Faust machen läuft die Soße im Strahl aus dem Handschuh. Aber wir wären keine echten Biker, wenn wir, egal wie nass wir werden, nicht noch ein Lächeln auf den Backen hätten. Trotzdem freuen wir uns wie Bolle, endlich in Naturns bei Werner anzukommen.</p>
<h5><strong>Tag 2: &#8220;Durmelspaß&#8221;: Die schwersten und die schönsten an einem Tag</strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58268 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5498-150x150.jpeg" alt="" width="103" height="103" /><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58267 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5496-150x150.jpeg" alt="" width="101" height="101" />Über 300 km anspruchsvolle Strecken stehen heute auf dem Plan. Gleich als Erstes und um richtig warm zu werden, starten wir mit dem Stilfser Joch. Die Pulks von Radfahrern, die sich auch gerade auf den Weg gemacht haben, &#8220;versägen&#8221; wir noch ziemlich am Anfang, sodass der Rest vom Pass nicht mehr ganz so voll ist. Rauf den Pass! Kurve – Kehre – Gas geben – runterschalten – Kehre – hochschalten – ausweichen – runterschalten – Kehre &#8230; Oben machen wir Halt an der Tibethütte für FKK &#8211; Fotos, Kekse, Klo.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58265 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5502-150x150.jpeg" alt="" width="104" height="104" />Stilfser runter, Torri di Fraele hoch. Haarnadelkurven haben es manchmal in sich, stellen wir fest &#8230; Ganz oben fahren wir noch ein Stück offroad und genießen die Sicht auf die Staumauer. Der folgende Passo Foscagno ist wunderschön, aber der kleine, unbekannte Mortirolo, noch viel mehr. Idylle pur. Sogar die Nichtromantiker sind ganz verzückt, wenn wir mittags auf der Alm, im saftigen Grün, rasten. Er läuft dem Passo Rest den Rang ab, da sind wir uns einig. Weil es immer noch nicht genug ist, geht&#8217;s mit dem Gavia weiter. Wir fahren ihn bergseitig hoch, sodass uns vom Abhang wenigstens 2 m Asphalt trennen. Gut für die &#8220;Höhenängstler&#8221;. Gerade mal eine Autobreite iss&#8217;er eng, dafür inzwischen mit bestem Asphalt. Voll eingetaucht im Kurventaumel geht&#8217;s noch mal hoch zum Stilfser und den Umbrail wieder runter. Zurück in Naturns ist&#8217;s einem ganz &#8220;durmelig wohl&#8221; im Kopf und überall, wo&#8217;s gut tut. Zufriedene Gesichter steigen von den Mopeds. Nur die Frisur hat nicht gehalten. Sch&#8230;.. egal, beschließen wir!<br />
Man munkelt, dass an diesem Abend welche brotfertig ins Bett fallen werden.</p>
<h5><strong>Tag 3: Aktiv pausieren<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58297 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260703-WA0035-150x150.jpg" alt="" width="101" height="101" /></strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58300 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260703-WA0029-150x150.jpg" alt="" width="125" height="125" />Nach dem anspruchsvollen Kurvenmarathon am Vortag, wollen sich an diesem Tag einige von uns erholen und eine Fahrpause einlegen. Die Nichtpausierer machen sich entschieden schnell mit Alternativ-Guide auf, um ihren Kurvendurst dennoch zu befriedigen. Andere entscheiden sich für eine kurze Runde.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58377 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8579-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" /></p>
<p>Und so fliegen sie nach dem Frühstück alle aus. Auf dem Meraner Markt gibt&#8217;s allerlei Leckereien und im Städtchen viel zum Shoppen.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58244 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5558-150x150.jpeg" alt="" width="107" height="107" /> Beim Wandern auf dem aussichtsreichen Meraner Höhenweg, überwinden zwei ihre Höhenangst und treten im Entenmarsch auf die Plattform, als hätten sie Windeln an. Übungsplattform sozusagen, denn die Highline-Tour kommt noch. Ziel fest vor Augen, es dann zu schaffen. Später trifft man sich mit Getränken am Pool, oder später, alle wieder beim Abendessen im Städtchen. Letzten Endes kommen an diesem Tag alle doch noch auf ihre Kosten und auch dieser Tag endet, für die meisten, mit Zufriedenheit.</p>
<h5><strong>Tag 4: Bozen-Tour mit Übungseinlage zum Start</strong></h5>
<p>An diesem Morgen denkt das Navi wohl gerade, dass es Zeit wäre für eine kleine Fortgeschrittenen-Übungseinlage.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58230 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/5ec236ee-7ab6-43f9-98d8-744d4fd2243f-150x150.jpeg" alt="" width="101" height="101" /> Von der Hauptstraße runter, führt es uns auf einen kleinen Weg durch die Weinberge. Das Sträßchen steigt langsam an und geht in Richtung Waldkante. Es wird steil und schließlich unangenehm grenzwertig steil &#8230; so sehr, dass wir hoffen, dass wir nicht anhalten müssen. Von oben kommt uns aber just ein Fahrzeug entgegen &#8230; wir müssen unausweichlich an dieser kaum überwindbaren Steigung anhalten &#8230; es wird brenzlig &#8230; Auf dem Asphalt liegt Sand &#8230; die Bremse hält gerade so, die Motorräder rutschen rückwärts &#8230; die Berg-Anfahrhilfe der GS &#8220;versagt&#8221; &#8230; Die Sozias steigen schnell ab &#8230; Der kalte Schweiß perlt auf der Stirn &#8230; Ruhig Blut &#8230; Irgendwie schaffen wir es nacheinander anzufahren und oben über die Kuppe &#8230; aber es geht auf der anderen Seite genauso steil wieder herunter und endet in einer Baustelle <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58231 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/d74cb780-4f68-45e6-b354-3904650c6a82-150x150.jpeg" alt="" width="102" height="102" />&#8230; keine Chance umzudrehen &#8230; viel zu steil, um überhaupt daran zu denken &#8230; Unten: Schotter/Sand &#8230; Es führt kein Weg daran vorbei, wir müssen da runter und irgendwie umdrehen. Mit hochrotem Kopf wird rangiert und gewendet, die Steine rollen einem unter den Füßen weg &#8230; Dann Anfahren in Schotter und Sand und mit Schwung und Drift die Asphaltkante erreichen &#8230; Adrenalin &#8230; Puls &#8230; PAUSE. Durchatmen. Helm runter. Herzschlag verlangsamen. Abklatschen. Wir haben es schadensfrei geschafft! Trainingseinheit absolviert und Soll für heute hoffentlich erfüllt. Leider bescheren uns Navis manchmal solche Irrfahrten, egal wie gut der Guide auch plant. Wenigsens ist die Sicht von hier oben beeindruckend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58374 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8464-150x150.jpg" alt="" width="96" height="96" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58372 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8461-150x150.jpg" alt="" width="103" height="103" />Der Rest des Tages wird dafür umso entspannter! Mit dem Navi wieder versöhnt, schwingen wir um die Kurven um Bozen herum.<br />
Terlan – Mölten – Jenesien – Ritten – Sarntal – Kalterer See – Mendelpass – Brezerjoch – Ultental – Naturns.<br />
Die zwei &#8220;Säulen-Polizisten&#8221;, die sich rechts und links in einer Kurve am Mendelpass aufgestellt haben, haben heute mit uns kein Glück und können die Kelle unten lassen. Die Community hat uns schon längst beim Entgegenkommen, mit Helmklopfen, auf die 2 Geldeintreiber aufmerksam gemacht. Auch mit einer Geschwindigkeit unter der Strafbarkeitsgrenze genießen wir diesen schwungvollen Pass, behalten alle unsere Pappe, grinsen zufrieden und danken der Community für den Zusammenhalt.<br />
Zu Mittag finden Südtiroler Kaspressknödel, auf einer schönen Alm im Hinterland, ganz ohne Navi, den Weg auf den Teller. Die Alm liegt Idyllisch schön, inmitten von saftig grünen Wiesen. Super ausgesucht, mal wieder.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58235 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/d610f92b-db6f-48b3-a1e8-7b11fc4c3f7d-150x150.jpeg" alt="" width="106" height="106" /></p>
<h5><strong>Tag 5: Heimfahrt &#8211; Weil´s sein muss</strong></h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58286 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260705-WA0003-150x150.jpg" alt="" width="104" height="104" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58287 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/20260705_102250-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" />Wie eine Heimfahrt eben ist. Man verlässt den Urlaubsort ungern, hat keine Lust auf die Arbeit am nächsten Tag (für die, die müssen). Aber nach der Tour, ist vor der Tour. Der Reschenpass ist diesmal sonnig und wir machen ein Vorher-Nachher-Bild, im Vergleich zur nassen Anfahrt. Mittags halten wir, ohne näher darüber nachzudenken, in Lech an, weswegen wir uns nur die Tagessuppe leisten wollen – sollen sie ihr Geld an anderen verdienen. Die Pausen werden genutzt um mit Gymnastik die Knochen zu sortieren und den nächsten Baum aufzusuchen. Auf der weiteren Fahrt umschiffen wir erfolgreich einige Gewitter, aber eines zieht dann doch über uns hinweg. Wie könnte es denn anderes sein, als dass das so endet, wie es begonnen hat: Mit Rainman wird man eben nass. Aber wir sind ja jetzt geübt, die 10 Minuten halten wir aus. Am &#8220;Bödele&#8221;, am Bodensee, strahlt auch schon wieder die Sonne über Wiesen und das Wasser. Der Weg ist bekanntlich das Ziel und auch von der Heimfahrt gibt&#8217;s was zum Mitnehmen, unter anderem auch Erinnerungen an 5 tolle Tage und Touren und an einen herzlichen Gastgeber Werner mit seiner attraktiven Bar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-58382 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_8645-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-58289 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260705-WA0001-150x150.jpg" alt="" width="127" height="127" /></p>
<p>Lieber Marcus, danke für die Planung von fünf abwechslungsreichen Tagen, mit unzähligen Kurven, Kehren und den Durmelspaß sowie allen, die dabei waren 🙂</p>
<p>Die CAT</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn das Navi den Arm ausstreckt</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/wenn-das-navi-den-arm-ausstreckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CAT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 05:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Mühlentour auf weißen Straßen Egal wer von uns denkt, er habe im Umkreis von 120 km um seinen Wohnort schon sämtliche Straßen, die man sonntags so fahren kann, abgegrast, dem erzählt Ecki was anderes. Denn Ecki hat definitiv andere Straßenkarten als wir. Die Trüffel, auf die sich Eckis Nase bei der Planung der Route [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Mühlentour auf weißen Straßen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57532" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_150926-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57499" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_110149-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><br />
Egal wer von uns denkt, er habe im Umkreis von 120 km um seinen Wohnort schon sämtliche Straßen, die man sonntags so fahren kann, abgegrast, dem erzählt Ecki was anderes.<br />
Denn Ecki hat definitiv andere Straßenkarten als wir. Die Trüffel, auf die sich Eckis Nase bei der Planung der Route auf die Suche gemacht hat, waren nicht „die gelben“ auf der Landkarte, sondern „the white ones“. Das Ergebnis präsentiert er uns an diesem Sonntag.</p>
<p>Bevor es in Winterbach losgeht, gibt es noch ein Rätsel, das gelöst werden kann, mit Aussicht auf einen kleinen Preis: „Mühlenzählen“! Also Augen auf und Konzentration, nicht nur aufs Fahren, sondern auch auf Schilder und Hinweise auf vorhandene Mühlen.</p>
<p>Eckis „15-Mann-Einheit“ startet die Motoren und setzt sich neugierig in Bewegung. Schon nach ein paar Kilometern biegt unser Guide-Duo zum ersten Mal ab und ersetzt die eben noch bekannten Straßen durch neue, überraschende Wege. Wir tauchen ein in die heimatlichen Wälder, passieren Lichtungen und münden auf Kuppen, die in wunderschöne Täler um Welzheim und bis nahe Schwäbisch Hall hinabführen. Wir queren das, was wir schon kennen, und erleben doch alles neu. Es fehlen nur noch Elfen und Waldgeister.</p>
<p>Dass wir auf dem richtigen Weg (mit Ecki) sind, das ist absolut klar. Zu idyllisch ist die frühlingshafte Landschaft, zu reizvoll die gewundenen Sträßchen und zu gut die Stimmung der ganzen Truppe, als dass wir falsch sein könnten. Daran zweifelt keiner.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57538" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_151048-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />  <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57479" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/P1160746-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57559" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.52.03-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Beim Zählen der Mühlen ist das bissl anders. Während der Pausen denkt man nicht nur an ein geeignetes Gebüsch oder an die fehlenden Turbokekse. Der eine oder andere versucht herauszufinden, ob er mit der Anzahl der bisher gezählten Mühlen ebenfalls auf dem richtigen Weg ist. Die Tipps bleiben aus, aber Silkes Antwort fällt mit einem bezaubernden Lächeln und ganz nach ihrer Manier aus: &#8220;wird nix verraten, Weiteeeerzääääählen“!</p>
<p>Ecki kann nicht nur akribisch planen, er kann wohl auch &#8220;um den Finger wickeln&#8221;, denn sonst ist kaum zu erklären, wie er es geschafft hat, am Muttertag doch noch ein Lokal für 15 Mann zu finden, obwohl es schon aussichtslos war: &#8220;A Platzel&#8221; gefunden im bis auf den letzten Stuhl ausgebuchten Gasthaus, vorbeigeschleust an den Familienzusammenkünften, in einem Nebenzimmer, die vorbestellten Speisen ratzfatz auf den Tisch gebracht und bestens mit Getränken versorgt. Meisterleistung auf beiden Seiten!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57527" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_132014-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57529" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_132731-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Auch am Nachmittag geht es spannend weiter auf versteckten, unbekannten Strecken mit Pausen an verwunschenen, gut erhaltenen Mühlen, die idyllisch am Bächlein liegen. Das eine oder andere Mühlrad dreht sich trotz niedrigem Wasserstand, als hätte es bis zu unserem Besuch mit dem letzten Tropfen durchgehalten.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57486" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_103819-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57488" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_103828-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57508" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_110755-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Aber es gibt nicht nur poetisch-idyllische Sehenswürdigkeiten. Der Halt am Technikmuseum Kiemele bringt Erwachen, Staunen und Bewegung in den Haufen, wenn sich alle vor den Flugzeugen, um den Cadillac herum, zum Gruppenfoto hindrapieren.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57571" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG-20260510-WA0002-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57573" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_114852-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>So sind alle wieder fit und konzentriert für die letzte Etappe. Größere Straßen laden zwischendurch nämlich zum schwungvollen Fahren ein, aber nur bis Eckis Navi den Arm ausstreckt und die Gruppe in eine dunkle Waldeinfahrt navigiert (einmal etwas unerwartet&#8230; brems&#8230;breems&#8230;breeeeems!) &#8211; „Oha, ich seh nix&#8230; Ist da überhaupt ´ne Straße?“&#8230;: &#8220;Ab durch die Hecke – wird scho passen&#8221;.</p>
<p>Entgegen den wolkigen Wetterprognosen bescheren uns, bei der letzten Pause, an diesem durchgängig sonnigen Tag sechs Mammutbäume Schatten. Fünf „Mann“ braucht es, um den dicksten Riesen zu umarmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57572" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Screenshot_20260510_160036_Gallery-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Eckis unendliche Geduld beim Planen wird am Ende der Tour, beim langen Anstehen an der Eisdiele, dann doch nochmal hart auf die Probe gestellt. Der eine oder andere gibt auf. Ecki aber WILL jetzt Eis!, und die hinter ihm auch. Die meisten kommen doch noch zum Schlotzen und sobald die Waffeln bis zum letzten Krümel vertilgt und die Becher ausgekratzt sind, werden die Mühlen-Zahlen-Gebote abgegeben.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57566" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.59.49-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57565" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.58.17-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>So homogen die Gruppe an diesem Tag, so differenziert die Ergebnisse: Zwischen 8 und 37 Mühlen sollen gesichtet worden sein. Des Rätsels Lösung: Es waren 27. Und weil’s zum Thema passt, ist der Preis für das richtige Raten: Mehl für das sonntägliche Baguette Backen.</p>
<p>Mein ganz persönliches Fazit von diesem tollen Tag: Mut zu kleinen Straßen! Da siesch’s Ländle noch mal ganz anders!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-57558" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-2026-05-10-at-20.51.38-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" /> Ecki, bisch a Planungskäpsele!</p>
<p>Die Cat</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roggen &#038; Kultur</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/roggen-kultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CAT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 06:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Cafe Sphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Roggenmühle]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Wege führen nach Rom! Doch bis nach Rom wollten wir heute nicht. Am Treffpunkt standen wir an diesem kühlen Morgen mit warmen Kaffeebechern in der Hand und hirnten schon, was sich wohl hinter der Ausfahrt &#8220;Roggen und Kultur&#8221; verbirgt. Aber unsere Neugierde wurde auf etwas anderes gelenkt, als ein unbekanntes Mopped (aber mit bekannter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Alle Wege führen nach Rom!</h4>
<p>Doch bis nach Rom wollten wir heute nicht.<br />
Am Treffpunkt standen wir an diesem kühlen Morgen mit warmen Kaffeebechern in der Hand und hirnten schon, was sich wohl hinter der Ausfahrt &#8220;Roggen und Kultur&#8221; verbirgt. Aber unsere Neugierde wurde auf etwas anderes gelenkt, als ein unbekanntes Mopped (aber mit bekannter Besetzung) um die Ecke bog&#8230; &#8220;&#8230;das sind doch Ecki und Silke&#8230; aber das Motorrad passt nicht&#8230;“. Doch, das passte schon. Die beiden stoppten ihre nagelneue weiß-rote Moto Guzzi V85 direkt vor der Gruppe. Kaum hatten sie ihre Helme ausgezogen, wurden sie schon mit Fragen und Gratulationen überhäuft. Ein neues Motorrad für Silke und das sogar mit Chauffeur!</p>
<h4>Kurz vor dem Start</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-32328 size-thumbnail" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_102644-150x150.jpg" alt="RAN an die Guzzi oder Guzzi an der RAN" width="150" height="150" />rief Dieter den aufgedrehten Haufen zur Aufmerksamkeit, um ein paar &#8220;Guide-Lines&#8221; loszuwerden. So fuhren sie pünktlich vom Hof. Jeder mit seinen eigenen Gedanken an der neuen Guzzi und/oder an Roggen und Kultur. In den nächsten zwei Stunden befuhren die neugierigen 13 schöne Strecken, geschwungene Alleen und kurvige Straßen quer über die Alb. Dieter hatte hier gekonnt schöne Strecken, um unsere Heimat wunderbar &#8220;herum gehäkelt&#8221;, geplant. An den 3 Kaiserbergen vorbei, über die Höhenstraße und den Aasrücken… das ist die Stelle, an der der Kopf nicht weiß, ob er nach links auf den Schwäbischen Wald oder nach rechts auf die Schwäbische Alb schauen soll. Vor lauter hin und her verringert man automatisch die Geschwindigkeit, die Aussicht ist einfach beeindruckend schön.</p>
<h4>Mittags im Eybachtal</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32298 size-thumbnail" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_123139-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />unterbrach, etwas unerwartet, der Rechtsblinker unseres Guides den Schwung, den wir gerade so schön drauf hatten, um in eine Einfahrt abzubiegen. Der Uhr nach dürfte es jetzt Mittagspause sein. Die Inschrift auf dem Schild an der Einfahrt lüftete auch schon das erste Geheimnis um den Roggen: Das Mittagessen würde gleich in der warmen Stube der „Roggenmühle“ serviert werden. Da die Temperaturen am Vormittag mit 8-13 Grad etwas mager waren, freuten sich alle auf Essen und Aufwärmen. In der warmen und gemütlichen kleinen Stube rückten alle zusammen. Auf der Karte standen, unter Anderem, Wildschweinbraten und Forelle Müllerin… Diese frisch aus den Becken der Zucht hinter der Mühle. Bei der Vielfalt auf der Karte wurden alle fündig und glücklich.</p>
<h4>Das Geheimnis um den Roggen</h4>
<p>war also gerade gelüftet worden. Blieb noch die Kultur.<br />
Das mit der Kultur ist so eine Sache. Die einen dachten, sie würden sie gleich im Anschluss zum Essen, hinter der Mühle, bei der Forellen-Zucht (also &#8220;Fisch-Kultur&#8221;) entdecken. Die anderen hatten sie doch glatt vergessen als sie unter dem Tisch ihre kalten Füße von den Schuhen befreiten, so dass sie auftauen konnten.Nach dem Essen stellte sich irgendwann heraus, dass der Kulturteil der Tour weder etwas mit ausgezogenen Schuhen und kalten Füße, noch mit einer Forellenkultur zu tun hatte. Die neugierigen 13 würden nämlich noch bis zur Kaffeepause warten müssen, um endgültig dahinter zu kommen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32329 size-thumbnail" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_123132-150x150.jpg" alt="Hongihäusle" width="150" height="150" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32311 size-thumbnail" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_132748-150x150.jpg" alt="Roggenmühle" width="150" height="150" /></p>
<p>Vor Abfahrt an der Roggenmühle war noch etwas Zeit, um entweder kurz die Forellenzucht hinter der Mühle zu sehen oder geräucherte Forellen oder gelbes Gold am Honighäusle einzukaufen. Man wundert sich manchmal, was in Tankrucksäcken und Taschen alles verschwindet.</p>
<p>Noch einmal fegten die neugierigen 13 quer über die Albhochfläche auf schönen Strecken durch die Kurven. Spätestens während der nächsten Bio-Pause bekam man auf die Frage, was die Guzzi und Ecki &amp; Silke gemeinsam haben, eine Antwort: Sie haben beide etwas unter der Haube. Die eine ein paar PS mehr als ihre alte BMW und die anderen beiden ein breites Grinsen unter ihren Helmen.</p>
<h4>Im Städtchen Ehestetten</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-32297 size-thumbnail" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_151027-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />– oder war es eher ein Dorf &#8211; fanden auf einem Parkplatz alle einen Platz nebeneinander. Würde es jetzt zur Kultur übergehen? Ein bisschen schwer war es, sich vorzustellen, wo in diesem eingeschlafenen Dorf die Kultur verborgen lag. Hanna lotste die Truppe über die Straße, eine Einfahrt hinunter, zu einem Wohnhaus. Kultur oder Bio-Pause? Hmm…. Aber hinter dem Haus war sie, die Kultur. Im Galeriecafé Sphäre. Ein hübsches kleines Café im modernen Landhausstil, gepaart mit Akzenten aus dem Industrial Style. An den Wänden sprangen bunte Gemälde regelrecht in die Augen. Ein starker Kontrast zu der weißen Einrichtung. Der Künstler Thomas Mautner-Hipp stellt hier „Expressive Abstraktionen“ aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32296 size-thumbnail alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_152702-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Hübsche runde Tische, weiße Eckbänke mit weißen und cremefarbenen Kissen luden zum Verweilen ein. Hinter der Theke selbstgemachte Kuchen. Vom klassischen Käsekuchen bis hin zum veganen Schokokuchen, alle durchaus sehr lecker. Nur die heiße Schokolade hätte keinen Blumentopf gewonnen. Der kleine Löffel Sahne oben drauf konnte es mit dem Wasser leider nicht aufnehmen. Wenigstens wärmte es.</p>
<h4>Das Örtchen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32300 size-thumbnail alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2024/10/20241006_153015-150x150.jpg" alt="Kultur- Botschaften an die Nachwelt" width="150" height="150" />Den Bekundungen der Ersten, die aus der „kleinen Ecke“ – wie die Franzosen sagen – zurückkamen, waren übereinstimmend, diesen kleinen Umweg auf jeden Fall zu nehmen. Die Ecke hinter der Tür war wirklich klein, aber überaus überraschend. Dieser Ort hatte sich zur Nebenaufgabe gemacht, einem anderen natürlichen Drang zuvorzukommen, nämlich dem, sich zu verewigen. Die kleinen, länglichen Wandfließen aus Schiefer und die Paneele um die Tür herum luden fröhlich ein, mit dem Kreidestift eine Botschaft an die Nachwelt zu hinterlassen. Etliche waren schon kreativ gewesen, aber es hatte noch Platz. Das nenne ich mal eine coole Örtchen-Kultur.</p>
<h4>Kultur- und Kuchengesättigt</h4>
<p>ging es über kurze aber schöne Wege am Blautopf vorbei und über die Steige bei Neidlingen zurück nach Weilheim. Vor dem Eiscafé Pra gab es zwar kein Eis aber Umarmungen und Verabschiedungen mit glücklichen Gesichtern. Und was nehmen wir von dieser „Roggen &amp; Kultur“-Tour mit? Nicht nur, dass uns Roggenmühlen, geräucherte Forellen, Honig &amp; Kuchen und viele Kurven glücklich und Kultur uns sogar bereichern kann, sondern, dass wir ganz sicher so weiter machen werden, die Kultur der gepflegten Sturzbügel-Motorradtouren weiter auszuleben.</p>
<p>Danke Hanna und Dieter 🙂</p>
<p>Eure Cat</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schweizer Pässekarussell</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/schweizer-paessekarussell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CAT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 17:18:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Pässekarussell]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
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					<description><![CDATA[Donnerstag 2.7.2023 Unsere Tour startet um 9 Uhr an der Aral-Tankstelle in Nellingen. Schon ab 8.30 Uhr trudeln die ersten ein, tanken ihre Maschinen oder versorgen sich noch an der Tankstelle. Cat verbindet ihr neues Sena Kommunikationssystem, welches sie am Vorabend noch aufwändig in ihren Helm montiert hat, mit Marcus. Er wird für die nächsten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Donnerstag 2.7.2023</h5>
<p>Unsere Tour startet um 9 Uhr an der Aral-Tankstelle in Nellingen. Schon ab 8.30 Uhr trudeln die ersten ein, tanken ihre Maschinen oder versorgen sich noch an der Tankstelle. Cat verbindet ihr neues Sena Kommunikationssystem, welches sie am Vorabend noch aufwändig in ihren Helm montiert hat, mit Marcus. Er wird für die nächsten 4 Tage das Pässe-Karussell anwerfen, in das wir voller Vorfreude &#8220;einsteigen&#8221;.</p>
<p>Über Land fahren wir durch Oberschwaben in Richtung Bodensee. An der österreichischen Grenze machen wir eine kurze Pause bevor es durch Österreich zur Schweizer Grenze geht. Offensichtlich machen alle gerade Mittag, denn die Grenze ist verweist. Chur wird uns etwas Geduld abverlangen, denn wir erreichen diesen Knotenpunkt im Berufsverkehr und der Stau, den wir zu überwinden haben, lässt unsere Sehnsucht nach den Bergen und Pässen ins Unermessliche steigen, denn wir schwitzen bei 28 Grad unter unseren Helmen. Die Schwiiizer leben ihre &#8220;Gemütlichkeit&#8221; also auch an den Kreisverkehren aus: &#8220;Fahr Du&#8221; – &#8220;nein Du&#8221; – &#8220;nein ist schon ok, Du kannst&#8221;&#8230; &#8220;*grmpffk! Fahr doch Du *****!!!!&#8221; klingt es durchs Sena&#8230;.Diese schwierige Passage kostet uns mindestens eine Stunde&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26100 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/07/20230630_095347-1024x768.jpg" alt="" width="248" height="186" />Auf die Frage, wie weit es dann noch bis zur Pension ist, lautet Marcus Antwort &#8220;70 Km, noch 2 Stunden&#8221;. Als wir in Göschenen dem kleinen Schild &#8220;Göschener-Alp&#8221; folgen und wir die kleine, ansteigende Poststraße im beginnenden Regen langsam besteigen und wir die ersten Kehren bezwingen, fragt sich Nobbi &#8220;wo fährt er uns blos hin?! Hat er sich verfahren? Hier oben gibt´s doch kein Gasthaus mehr&#8230;&#8221; da fühlen wir schon langsam, wie das Karussell an Fahrt aufnimmt.<br />
Um 20h treffen wir im Berggasthof Dammagletscher, am Fuße des Göschener Alpsee-Staudamms, ein. Brigitta, die Wirtin, öffnet für uns eine Garage und fast alle unsere Maschinen bekommen ein trockenes Plätzchen.</p>
<h5>Freitag, 3.7.2023</h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-26055 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0841-e1690390871626-732x1024.jpeg" alt="" width="196" height="274" />7:30 Uhr &#8211; Beim Öffnen des Fensters wird mir die Sicht auf das wunderschöne Tal vom Nebel verwehrt. Es regnet. Egal, erst einmal Frühstück. Wir tauschen uns darüber aus, ob die Nacht gut war. Das war sie, bis auf ein paar Ausnahmen: In einem Zimmer wurde heute Nacht wohl ziemlich viel Holz gesägt 🙂 Für Peter gibt es erst einmal einen riesigen &#8220;bol&#8221; Milchkaffee (große rote Tasse wie in Frankreich) – Franzi, unsere Kellnerin, liest ihm jeden Wunsch von den Lippen ab 😉</p>
<p>10.30h geht es wieder die kleine Poststraße hinunter nach Göschenen. Der Regen wird weniger, es reißt etwas auf. Das Karussell dreht sich weiter:<br />
Susten – Grimsel – Furka. Mit dem Blick folgen wir der Dampflock die sich langsam an den Hängen der Bergen hochschleppt um dann in den Tunnel durch den Berg verschwindet. Wir hatten ihren Dampf schon gerochen bevor wir sie gesehen haben.<br />
Am Furka stellen wir unsere &#8220;Töffs&#8221; am Hotel Belvedère und dem Rhone-Gletscher.</p>
<p>Weiter geht es zur Aareschlucht. Auf schmalen Stegen und Tunnels geht es voran tief in die Schlucht hinein. Sehr beeindruckend, wie sich in tausenden von Jahren das Wasser durch die Felsen gefräst hat. Schautafeln erklären, was wir sehen. Wir laufen nicht bis zum Schluss und kehren nach einer Weile um. Inzwischen hat sich die Sonne den Himmel zurückerobert und drängt uns, uns von den Klamotten zu befreien, die wir zu viel anhaben. Das erinnert uns daran, dass wir noch Getränke einkaufen müssen. Im nächsten Coop decken wir uns ein und ich erinnere mich daran, dass ich für Silke ein Schocki mitnehmen wollte.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26060 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/07/dfa99cf3-0a8e-41ea-bb3b-8cf030a75ce5-1024x768.jpeg" alt="" width="482" height="361" /></p>
<p>Kaum fahren wir wieder unsere kleine Poststraße zur Pension hinauf, fängt es wieder an zu regnen. Der Postbus, der zum Staudamm hochfährt, steht gerade unten im Dorf an einer Haltestelle, den überholen wir ganz schnell. Oben angekommen, steht der Bus, der wiederum runterfährt, noch da. Wir hatten also Glück und mussten ihm auf der schmalen Strecke nicht begegnen. So konnten wir die Kurven und Kehren ohne Hindernis genießen. 17 Uhr ist es jetzt. Zeit für einen Bol Kaffee und ein leckeres Stück vom Haus selbstgemachten Kuchen.</p>
<h5>Samstag 4.7.23</h5>
<p>Auch an diesem Morgen ist es nebelig, aber heute soll es sonnig werden. Die Sonne muss sich nur noch durchsetzen.</p>
<p>Frühstück gibt es wieder um 8, so dass wir um 9.30h wieder ins Karussell einsteigen können. Die heutige Fahrt wird sich noch als Namensgebend für diese Tour herausstellen.<br />
Oberalppass, Val Medel, Lukmanierpass. Hier versucht Steffen für uns einen Espresso zu kochen. Aber der Wind ist zu stark und die Flamme des Kochers, den Steffen aus seiner Tasche gezaubert hat, löscht andauernd die Flamme. Das wird wohl nichts.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26078 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0881-1024x768.jpeg" alt="" width="219" height="165" />Von Belinzona aus fahren wir in das Verzasca-Tal. Am Staudamm vom Lago die Vogorno machen wir halt und begehen die Staumauer. Hier stürzen sich die ganz harten, ohne mit der Wimper zu zucken, 220m in die Tiefe mit dem Bungee! Hier sprang auch 007 im Film Golden Eye. Uns bleibt das Herz schon vom Zugucken stehen! Weiter oben im Tal kehren wir zu Mittag in der Osteria Vittoria in der malerischen Ortschaft Lavertezzo. Ein idyllisches und schattiges Plätzchen haben wir unter einer großen Platane gefunden.</p>
<p>Am Locarno-See entlang führt uns das Navi über eine kehrenreiche Halbhöhenstraße durch das Villenviertel von Locarno. Cool! Das Centovalli wird dann der Karussellfahrt die Haube aufsetzen– Das Karussell ist jetzt in voller Fahrt! Es geht keine 5 Meter geradeaus und wir fegen durch die Kurven wie die Tänzer beim Walzer. Eine Kurve geht in die nächste über. Mehr Kurven geht nicht. Unter dem Helm geht die Kommunikation mit Einwürfen wie &#8220;Aah wie geil!&#8221; – &#8220;boh, ist das toll!&#8221; – &#8220;das hört ja gar nimmer auf!&#8221; und so schwingen wir uns über etliche Kilometer, bis uns fast schlecht wird, in Richtung Simplon-Pass. Auf der Strecke finden wir eine Eisdiele und Wolfgang gibt eine Runde hausgemachtes Eis aus 🙂<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26110 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/07/20230701_165507-1024x768.jpg" alt="" width="453" height="340" /></p>
<p>Zur Krönung fahren wir dann noch einmal den Furka. Leider regnet es schon wieder. Vor dem Belvedere ziehen wir also die Regenpelle und ein warmes Fleece über – es hat nur 8 Grad. Wir haben diesmal nicht nur Regen sondern auch Nebel und im Schneckentempo fahren wir den Furka auf der anderen Seite hinunter, orientieren uns dabei am Licht des Vordermanns. Ein Schild &#8220;Unfall&#8221; erregt unsere Aufmerksamkeit: Ein Van hat vor der Kehre wohl die Abkürzung genommen und ist die Böschung hinunter gerollt. Wäre da nicht ein Felsen gewesen, wäre der Van über die untere Straße geschanzt und in der Nebelsuppe in die Tiefe verschwunden&#8230; Der Fahrer feiert jetzt wohl den 2. Geburtstag&#8230;</p>
<p>Da nehmen wir doch lieber die Karottensuppe von Franzi entgegen, die Sie uns zum Abendessen in der Pension reicht. Wir sind etwas spät dran. Es ist 20:30 Uhr und eigentlich ist die Küche ab 8e zu. Weil Marcus am Nachmittag angerufen hat, machen sie uns dann noch einen Teller mit Schinken und Käse aus der Region und Franzi gibt einen aus. Die 11 Stunden im Sattel hinterlassen wohl Spuren, denn Marcus fragt nach Baby-Poppo-Salbe 🙂</p>
<h5>Sonntag 5.7.2023</h5>
<p>Heute geht es wieder heimwärts. 9.30h werden die Motoren angelassen. Bestes Wetter!<br />
Vierwaldstätter See – Morschbach. In Oberschönenbuch fahren wir um eine Kurve und die Aussicht, die sich uns präsentiert, lässt den Atem stocken: Eine atemberaubende Sicht auf das ganze weite Tal und die umliegenden Täler. Saftiges Grün und ein Gefühl von Spielzeugeisenbahn macht sich breit.<br />
Wir fahren den Ibergenregg Pass, ein kleiner und idyllischer Pass, gerade mal 1,5 Autobreite – auch eine Poststraße und manchmal hört man die &#8220;Tröte&#8221; vom Postbus, der immer Vorfahrt hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26113 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/07/20230702_113416-1024x768.jpg" alt="" width="431" height="324" />Oberiberg – Unteriberg – Sihlsee – Zürichsee – Bodensee. In Bodman gibt´s direkt am See, auf einer Terrasse am Wasser, einen Kaffee. Schee!</p>
<p>Wir beschließen, über die A81 Land zu gewinnen und gehen lieber noch zu einem Abschlussessen ins Sonnenhof nach Denkendorf. Peter haben wir auf der Autobahn irgendwo verloren. Er musste wohl anhalten, weil seine Windschutzscheibe sich &#8220;verabschiedet&#8221; hat. Wir sind noch zu viert. Nobbi hat sich unterwegs in Richtung Stuttgart verabschiedet, Steffen fuhr zu einem Kumpel. Die Partnerinnen von Marcus und Wolfgang gesellen sich noch zu uns und wir verbringen noch den Abend mit kroatischem Essen.</p>
<p>Marcus erste Karussellfahrt als Guide hat uns begeistert! Weiter so und herzlichen Dank für so vielen Kurven, für die perfekte Orga und an allen anderen, für die super schöne und lustige Zeit mit Euch 🙂</p>
<p>Cat</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Siegerland-Tour</title>
		<link>https://sturzbuegel.de/siegerland-tour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CAT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2023 18:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Siegerland]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
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					<description><![CDATA[Donnerstag 8.30 Uhr soll es an der Tankstelle in Waiblingen losgehen. Einige sind schon früher da, manche (ich nenne jetzt keine Namen&#8230; (Detlef) *lach) stehen noch im Stau (gibt´s sowas überhaupt bei Biker?) oder an der falschen Tankstelle (Peter) *grins. Irgendwann ist dann auch das letzte Schäfchen am Treffpunkt und mit 30 Minuten Verzögerung und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: left;">Donnerstag</h4>
<p>8.30 Uhr soll es an der Tankstelle in Waiblingen losgehen.<br />
Einige sind schon früher da, manche (ich nenne jetzt keine Namen&#8230; (Detlef) *lach) stehen noch im Stau (gibt´s sowas überhaupt bei Biker?) <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25286 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/P1025394-1-1024x683.jpg" alt="" width="226" height="151" />oder an der falschen Tankstelle (Peter) *grins. Irgendwann ist dann auch das letzte Schäfchen am Treffpunkt und mit 30 Minuten Verzögerung und einsetzendem Nieseln, geht es dann endlich los in Richtung Siegerland. Manfred unser Guide voraus, Bernd und Heidi als &#8220;letztes Pärchen&#8221;. Diese Plätze bleiben uns zuverlässig die ganze Reise erhalten. Der wilde Haufen dazwischen, wechselt sich in guter Marshall-System-Manier, geordnet durcheinander ab.<br />
Einen Blick in Richtung Himmel, spart sich an diesem Tag jeder, mehr oder weniger, denn es ist klar, dass es an diesem Tag wohl nicht besser werden wird. Ganz im Gegenteil, es scheint eher ein Test zu sein, ob die Kombi (die letztes Jahr noch dicht war), zum Saisonstart das jetzt auch noch ist. So fahren wir trotz Nass von oben, mit bester Laune, über die schönen gewundenen Straßen, die Manfred für uns ausgesucht hat.</p>
<p>Unsere Bikergruppe wird den ganzen Tag verfolgt: Ein schnittiger kleiner Schwarzer auf 4 Rädern&#8230; <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25282 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Cabriow-1024x806.png" alt="" width="133" height="105" />Nichts, aber auch gar nichts kann ihn abhängen, egal wie viel Mühe wir uns geben und den Gashahn aufdrehen, er lässt sich nicht abhängen und klebt regelrecht an unseren Fersen, egal was vor ihm fährt, das wird gnadenlos &#8220;abgesägt&#8221;. Beim Päusschen hält es hinter uns an, das im Rhytmus der laufenden Musik wackelnde Gefährt: Unsere Heidi in ihrem Cabrio!<br />
Schön, dass sie auch mit von der Partie ist!</p>
<p>Nach einem ganzen Tag im Regen, halten wir die letzten Kilometer mit Sehnsucht nach dem Ortsschild &#8220;Biedenkopf&#8221; Ausschau. Denn irgendwann kommt bei jedem von uns, an irgendeiner Stelle, dann doch das Wasser durch. An der Pension Margarethe angekommen und nach Übernahme der Zimmerschlüssel, löst sich unsere Truppe in Windeseile auf. Jeder will nur noch raus aus den nassen Sachen. Doch ein Paar von uns – die ganz harten (die kommen irgendwann auch ganz bestimmt in den Garten!) nehmen unerschrocken im überdachten Biergarten Platz und lassen sich das Stiefelbier nicht nehmen. Wohl bekommt´s!</p>
<h4>Freitag &#8211; rund 190km</h4>
<p>Das Wetter ist gemischt, doch wenigstens hin und wieder etwas trocken.</p>
<p>Am Fuße des Rhein-Weser-Turms (680m ü.N.) stellen wir unsere Maschinen ab und treten in die Gaststube. <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25283 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Turm-885x1024.png" alt="" width="268" height="310" />Zuvor drapieren sich aber Ecki und Silke noch vor dem Schild &#8220;Standesamt&#8221;&#8230; – wenn ich da nix merke 😉 Die sportlichsten besteigen den 24m hohen Turm, dabei hängen dem einen oder anderen die Zunge heraus. Offensichtlich dann doch nicht die sportlichsten 😉</p>
<p>Nach schönen Windungen machen wir Halt in der Kunstschmiede Schütte in Schmallenberg. Die Sonne kommt heraus und Bernd und Manfred lassen sich auf gemütlichen Stühlen des Schmieden-Cafés nieder. Eine kleine Gruppe gönnt sich einen unwiderstehlich, leckeren Kuchen und einen Kaffee, andere spazieren durch den Kunstgarten. Vorbei an graziösen, von Menschenhand geschaffenen schönen Damen, die auf Bänkchen, lesend oder Katzen streichelnd, mit Nonchalance den Augenblick genießen. Sie sind still und nicht von dieser Welt aber nicht weniger attraktiv. Und sie haben ihren Preis 😉</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25284 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Bier-1024x969.png" alt="" width="163" height="155" />Der Nachmittag ist auch nicht von schlechten Eltern und wir fegen weiter über den Rotharsteig um Kurven und Sträßchen.</p>
<p>Bei Margarethe angekommen, sind heute beim Stiefelbier nahezu alle dabei. Prost!<br />
Um nicht nur unsere &#8220;Böcke&#8221; zu bewegen, geht es zum Essen zu Fuß hinunter in das Städtchen zu einem guten Italiener. Leeeeecker!<br />
Mit vollen Bäuchen bewegen wir uns keuchend wieder hinauf zu unserer Pension und lassen den Abend noch gemütlich ausklingen.</p>
<h4>Samstag &#8211; rund 280km</h4>
<p>Das Frühstück ist einmal mehr eine Augenweide. Es ist alles da, was das Herz begehrt. Eier in jeglicher Form, frische Ananas und Heidelbeeren, Wildschweinpastete aus der Region, Croissants wie in Frankreich. Margarethe ist ein Engel und liest uns jeden Wunsch von den Lippen ab. Sie weiß am zweiten Tag teilweise schon unsere Namen und an unserem Platz, wartet schon der Lieblingstee. Der Frühstückraum bietet eine wunderschöne Aussicht über das Tal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25287 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/IMG_0923-1-1024x768.jpg" alt="" width="247" height="185" />Eeeeeeendlich etwas Sonne!! Die Tour führt uns auf schönen Sträßchen in der wunderschönen Landschaft des Sauerlandes. Mit von Bäumen umsäumten Straßen, dahinter leuchtend gelbe Rapsfelder im Wechsel mit saftig grünen Wiesen und im Hintergrund ein stahlgrauer Himmel. Was für Kontraste! Die Städtchen bezaubern uns mit ihren grauen Schieferdächern und weißen Fassaden, durchzogen von schwarzem Fachwerk. Ganz anders als bei uns. Wir fahren durch eine lange Hauptstraße – und weil es so schön ist (und weil Manfreds Navi es sich anders überlegt), wenden wir am Kreisel und drehen eine Ehrenrunde, die schöne lange Straße entlang wieder zurück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-25210 alignright" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/20230513_142248-768x1024.jpg" alt="" width="135" height="180" />Über die Hochsauerland-Höhenstraße machen wir am &#8220;Kahlen Asten&#8221; (841m) Halt. Auf der Strecke fahren wir durch Wälder die keine mehr sind. Die Bäume die noch stehen, haben keine Rinde mehr, sie sind kahl. Kahl wie auch zahlreiche Flächen die schon abgeholzt wurden. Der Borkenkäfer hat hier ganze Arbeit geleistet und sich wie Pakman durch die Kiefernwälder gefressen. Ein erschreckend trauriges Bild.</p>
<p>Die Gruppe teilt sich auf. Die einen brauchen jetzt ´nen Kaffee, die anderen besteigen den Turm (noch einen&#8230; wir müssen ja schließlich fit bleiben).<br />
Am Horizont droht eine schwarze Wand. Wir versuchen sie zu umfahren. Regenklamotten anziehen. Es gelingt uns fast und wir bekommen nur wenige Tropfen ab.</p>
<p>Heute essen wir wieder bei Margarethe. Es gibt u.a. Schweinesteak vom Grill mit hausgemachter Paprikasauce und vegetarischer Flammkuchen. Silke hat uns für den Abend &#8220;Mädelsbowle&#8221; bestellt. <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25098 alignleft" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/P1025550_C-1024x768.jpg" alt="" width="221" height="166" />Margarethe kommt herbei mit einem riesigen &#8220;Goldfischglas-Aquarium&#8221;, voll mit leckerer Erbeerbowle und Knabberzeugs. Cat ruft &#8220;Määäääääädels! – Prost!&#8221; und es wird beherzigt angestoßen. Das können die Jungs nicht auf sich sitzen lassen und rufen ihrerseits &#8220;Määäääänner! Prooost!&#8221; – Im Laufe des Abends – bestimmt ein bisschen der Bowle geschuldet &#8211; kommt es zu Namensverwechslungen und dann heißt Michael plötzlich Martin und Ecki plötzlich &#8220;Deeeeeetleeeeeffff!!!!&#8221;(Hanna und Cat&#8230;) Ups! Egal, dann heißt Michael jetzt für den Rest der Tour Micha-Martin :-)) Der ganze Abend verläuft weiter heiter und ausgelassen, bis uns Margarethe wieder &#8220;einfängt&#8221;, denn im Biergarten im Wohngebiet ist um 22 Uhr Sense. Dieter kriegt das alles gar nicht mehr mit, er hat sich zum Arbeiten schon lange vor 22h zurückgezogen. Dass er dabei eingeschlafen ist, das erfahren wir erst am nächsten Tag 🙂</p>
<p>Weil wir es eh kaum bis Mitternacht schaffen werden wach zu bleiben, gibt es noch drinnen,  bereits um 22 Uhr, ein vorgezogenes Stößchen mit Sekt auf Michaels Geburtstag – ohne gratulieren – die guten Wünsche werden wir ihm am nächsten Morgen beim Frühstück adressieren.</p>
<h4>Sonntag</h4>
<p>Rückfahrt bei bestem Wetter!<br />
Vermutlich habe ich am Tag zuvor etwas zu viel Bowle abbekommen, denn ich kann mich an die Rückfahrt nicht so recht erinnern 🙂 Schön war´s auf jeden Fall wieder und heile sind wir alle wieder zuhause angekommen: Ohne Pannen, ohne Unfall, ohne krank zu werden – außer Thomas hat ein wenig Schnupfen – und alle mit einem breiten Lächeln im Gesicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-25277 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-1024x114.png" alt="" width="1024" height="114" srcset="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-1024x114.png 1024w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-300x33.png 300w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-768x85.png 768w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-1080x120.png 1080w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-1280x142.png 1280w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-980x109.png 980w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-480x53.png 480w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-1320x147.png 1320w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen-600x67.png 600w, https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/Grinsen.png 1350w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<p>Danke Manfred für diese absolut gelungene Tour und für alles drum herum! Und danke Euch allen, für dieses gemütliche, lustige und unbeschwerte Beisammensein, das uns Sturzis ausmacht 🙂</p>
<p>Cat</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-25281 aligncenter" src="https://sturzbuegel.de/wp-content/uploads/2023/05/IMG_0869-1-1024x768.jpg" alt="" width="317" height="238" /></p>
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